Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

EDEKA Wissen Fleisch - Geflügel

Geflügelfleisch

Vielfältig und leicht!

Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 11 stolzen kg pro Jahr liegt Geflügelfleisch in Deutschland auf der Beliebtheitsskala gleich hinter Schweinefleisch.

Unter dem Begriff Geflügelfleisch werden zahlreiche verschiedene Arten zusammengefasst, am liebsten verspeisen wir Huhn, Pute, Ente und Gans.

Als Hähnchen oder Broiler bezeichnet man sowohl weibliche als auch männliche Tiere. Sie wiegen zwischen 1.500 und 2.300 Gramm. Mit zunehmendem Schlachtgewicht steigt nicht nur der Anteil an Muskelfleisch, auch die Geschmacksintensität nimmt zu. Deshalb eignen sich Suppenhühner sehr gut als Grundlage für Brühen, Ragouts und Geflügelsalate.


Neben dem Brat- oder Grillhähnchen im Ganzen sind auch die küchenfertigen Teilstücke beliebt, wie Hähnchenbrust und -brustfilet, Hähnchenschenkel und Hähnchenflügel.

Puten oder Truthähne sind wahre Schwergewichte! Sie erreichen Schlachtgewichte von 10 bis über 20 kg. Für das Essen im kleinen Kreis gibt es aber auch sogenannte „Baby-Puten“ mit einem Gewicht von 3 - 5 kg.


Die Pute bietet sowohl rot- als auch weißfleischige Teilstücke: Das Fleisch der Putenbrust ist hell und hat einen milden Geschmack und das Keulenfleisch der Pute ist etwas dunkler und schmeckt etwas kräftiger.


Die küchenfertigen Teilstücke lassen sich vielfältig verarbeiten:


  • Putenbrust für Geschnetzeltes, Gulasch
  • Putenkeule zum Schmoren, Grillen oder Braten
  • Oberkeule für Rollbraten, Spieße, Gulasch, Ragout
  • Putenflügel (im Ganzen oder ausgelöst) zum Grillen, Braten, Dünsten, Schmoren oder für Ragouts, Geflügelbrühe

In Deutschland ist die Pekingente die am häufigsten angebotene Entenart – nicht zu verwechseln mit dem chinesischen Gericht! Neben der Pekingente finden Sie auch Barbarie- oder Flugenten. Diese Enten zeichnen sich durch eine stark ausgeprägte Brustmuskulatur aus.


Entenfleisch ist im Vergleich zu anderem Geflügelfleisch, wie Huhn oder Pute, dunkler und aromatischer. Die Verwendungsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig: ob im Ganzen als gefüllter Braten oder Teilstücke, wie Entenbrust oder Entenkeule – es gibt viele Möglichkeiten, Ente zu genießen.


Entenbrust mit Haut – Braten

Tipp: Die Haut mit einem Messer einschneiden, damit sich die Haut mit dem Brustfleisch nicht zusammenzieht. Das klappt besonders gut, wenn das Fleisch vorher für 5 Minuten in den Tiefkühlschrank gelegt wird. Tipp: Probieren Sie unsere leckeren Entenbrust-Rezepte !


Entenkeule – Schmoren

Aufgrund des hohen Bindegewebeanteils verlängert sich die Bratzeit etwas.

Die Nachfrage nach Gänsefleisch steigt traditionell zu St. Martin und zur Weihnachtszeit fürs Weihnachtsessen . Neben dem (gefüllten) Gänsebraten aus dem Ofen sind Brust und Keule die beliebtesten Teilstücke, sie eignen sich hervorragend zum Schmoren.


Gänsefleisch ist sehr würzig, aber auch fettreich. Das Fett kann bei der Zubereitung aber abgeschöpft werden und zum Beispiel zu köstlichem Gänseschmalz verarbeitet werden.


Bratfertige Gänse aus der Kurzmast (8 - 10 Wochen) wiegen 3 - 4 kg. Sie werden meist als TK-Ware angeboten. In Deutschland ist die extensive Weidemast mit einer Dauer von ca. 16 Wochen verbreitet. Die Gänse wiegen bratfertig 4 - 6 kg.

Welches Stück wofür?

Ganzes Geflügel

Hähnchen, Enten, Gänse und Puten: Braten im Ofen, Schmoren

Suppenhühner: Suppen, Brühen


Geflügelteile mit Knochen und Haut

Hähnchenschenkel, -flügel, -brust, Putenober- und -unterkeulen: Braten in der Pfanne und im Ofen, Mitgaren in Eintopfgerichten, Frittieren, Grillen


Geflügelfleisch ohne Haut und Knochen

Hähnchen- und Putenbrust: Kochen, Kurzbraten, Schmoren, Dämpfen, Dünsten, Panieren, Frittieren in Teighülle


Geflügelfleisch ohne Knochen mit Haut

Entenbrust: Braten

Einkauf

Vermeiden Sie beim Kauf eine Unterbrechung der Kühlkette.
Vermeiden Sie beim Kauf eine Unterbrechung der Kühlkette.

