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Die Rebsorten der Spitzenweine

Rebsorten sind ein entscheidender Schlüssel zum Weinverständnis. Sie prägen den Geschmack und den Charakter eines Weines in der Regel noch stärker als die Herkunft oder die Handschrift des Winzers.

Die Bedeutung der Rebsorte für den Wein

EDEKA Weinexpertise: Die Bedeutung von Rebsorten für den Weincharakter.

Wird ein Wein aus einer einzigen Rebsorte erzeugt, spricht man von einem „sortenreinen“ Wein. Wenn zwei oder mehrere Traubensorten miteinander verschnitten werden, bezeichnet man den Wein als Rebsorten-Cuvée. Um den persönlichen Vorlieben beim Weingenuss auf die Spur zu kommen, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Rebsorten man geschmacklich bevorzugt.

Rote Rebsorten

Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon ist die berühmteste Rotwein-Rebe überhaupt. Die Weine bieten Farbintensität, Extraktreichtum und kräftige Tannine. Typische Eigenschaften sind Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Zedernholz. Bevorzugte Reifung im Holzfass.

Dornfelder

Dornfelder ist eine deutsche Züchtung, zugelassen seit 1980. Die Trauben erbringen kräftige, vollmundige, harmonische Weine mit tiefroter Farbe und moderater Säure. Dornfelder ist nach dem Spätburgunder zweitpopulärste deutsche Rebsorte.

Lemberger

Der Lemberger stammt aus Österreich, wo er bis heute Blaufränkisch heißt. In Deutschland wird Lemberger fast nur in Württemberg angebaut. Die Traube mag mildes Klima und windarme Lagen. Die Weine sind fruchtig mit Aromen von Kirsche und dunklen Beeren.

Merlot

Die Merlot stammt aus Bordeaux, wo sie neben Cabernet Sauvignon die zweite bedeutende Traube ist. Die Trauben reifen früh aus. Sie zeigen milderes Aroma, üppige Frucht und weiche Tannine. Typisch ist üppiges Brombeer- und dezentes Rosenaroma.

Nebbiolo

Nebbiolo wird primär im Piemont angebaut. Sie gilt als eine der besten und charaktervollsten Rebsorten der Welt und ist Basis des Barolo. Die Weine zeigen ein Aromaspektrum von reifen Kirschen über Gewürze und Rosen bis hin zu Trüffel und Kakao.

Nero d'Avola

Nero d’Avola gilt als die beste Rotwein-Rebe Siziliens. Die spätreifende Rebsorte eignet sich aufgrund ihrer kleinen dickschaligen Beeren besonders gut zur Erzeugung farbintensiver, tanninbetonter Rotweine, die gutes Alterungspotential besitzen.

Pinotage

Mit Pinotage, einer Kreuzung aus den französischen Edelreben Pinot Noir und Hermitage hat Südafrika einen Beitrag zur Sortenvielfalt geleistet. Sie bringt farbintensive, fruchtbetonte und vollmundige Rotweine hervor, die weltweit geschätzt sind.

Regent

Die Rebsorte Regent ist eine 1967 in Deutschland entstandene Neuzüchtung. Typisch für Weine aus der Regent-Traube sind ein vollfruchtiges Aroma, das von reifen Kirschen und Johannisbeeren geprägt ist, und ein kräftiger aber samtiger Geschmack.

Sangiovese

Die edle Rotwein-Rebe Sangiovese ist das Herz und die Seele eines jeden Chianti Classico und die meistverbreitete Traubensorte der Toskana. Sangiovese verbindet filigrane Eleganz mit feiner Frucht und wohldosierter Säure.

Schwarzriesling

Der Schwarzriesling ist eine rote Rebsorte, die mit dem Riesling nur Wuchs und Form teilt. In Deutschland, vor allem in Württemberg bringt sie weiche, fruchtbetonte Weine hervor. Als Pinot Meunier zählt Sie zu den drei Grundweinen des Champagner.

Spätburgunder / Pinot Noir

Der Spätburgunder, oder auch Pinot Noir stammt aus dem Burgund des 4. Jahrhunderts und steht bis heute für Weltklasse-Rotweine. Durch Mönche nach Baden gebracht, haben die Weine einen samtigen Charakter und nuancenreiches Aroma von blauen Früchten.

