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Milch-Wissen: Was sind Fakten, was ist Mythos?

Aufgedeckt: Mythen rund um die Milch

1. Milch brennt mit Wasser nicht an

Vor der Milch ein wenig Wasser im Topf kochen - so brennt die Milch nicht an.
Vor der Milch ein wenig Wasser im Topf kochen - so brennt die Milch nicht an.

Stimmt!

Milch brennt nicht an, wenn zunächst ein Schuss Wasser zum Kochen gebracht wird und dann die Milch hinzugefügt wird. Wegen Ihres Fettgehaltes schwimmt die Milch auf dem Wasserfilm und kommt nicht in Berührung mit dem Topfboden.

2. Honig-Milch hilft beim Einschlafen

Besser schlafen mit Milch und Honig
Milch mit Honig sorgt für Entspannung und Beruhigung.

Stimmt nicht ganz!

Tatsächlich ist die schlaffördernde Wirkung von Milch mit Honig nicht wissenschaftlich bewiesen, dennoch fallen viele Menschen nach diesem Drink schneller oder leichter in den Schlaf.

Der Grund hierfür könnte das in der Milch enthaltene Tryptophan (ein Eiweißbaustein) und die gleichzeitige Zufuhr von Kohlenhydraten aus dem Honig sein. Kohlenhydrate fördern die Aufnahme von Tryptophan ins Gehirn, wo Tryptophan u.a. in die Hormone Serotonin und das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird. Das Glückshormon Serotonin wirkt beruhigend und entspannend.

Wahrscheinlich hat das Trinken einer warmen Honig-Milch eher einen psychologischen Effekt, sie macht satt, aber nicht voll und entspannt. Allein die Tatsache, sich hinzusetzen und etwas Warmes in den Händen zu halten, wird auch schon oft als wohltuend empfunden und hilft, zur Ruhe zu kommen.

3. Milch verschleimt die Atemwege

Milch verschleimt nicht die Atemwege
Oft behauptet und doch nicht wahr: Milch verschleimt nicht die Atemwege.

Stimmt nicht!

Es ist nicht medizinisch nachgewiesen, dass Milch bei gesunden oder erkälteten Menschen die Schleimabsonderung in den Atemwegen erhöht.

Dass manche Menschen dennoch nach dem Milchgenuss ein Gefühl von einer Filmbildung im Mund haben, hängt möglicherweise mit dem Fettgehalt der Milch zusammen.

4. Käse schützt vor Karies

Käse schützt vor Karies
Das Käseeiweiß Kasein schützt tatsächlich den Zahnschmelz.

Stimmt!

Karies und Zahnfleischentzündungen werden von Bakterien ausgelöst. Diese ernähren sich von den Kohlehydraten (Zucker) aus der Nahrung und produzieren Säure, die den Zahnschmelz angreifen. Mineralstoffe werden so aus dem Zahn herausgelöst und Karies kann entstehen. Das Käseeiweiß Kasein verbindet sich bereits im Mund mit den Mineralstoffen Kalzium und Phosphat und sorgt somit zu einer Wiedereinlagerung der Mineralstoffe in die Zähne. Dieser Prozess soll genau so schnell funktionieren wie das Herauslösen der Mineralstoffe durch die Säuren.

5. Milch verhindert Antibiotikumwirkung

Bestimmte Antibiotika sollten nicht mit Milch eingenommen werden.
Tetrazykline sollten nicht mit Milch eingenommen werden.

Stimmt nicht ganz!

Die Aussage, dass Milch und die gleichzeitige Aufnahme von Antibiotikum dessen Wirkung mindert, stimmt nicht pauschal. Tatsächlich wirken nur die Antibiotika, die Tetracykline enthalten nicht, wenn sie mit Milch oder Milchprodukten eingenommen werden. Die Tetracykline verbinden sich mit dem Kalzium aus der Milch zu großen Komplexen, die die Darmwand nicht passieren können und somit nicht vom Körper aufgenommen werden können. Enthält ein Antibiotikum diesen Wirkstoff, sollten 2 Stunden vor und nach der Einnahme keine Milchprodukte verzehrt werden. Um sicher zu gehen, lesen Sie immer sorgfältig den Beipackzettel oder fragen Sie Ihren Arzt!

6. Ersatzprodukte sind gute Alternativen

Milchersatzprodukte sind anders zusammengesetzt
Milchersatzprodukte sind anders zusammengesetzt als Milch.

Stimmt nicht ganz!

Reis-, Soja- oder Haferdrinks können gute Ergänzungen im Speiseplan sein. Jedoch weicht ihre Nährstoffzusammensetzung von der der Milch ab. Wenn Sie Milch in Ihrem Speiseplan durch Getreidedrinks ersetzen wollen, achten Sie darauf, mit Kalzium angereicherte Produkte zu verwenden.

Bei einer Laktoseintoleranz ist die laktosefreie Milch ein gleichwertiger Ersatz, da alle Inhaltsstoffe der Milch enthalten sind. Nur die Laktose wurde vorab in die leichter verdaulichen Einfachzucker gespalten.

7. Käse schließt den Magen

Käseplatte
Schmackhafter und sinnvoller Abschluss eines Menüs: eine Käseplatte.

Stimmt!

Zum Abschluss eines Menüs anstelle eines Desserts Käse zu reichen, hat in vielen Ländern Tradition. In der Tat fördert das Milchfett im Käse die Ausschüttung bestimmter Hormone, die die Magenentleerung hemmen und so für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.

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