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Kloster Eberbach

Kloster Eberbach

Raritäten vom Weingut am Rhein

Bei EDEKA erhältlicher Riesling kommt auch vom Weingut Kloster Eberbach.

Im Kloster Eberbach beginnt alles mit einer Legende. Der französische Abt Bernhard von Clairvaux kam im Jahr 1136 nach Deutschland und war auf der Suche nach einem geeigneten Ort für seine erste Klostergründung. Auf seiner Wanderung durch das Kisselbachtal sei – so die Legende – plötzlich ein Wildschwein aus dem Wald gesprungen. Und es pflügte mit seinen Keilern die Umrisse des Klostergeländes in den Boden. Für den Abt nicht weniger als ein Zeichen, hier in Eltville sein Kloster zu errichten. Noch heute ist das Bild eines Ebers daher im Klosterwappen zu finden.

Fleißig kelternde Mönche

Von Beginn an war das Kloster Eberbach populär – besonders bei den Zisterziensermönchen. In Scharen zogen sie an den Rhein und verschrieben sich dem Weinbau zur Erzeugung ihres Messweins. Diesen produzierten sie bald so gut, dass er sich zu einem begehrten Handelsgut entwickelte. Die Eberbacher Weinwirtschaft expandierte und betrieb zur Blütezeit 205 Außenstellen von Köln bis Worms. Die Anbaufläche des Klosters vergrößerten die Mönche dabei stetig.

Auf dem Weg zum Musterweingut

Nach der Säkularisation im Jahr 1803 endete das Klosterleben. Doch das bedeutete kein Ende für den Weinbau. Die nachfolgenden weltlichen Besitzer des Klosters – das Herzogtum Nassau-Usingen und das Königreich Preußen – führten die Tradition fort. Die Preußen entwickelten das Weingut in einen wahren Musterbetrieb und kauften noch weitere Lagen hinzu. Ab 1946 gingen die Besitzungen schließlich an das Land Hessen.

Ideale Lage

Heute verfügt das Weingut über einen beispiellosen Weinbergsbesitz an der Hessischen Bergstraße und im Rheingau – mit zusammen mehr als 200 Hektar ist es das größte Weingut in Deutschland. Beste Weinbergslagen, naturnaher Weinbau, schonende Kelterung und behutsamer Ausbau sind die Grundpfeiler der Jahrhunderte alten Weinkultur. Sie lässt Weine mit historischem Qualitätsanspruch entstehen.

Wegbereiter deutscher Riesling-Tradition

Vor hundert Jahren war Kloster Eberbach zudem maßgeblich an der Gründung des „Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter“ (VDP) beteiligt, der sich damals noch „Verband Deutscher Naturweinversteigerer“ nannte. Schon zu dieser Zeit las sich die Kundenliste der königlich preußischen Domäne wie ein Auszug aus dem europäischen Adelskalender: Nicht zuletzt schätzten Reichskanzler Otto von Bismarck, der Deutsche Kaiser oder die Bankiersfamilie Rothschild die Spitzenweine vom Rhein.

Weltweites Renommee

Noch heute lagern in der Wein-Schatzkammer des Klosters Weine aus dem frühen 18ten Jahrhundert, die zu den wertvollsten der Welt zählen. Einmal im Jahr kommen ausgewählte Kostbarkeiten zur berühmten Weinversteigerung, deren Tradition bis in das Jahr 1806 zurückreicht und die alljährlich Weinliebhaber aus aller Welt begeistert. Inzwischen führt Geschäftsführer Dieter Greiner das einmalige Erbe von Kloster Eberbach fort. Das Weingut gilt als ein wichtiger Impulsgeber des deutschen Weinbaus und brilliert mit Weinen von hoher Authentizität und Wertigkeit. Es erzeugt in jedem Qualitätssegment – vom Gutswein bis zur Trockenbeerenauslese – Weine, die auf internationalem Niveau zu den besten ihrer Kategorie gehören.

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