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Vollkorn und Vollkornprodukte: Wie gesund sind sie?

Vollkorn- warum so wichtig?

Gute Gründe für Vollkorn

Zugegeben, Backerzeugnisse aus Weißmehl begeistern durch weiche und fluffige Textur. Doch wir wissen heute, dass Vollkorn mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen hinsichtlich des Gesundheitswertes viel mehr zu bieten hat als Weißmehl.


Die Antwort auf die Frage, was Vollkorn bedeutet und welche Vitalstoffe uns Vollkornprodukte bieten finden Sie hier!


Was heißt eigentlich Vollkorn?

Löffel mit Korn
Nur aus ganzen Körnern können Volkornprodukte entstehen.

Unabhängig davon, um welche Getreidesorte es sich handelt: Jedes Korn besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Umschlossen wird es von mehreren Schichten Schale. Sie umgeben den Mehlkörper und darin wiederum befindet sich der Keimling. Vollkorn bedeutet, dass ein Getreideprodukt das ganze Korn, also alle drei Bestandteile, enthalten muss. Für das am häufigsten verbreitete Weißmehl wird hingegen nur der Mehlkörper verwendet. Das Korn wird von den Schalen befreit und der Keimling entfernt. Da der Keimling verhältnismäßig viel Fett enthält, das schnell ranzig werden kann, ist das Weißmehl länger haltbar.

Welche Getreidesorten gibt es?

Löffel mit Korn
Fast alle Getreidesorten werden auch in der Vollkorn-Variante angeboten.

Die wichtigsten Getreidesorten sind Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hirse, Hafer, Mais und Reis aber auch bisher noch unbekanntere Getreidearten, wie Amaranth, Grünkern, Kamut und Quinoa, werden immer beliebter.


In weiten Teilen Europas und Nordamerikas wird hauptsächlich Gerste, Hafer, Roggen, Dinkel und Weizen angebaut und verzehrt. In Afrika dominiert dagegen Hirse, in Südamerika spielt Mais eine große Rolle. In Asien ist es der Reis.

Welche Vitalstoffe liefert Vollkorn?

Klein aber
Klein, aber „oho“: Getreidekörner sind kleine Kraftpakete.

In der Schale der Getreidekörner stecken viele verschiedene Nährstoffe, vor allem aber Ballaststoffe. Diese unverdaulichen Pflanzenfasern spielen eine wichtige Rolle in unserer Ernährung: Sie können das Risiko für verschiedene Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und die Verdauung fördern.

Der Mehlkörper liefert Kohlenhydrate in Form von Stärke und enthält Gluten, auch bekannt als Klebereiweiß, welches für die Backeigenschaften eines Mehls wichtig ist. Er stellt den größten Anteil eines Getreidekorns. Der Keimling enthält vor allem Eiweiß und Fett, aber auch Vitamine und Mineralien.


Köstliche Rezept-Ideen mit Vollkorn

Vollkorn-Pastrami-Sandwich

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Vollkorn-Cookies

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Dinkelbrot

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Armer Ritter mit Erdbeeren

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Spaghetti mit Lachs-Soße

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Schokokuchen

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Nussbrot

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Erdbeertorte

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Bulgursalat

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Honig-Granola

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Apfelpfannkuchen mit Creme

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Was macht Vollkorn so wertvoll?

Vollkornprodukte enthalten wesentlich mehr Vitamine und Mineralien, Ballaststoffe, Eiweiß und pflanzliche Fette als Lebensmittel aus Weißmehl.

Vitamine: Vollkorn enthält vor allem das Zellschutz-Vitamin E sowie B-Vitamine, die für verschiedene Stoffwechselprozesse wichtig sind.

Mineralstoffe: Vollkorn gilt als guter Lieferant für Eisen, das entscheidend für die Blutbildung und den Sauerstofftransport ist. Es versorgt uns mit Kalium, das für die Zellfunktion wichtig ist, mit Mangan und Phosphor – unentbehrlich für den Energiestoffwechsel – sowie Zink für die Abwehrkräfte.

Kohlenhydrate: Die Stärke im Vollkorn stellt dem Körper Kohlenhydrate zur Verfügung, die den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen lassen und ebenso langsam wieder abgebaut werden. Einfach gesagt: Sie machen länger satt als die schnell abbaubaren Kohlenhydrate aus Weißmehl.

Eiweiß: Mit durchschnittlich 11 g Eiweiß auf 100 g Vollkornmehl ist es ein guter pflanzlicher Eiweißliefe- rant. Proteine sind übrigens die Grundbausteine aller Zellen.

Wie viel Vollkorn soll man am Tag essen?

Wer jeden Tag schon etwa die Hälfte der Getreideprodukte als Vollkornvariante isst, tut einiges für seine Gesundheit. Allerdings müssen Sie folgendes beachten: Ob ein Getreide als „Vollkorn“ verwendet wird, ist unabhängig von der Sorte. Auch die Färbung eines Gebäcks lässt keine Rückschlüsse auf die Art des verwendeten Getreides zu. Ausschließlich am Begriff „Vollkorn“ erkennen Sie, dass wirklich das volle Korn den Weg in Ihr Produkt gefunden hat.


Vollkornprodukte in den Speiseplan zu integrieren ist ganz einfach. Nahezu alles, was aus Mehl oder Getreide hergestellt wird, wird auch in der Vollkorn-Variante angeboten. Egal ob Brot, Brötchen oder Gebäck, Cerealien oder Teigwaren – Sie haben die Wahl! Nutzen Sie häufiger die guten Vitalstoffquellen.


Tipp: Neben den möglichen positiven Effekten auf das Wohlbefinden fällt es Vollkornfans aufgrund des guten Sättigungseffekts leichter, schlank zu bleiben. Starten Sie am besten schon mit einem gesunden Frühstück in den Tag, zum Beispiel mit einem Müsli mit frischen Früchten oder backen Sie ein Vollkornbrot .

Volkornbrot richtig lagern

Vollkornbrot

Lagern Sie Vollkornbrot nicht im Kühlschrank sondern in einem Ton- oder Emaille-Behälter. Die offenen Poren nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie bei Bedarf wieder an das Brot zurück. Auch Schimmel hat kaum Chancen.


Übrigens: Richtig aufbewahrt hält sich Vollkornbrot 7 bis 9 Tage.

Backen mit Vollkorn

Vollkorn backen

Wer Brot oder Kuchen gern selbst backt, kann natürlich genauso gut mit Vollkornmehl backen. Vielen fällt die Umstellung leichter, wenn der Vollkornanteil nach und nach gesteigert wird.
Möchten Sie ein bewährtes Rezept mit Vollkornmehl ausprobieren, dann nutzen Sie einfach etwas mehr Flüssigkeit.

Vollkornmüsli

Müsli mit Himbeeren

Wer gern Müsli oder Flakes knabbert, sollte auf den Begriff „Vollkorn“ im Namen des Müslis bzw. in der Zutatenliste achten. Denn nur dann ist auch das volle Korn enthalten.
Auf den Zusatz von Zucker darf man dagegen gern verzichten, denn auch Früchte oder Honig sorgen für Süße im Schälchen.