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Echte Kostbarkeiten: pflanzliche Öle

Echte Kostbarkeiten: pflanzliche Öle

Echte Kostbarkeiten: pflanzliche Öle

Ob es ums Kochen, Braten, Backen, Dünsten oder das Verfeinern kalter Speisen geht – ohne Speiseöl läuft in der Küche fast nichts. Wir stellen Ihnen 8 gesunde Pflanzenöle vor.

Doch wie unterscheiden sich die vielen angebotenen Öle eigentlich voneinander? Und noch wichtiger: Mit welchen positiven Eigenschaften und Inhaltsstoffen bereichern die unterschiedlichen Öle unsere Küche und sind gut für unser Wohlbefinden? Eines vorweg: Auch wertvolle Öle sind günstig zu haben.

Olivenöl

Olivenbäume tragen im Schnitt jährlich ca. 20 kg Oliven, das entspricht 3-4 Litern Olivenöl.

Das Öl aus den Früchten des Olivenbaums hat in den letzten Jahren einen wahren Erfolgszug hinter sich. Spätestens seitdem die positiven Eigenschaften der sogenannten mediterranen Küche in aller Munde sind, greifen immer mehr Menschen zu dem Pflanzenöl, das in großer Sorten- und Qualitätsvielfalt bei uns angeboten wird. Olivenöl ist ein echtes Allround-Öl, das sowohl kalt als auch heiß (bis 180° C) verwendet werden kann.

Allerdings hat dieses Öl je nach Sorte einen charakteristischen Eigengeschmack, weshalb es z.B. zum Backen von Kuchen weniger geeignet ist.



Wichtiges Kriterium beim Kauf von Olivenöl ist die Herstellungsweise. Dabei ist natives Öl, gewonnen aus mechanischer Pressung (kalt gepresst), die erste Wahl, denn mit dieser schonenden Methode gehen besonders wenig der wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Doch welche Inhaltsstoffe machen dieses Öl so wertvoll?


Inhaltsstoffe:

Olivenöl enthält besonders viele der einfach ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirken können, wenn sie als Ersatz für gesättigtes Fett auf den Tisch kommen, das vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommt.

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Walnussöl

Walnussöl eignet sich insbesondere für Salate.
Walnussöl eignet sich insbesondere für Salate.

Trotz seiner regionalen Verfügbarkeit gehört das Öl aus der Walnuss zu den weniger gebräuchlichen Ölen. Weil das Öl mit dem herb-nussigen Geschmack schnell ranzig wird, sollte es nicht in größeren Mengen aufbewahrt werden.


Walnussöl eignet sich nicht zum Erhitzen, sondern nur für kalte Speisen wie etwa Salate.


Inhaltsstoffe: Was die Inhaltsstoffe betrifft, ist Walnussöl uneingeschränkt zu empfehlen. Das aufwändig hergestellte Nussöl weist als eines von wenigen Speiseölen einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure auf, eine Omega-3-Fettsäure, die nur in Pflanzen vorkommt. Omega-3-Fettsäuren werden zum Beispiel in unsere Zellmembranen eingebaut und können die Gefäße elastisch halten.

Rapsöl

Rapsöl – Multitalent mit vielen positiven Eigenschaften.
Rapsöl ist aufgrund seiner enthaltenen Fettsäuren besonders wertvoll.

Das Öl aus dem Samen der Rapspflanze entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wahres Multitalent mit vielen wertvollen Eigenschaften.


Die Verwendungsmöglichkeiten für dieses Öl sind in der Küche fast unbegrenzt, vorausgesetzt die gewählte Sorte hat einen nicht zu starken Eigengeschmack.


Rapsöl kann sowohl kalt als auch bis zu 180° C erhitzt verwendet werden.




Inhaltsstoffe: Rapsöl weist einen hohen Gehalt an Vitamin E auf und hat ein ausgewogenes Fettsäuremuster. Rapsöl ist genau wie Walnussöl eine Spitzenquelle für Omega-3-Fettsäuren. Man nimmt sie hier ebenfalls in Form von Alpha-Linolensäure auf.

