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Alkoholgehalt bei Weinen

Alkohol entsteht durch Vergären von Zucker. Der Alkoholgehalt von Wein liegt normalerweise zwischen 9 und 14 Prozent. Vergorener Most gilt erst dann als Wein, wenn sein Alkoholgehalt über 8,5 und unter 15 Prozent liegt.

Es gibt auch Ausnahmen

Weine mit hohem Alkoholgehalt schmecken meist voller und weicher

Der italienische Moscato z. B., hierzulande Muskateller, der mit einem reichen Muskat-Bukett aufwartet, hat einen Alkoholgehalt von häufig unter 8,5 Prozent. Beim französischen Sauternes, dem edelsüßen Weißweinklassiker aus Bordeaux, liegt die Grenze mitunter bei über 15 Prozent.

Weine mit hohem Alkoholgehalt schmecken in der Regel voller und weicher. Dieses Wissen ist auch bei der Herstellung von Qualitätsweinen entscheidend. Hier ist das Erhöhen des Alkoholgehaltes durch Anreichern erlaubt.

Die Gärung wird durch Hefen in Gang gesetzt. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je langsamer die Gärung verläuft, desto besser können sich die Aromen im Wein entwickeln.