Syrah / Shiraz

Manche sagen, die Shiraz-Rebsorte kommt aus Persien. Andere sehen die Rhône als Heimat. Unstrittig ist, dass Syrah zu den besten roten Sorten zählt. Resultat: Fruchtige, würzige und komplexe Rotweine, die sehr gut altern und mit Veilchenaroma verführen.

Tempranillo

Tempranillo gilt als beste Rebsorte Spanien. Sie steht für exzellente Rotweine. Die Weine neigen zu beeriger Note mit Pflaumen- und Trockenfruchtnuancen. Sie altern gut und werden gern per Holzfassreife zu Reserva- oder Gran Reserva-Weinen verarbeitet.

Trollinger

Trollinger ist die populärste Rebsorte Württembergs. Die Weine – seit dem 14. Jahrhundert am Neckar zuhause – zeigen sich meist frisch und saftig. Sie benötigen kaum Lagerzeit, sind binnen Jahresfrist trinkreif und füllen das schwäbische „Viertele”.

Zinfandel

Zinfandel ist eine kalifornische Rebe, die mutmaßlich auf die süditalienische Sorte Primitivo zurückgeht. Zinfandel-Trauben stehen für farbintensive, würzige, kraftvolle und vollmundige Weine, die dank weicher Tannine leicht zu genießen sind.

Weiße Rebsorten

Chardonnay

Neben Riesling gilt Chardonnay als edelste weiße Rebe der Welt. Sie bringt in Kalifornien ebenso große Weine hervor wie in Frankreich. Gute Chardonnays erinnern an Äpfel und Pfirsich. Sie haben einen vollen Geschmack und einen eindrucksvollen Körper.

Elbling

Elbling gilt als älteste europäische Weißwein-Rebe. Von den Römern an die Mosel gebracht hat die Elbling-Rebe dort bis heute ihre Heimat. Elbling-Weine sind spritzig-frisch und fruchtig mit einem Aroma, das an Aprikosen erinnert.

Grauer Burgunder / Pinot Grigio

Der Graue Burgunder ist bei Kennern unter seinem italienischen Namen bekannt: Pinot Grigio. Typischerweise liefert er blumige, würzige, körper- und extraktreiche Weine mit vergleichsweise hohem Alkohol- und geringem Säuregehalt.

Müller-Thurgau

Die populärste deutsche Rebsorte – fruchtig, vollmundig mit charakteristischer Muskat-Note. Müller-Thurgau ist das Ergebnis einer Kreuzung aus Riesling und Madelaine Royal von Professor Hermann Müller aus dem schweizerischen Thurgau.

Prosecco

Prosecco ist eine Rebsorte, die in einigen Voralptälern Norditaliens gedeiht. Die Prosecco-Traube bietet ein harmonisches Bukett und leichte Fruchtigkeit, perfekt für Schaumwein. Prosecco gibt es als Frizzante, also Perlwein und als edleren Spumante.

Riesling

Riesling gilt als beste weiße Rebsorte und Deutschland als Heimat der besten Riesling-Weine. Der Charakter der Rebsorte ist von Apfel-, Pfirsich- und Zitrusaromen geprägt. Guter Riesling spiegelt Eigenheiten seine Bodens und seines Klimas wieder.

Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist relativ jung. Die Rebe wurde erstmals im 18. Jahrhundert in Frankreich angebaut. Die Weine haben ein kräftiges Aroma mit ausgeprägter Zitrusnote und rassiger Säure. Sie zählen zu den edelsten und beliebtesten Weißweinen der Welt.

Silvaner

In Franken populäre, aromatische Weißweinrebe. In Deutschland von der Spitzenposition durch ergiebigere Sorten wie Müller-Thurgau verdrängt und in Österreich sowie Osteuropa ebenfalls auf dem Rückzug, wird sie vermehrt für Neuzüchtungen verwendet.

Weißer Burgunder

Nachdem der Graue Burgunder in den letzten Jahren als die Trend-Rebsorte galt, steht seit einiger Zeit der zartere und elegantere Weiße Burgunder im Fokus der deutschen Feinschmecker. Sehr zu Recht!