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Eine Weinprobe mit guten Freunden

Eine Weinprobe mit Freunden zuhause ist ein unterhaltsames Vergnügen. Man kann sich über den Geruch und den Geschmack der Weine austauschen und versuchen, das, was die Freunde wahrnehmen, selbst zu ergründen.

Nützliche Tipps

Guter Wein schmeckt in geselliger am besten

Idealerweise wählen Sie sechs bis zwölf Weine aus einer thematischen Gruppe, die Sie interessiert. Spannende Probethemen sind zum Beispiel „Rotweine aus Übersee“, „Chardonnays aus aller Welt“ oder "Junge Wilde aus Europa".

Die Probefolge
Um Ihre Geschmacksknopsen zu schonen, sortieren Sie die Probe nach folgenden Kriterien: Weißweine vor Rotweinen, leichte Weine vor schweren, trockene vor lieblichen und junge vor alten. Zwischen den Weinen sollte zur Neutralisierung immer für alle Teilnehmer ein Stück trockenes Brot und ein Schluck Mineralwasser bereit stehen.


Praktische Vorbereitungstipps
Verkosten Sie die Weine richtig temperiert! Bei den Weinen auf diesen Seiten finden Sie neben den Beschreibungen die entsprechenden Angaben. Grundsätzlich gilt: Weiß- und Roséweine trinkt man bei 8 bis 10°C, Rotweine bei 16 bis 18°C. Zum Verkosten empfehlen sich klarsichtige und tulpenförmige Weingläser mit Stil, damit Sie die Farbe des Weines unverfälscht wahrnehmen können, das Aroma sich gut entfaltet und Ihre Hände den Wein nicht unnötig aufwärmen.

Die Farbe
Nachdem der Wein im Glas ist, gilt die erste Einschätzung der Farbe: Sie gibt Aufschluss über seine Reife und sein Alter. Je goldener zum Beispiel ein Weißwein schimmert, desto reifer ist er. Je bräunlicher ein Rotwein sich präsentiert, desto älter ist er.

Das Aroma
Da Wein zur Entfaltung seiner Aromen Sauerstoff braucht, schwenkt man ihn im Glas bevor man ihn sich unter die Nase hält. Dank ihrer feinen Aromarezeptoren können wir mit der Nase die vielfältigsten Aromanuancen wahrnehmen. Das können beim Wein Früchte, Beeren, Blüten, Mineralien, Gewürze und Nüsse aber auch außergewöhnliche Noten wie Marzipan, Tabak, Trüffel oder Zedernholz sein.

Der Geschmack
Die grundsätzlichen Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter nehmen wir in erster Linie mit verschiedenen Bereichen unserer Zunge wahr. Dabei erkennt die Zungenspitze Süße, die vorderen Zungenränder Salz, die hinteren Säure und der Zungengrund bitteren Geschmack. Beim Rotwein gibt es neben diesen Geschmacksempfindungen noch einen sensorischen Reiz, bei dem sich die Mundschleimhäute zusammenzuziehen scheinen. Dieser wird durch Gerbsäure ausgelöst, die man beim Wein Tannin nennt.

Der Abgang
Beim Schlucken des Weines nehmen wir wahr, wie nachhaltig sein Aroma ist – ob wir schon nach wenigen Sekunden nichts mehr spüren, oder ob der Wein einen langen Abgang hat. Darüber hinaus stellt sich heraus, wie harmonisch die einzelnen Aromen und Geschmackskomponenten miteinander verwoben sind – sprich: wie gut der Wein ist und ob Sie ihn mögen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei, das mit Ihren Freunden herauszufinden!

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