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Flöte, Tulpe, Schale: Worin unterscheiden sich Schaumweingläser?

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Flöte, Tulpe, Schale: Worin unterscheiden sich Schaumweingläser?

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Matthias Baum

Matthias Baum

Wein-Experte

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Schaumweine wie Sekt, Champagner und Prosecco verlangen nach anderen Gläsern als Rotwein oder Weißwein. Zur Auswahl stehen drei Glasvarianten mit unterschiedlichen Eigenschaften: Tulpe, Flöte und Schale. Während sich die Sekttulpe und Champagnerflöte recht ähnlich sind, fällt die flache Sektschale etwas aus dem Rahmen.

Zum Servieren von Schaumweinen sind die Flöte und die Tulpe grundsätzlich besser geeignet, weil sie über einen hohen Kelch und einen langen Stiel verfügen. In den hochwandigen Gläsern kann sich einerseits der Schaum von Sekt und Champagner beim Einschenken problemlos aufbauen. Auf der anderen Seite lässt sich dadurch die Perlage besonders gut beobachten. Je feinperliger das Mousseux, das sogenannte Perlen des Schaumweins, ist, umso höher ist seine Qualität einzuschätzen. Dank der verhältnismäßig kleinen Oberfläche der Flüssigkeit im Glas kann sich die aufsteigende Kohlensäure zudem nicht so schnell verflüchtigen. Der hohe Stiel verhindert schließlich, dass der traditionell kühl servierte Schaumwein über die Hand erwärmt wird.

Sowohl Sektgläser in Tulpen- als auch in Flötenform können diese vorteilhaften Eigenschaften aufweisen. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden die Glastypen auch häufig miteinander verwechselt. Dabei unterscheiden sie sich in ihrer Form doch merklich voneinander: Der Kelch der Flöte öffnet sich nach oben und läuft zum Stiel hin konisch zu – ähnlich einem Kegel, der auf dem Kopf steht. Das tulpenförmige Schaumweinglas verjüngt sich hingegen an der Öffnung deutlich und erinnert so an den Blütenkelch einer Tulpe.

Als dritte Glasform für Sekt, Champagner, Prosecco und Co. war eine Zeit lang ein flacher Kelch mit verhältnismäßig kurzem Stiel in Mode. Die sogenannte Sektschale eignet sich zum Stapeln von Champagner-Pyramiden, weist aber ansonsten keine vorteilhaften Eigenschaften zum Servieren von Schaumwein auf. Ihr kurzer Stiel verleitet dazu, das Glas am Kelch anzufassen, sodass sein Inhalt schneller erwärmt als gewünscht. Wegen der großen Oberfläche im Glas kann die Kohlensäure leichter entweichen, das Getränk wird schneller schal. Ein prüfender Blick auf die Perlage ist zudem nur von oben möglich.

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