Leinöl

Leinöl – intensiv im Geschmack
Ist der Leinöl Geschmack zu intensiv, kann es mit anderen Ölen gemischt werden.

Dieses hochwertige Öl wird aus den Samen der Leinpflanze gewonnen. Das dickflüssige Leinöl zeichnet sich durch einen intensiven Geschmack aus, der ein wenig an Heu erinnert. Ein bekanntes Anbaugebiet für Leinpflanzen ist die Lausitz. Als Leinöl-Küchenklassiker gelten nach wie vor Pellkartoffeln mit Quark, der mit dem Öl verfeinert wird.


Empfohlen wird die Verwendung von kalt gepresstem Leinöl. Leinöl verdirbt relativ schnell und schmeckt frisch am besten. Da Leinöl sehr empfindlich gegen über Sauerstoff reagiert, sollte es nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Inhaltsstoffe: Betrachtet man die Inhaltsstoffe dieses Speiseöls, überrascht es, dass es bei uns ein Nischendasein führt. Beim Gehalt der wertvollen Omega-3-Fettsäuren nimmt das Öl einen Spitzenplatz ein.

Traubenkernöl

Traubenkernöl – verfeinert Speisen oder Dressings
Traubenkernöl eignet sich sehr gut zum Verfeinern von Speisen oder Dressings.

Einen relativ großen Aufwand erfordert die Herstellung des Öls aus den Kernen von Weintrauben. Auch deshalb zählt Traubenkernöl zu den hochpreisigen Speiseölen. Besonders geschätzt wird das Öl aufgrund seines angenehmen Geschmacks, der an eine Mischung aus Trauben und Nüsse erinnert.


Generell sollten nur kalt gepresste, native Sorten verwendet werden, die im Gegensatz zu raffinierten Sorten ihren typischen Geschmack und ihre vielen wertvollen Inhaltsstoffe behalten.



Inhaltsstoffe:Traubenkernöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und liefert reichlich Vitamin E, das auch das Zellschutz-Vitamin genannt wird.

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl - eines der meistverbreiteten Speiseöle
Kalt gepresst ist Sonnenblumenöl auch für die diätische Kost zu empfehlen.

Aus den Kernen der Sonnenblume wird eines der meistverbreiteten Speiseöle überhaupt gewonnen. Sonnenblumenöl hat einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und wird unter anderem zur Herstellung von Margarine verwendet. Es lässt sich heiß und kalt verwenden, was das Sonnenblumenöl so beliebt macht.


Inhaltsstoffe:

Auch als preiswertes Öl enthält Sonnenblumenöl viele für uns wertvolle Inhaltsstoffe, die allerdings bei den raffinierten Sorten weitgehend verloren gehen.



Sonnenblumenöl ist ein wichtiger Lieferant von Vitamin E. Schon mit ca. 22 g Sonnenblumenöl lässt sich der tägliche Bedarf von durchschnittlich 13,5 mg an Vitamin E decken. Dies ist auch als Zellschutz-Vitamin bekannt.

Kürbiskernöl

Kürbiskernöl – dickflüssig
Kürbiskernöl kann zu einer guten Vitamin-E- Versorgung beitragen.

Geschmacklich hat dieses Öl einen ganz speziellen Charakter, das aus den gerösteten Kernen des Ölkürbis gewonnen wird. Kürbiskernöl hat einen intensiv nussigen Geschmack und eine tiefgrüne Färbung. Das hochwertige Öl wird fast ausschließlich kalt für z.B. Salate oder Süßspeisen wie Eis verwendet, denn so gehen die wertvollen Inhaltsstoffe und der charakteristische Geschmack nicht verloren.


Ein wichtiges Qualitätsmerkmal, neben Geruch und Geschmack, ist die Konsistenz des Öls. Besonders hochwertiges Kürbiskernöl ist sehr dickflüssig.


Inhaltsstoffe:Das Kürbiskernöl enthält vor allem Vitamin E und Linolsäure, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel und bei Herz- und Kreislauf-Erkrankungen auswirken kann.

Distelöl

Distelöl – hochwertiges Speiseöl aus der Färberdistel
Distelöl mit seiner hellen Farbe eignet sich zum Anmachen von Rohkostgerichten.

Aus dem Samen der Färberdistel wird dieses hochwertige Speiseöl gewonnen. Distelöl hat einen milden, fast neutralen Geschmack. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren macht Distelöl sehr hitzeempfindlich, aber auch sehr gesund. Daher empfiehlt sich die Anwendung in der kalten Küche, etwa für Salate oder Rohkost oder zum Verfeinern von Nudeln und Gemüse. Wenn es erwärmt wird, dann sollte dies nur kurz zum Garen oder Dünsten von Speisen geschehen. Bei kühler und dunkler Lagerung ist Distelöl bis zu zehn Monate lang haltbar.



Inhaltsstoffe: Distelöl ist Lieferant für Linolsäure und für die Vitamine E und A. Vitamin A ist wichtig für die Funktion und den Aufbau der Haut und der Schleimhäute, für den Sehvorgang und für das Wachstum von Blutkörperchen. Vitamin E schaltet freie Radikale aus und spielt so eine Rolle beim Zellschutz.

Native oder raffinierte Öle

  • Bei der Herstellung von Pflanzenölen werden generell zweiverschiedene Verfahren unterschieden: die Extraktion (chemisches Verfahren zur Ölgewinnung) und die Raffination(Entfernung von unerwünschten Begleitstoffen).

  • Besonders wertvoll

    Öle mit dem Hinweis „nativ“ oder „kalt gepresst“ sind besonders wertvoll für die Ernährung, denn sie werden bei niedrigen Temperaturen schonend gewonnen. Sie weisen einen Eigengeschmack der Ausgangsfrucht auf. Die meist kräftige Färbung ist ein Zeichen für gesundheitsfördernde Pflanzenfarbstoffe.

  • Thunfisch mit fruchtigem Mais-Reis-Salat.
    Thunfisch mit Reissalat

    Die Thunfischsteaks in Rapsöl gebraten, dazu fruchtiger Mais-Reis-Salat. Der perfekte Mix von wertvollem Eiweiß, Kohlenhydraten und Öl.

    Zum Rezept
  • Brotsalat mit Walnussöl
    Brotsalat mit Balsamico

    Bei diesem Salat sorgt das aromatische Walnussöl für die besondere Note. So schmeckt die Gemüsevielfalt gleich nochmal so gut.

    Zum Rezept
  • Spaghetti mit Paprika-Sauce
    Spaghetti mit Paprika-Sauce

    Die Tomaten und Paprika für die mediterrane Sauce werden in kalt gepresstem Olivenöl gegart, das gibt Aroma. Lieblingsnudeln gerade auch für kleine Genießer.

    Zum Rezept

Richtig ist wichtig

Frittieren mit Olivenöl

Frittieren geht auch mit kalt gepresstem Oliven- oder Rapsöl. Achten Sie hierbei auf die optimale Temperatureinstellung. Lassen Sie es nicht zu heiß werden, die Temperatur sollte zwischen 160-175 °C liegen.

Öl zum Braten

Zum schonenden Braten können aber auch kalt gepresste Raps- oder Olivenöle verwendet werden. Machen Sie den Wassertropfen-Test: Geben Sie mit dem Öl einen Tropfen Wasser in die Pfanne. Fängt dieser an zu brutzeln, können Sie das Gargut in die Pfanne geben. Schalten Sie nach kurzer Zeit den Herd etwas zurück, sodass das Gargut in Öl brutzelt und nichts verbrennt.

Aufbewahrung von Öl

Pflanzenöle sollten möglichst dunkel und kühl aufbewahrt werden.

Pflanzenöle, die viele wertvolle Inhaltsstoffe aufweisen,reagieren häufig empfindlich auf Sauerstoff, hohe Temperaturen und Lichteinstrahlung. Deshalb sollten siemöglichst dunkel undkühl aufbewahrt undschnell verbraucht werden. Besser kleine Mengen einkaufen und nurkurz und kühl lagern!