Geflügel wird frisch aber auch tiefgekühlt angeboten – im Ganzen oder auch in Teilstücken. Außerdem unterscheidet man zusätzlich in „teilweise ausgenommen“ (mit Herz, Leber, Lunge, Muskelmagen, Kopf, Nieren), „bratfertig“ (mit Innereien in einem Beutel) und „grillfertig“ (ohne Innereien).


Im Handel finden Sie in der Regel Geflügelfleisch der Handelsklasse A – also Geflügelfleisch von bester Qualität. Klasse C wird nur in der Industrie verwendet.




Tipps für den Einkauf:

  • Achten Sie auf Frische, d.h. helle, trockene Haut und angenehmen Geruch.
  • Tiefgefrorenes Fleisch sollte weder Gefrierbrand noch auffällige Eiskristalle aufweisen.
  • Vermeiden Sie Unterbrechungen der Kühlkette!

Hygiene-Tipps

Da Geflügelfleisch mit krankmachenden Keimen, wie Salmonellen, belastet sein kann, ist eine sorgfältige Handhabung das A und O.


Immer gut gekühlt!

Vermeiden Sie Unterbrechungen der Kühlkette und legen Sie gekühltes Frischfleisch zu Hause in den Kühlschrank – am besten auf die unterste (Glas-)Platte bei 0 bis 4° C.


Auftauen

Entfernen Sie vor dem Auftauen die Umverpackung und legen Sie das Geflügel in ein Sieb und dann in eine Schüssel, damit die Auftauflüssigkeit abtropfen kann. Die Schüssel dann abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Die Auftauflüssigkeit anschließend wegschütten. Vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Lebensmitteln.


Hygienisches Arbeiten

Rohes Geflügel immer getrennt von anderen Lebensmitteln verarbeiten – insbesondere von Lebensmitteln, die roh verzehrt werden sollen. Frisches und aufgetautes Geflügel vor der Weiterverarbeitung mit kaltem Wasser sorgfältig waschen und anschließend trocken tupfen. Hände, Arbeitsflächen und Küchengeräte, die mit dem rohen Geflügel in Kontakt gekommen sind, im Anschluss immer gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.

+ Mehr Text

Zubereitungs-Tipps

Geflügel immer ganz durchgaren

Ob das Fleisch wirklich komplett durchgegart ist, erkennen Sie an den folgenden Punkten:


  • Austretender Fleischsaft muss klar sein – nicht blutig
  • Das Fleisch lässt sich leicht vom Knochen lösen.
  • Das Fleisch sollte für zwei Minuten eine Kerntemperatur von mind. 70° C haben – hier hilft ein Bratenthermometer.


Tipps zum Garen im Ganzen

  • Den Backofen auf 200° C vorheizen.
  • Geflügel waschen und trocken tupfen.
  • Außen und innen mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Geflügel mit der Brustseite nach unten in das Bratgeschirr legen.
  • Die Garzeiten variieren je nach Geflügelart und Bratengröße.
  • Den heißen Geflügelfond nach Bedarf angießen.


Wie wird die Haut schön knusprig?

Begießen bzw. bestreichen Sie den Braten während des Bratens im Ofen wiederholt mit:


  • Salzwasser
  • Öl mit einer Kräuter-Gewürzmischung ganz nach Ihrem Geschmack
  • flüssiger Butter oder
  • einer Honigmarinade – eine 1:1 Mischung aus Honig und Bratenfond.

Geflügel füllen

Wenn Sie Geflügel im Ganzen garen, ist eine Füllung eine gute Ergänzung. Sie ist nicht nur eine leckere Beilage zum Fleisch, sondern verleiht dem Braten auch zusätzlichen Geschmack! Ganz nach Ihren Vorlieben können Sie eine Füllung zusammenstellen – erlaubt ist, was gefällt. Zum Beispiel mit Brot, Semmelbröseln, Früchten, Backobst, Gemüse, Maronen, Käse oder Hackfleisch.


Vor dem Füllen das Geflügel bratfertig vorbereiten. Entfernen Sie aber nicht das komplette Fett in der Bauchhöhle, es gibt der Füllung zusätzliches Aroma. Geben Sie nun die Füllung in die Bauchhöhle, aber nicht zu viel, sonst könnte der Braten platzen. Dann verschließen Sie die Halsöffnung mit Holzspießchen, ggf. können Sie die Spießchen noch zusätzlich mit Küchengarn umwickeln.


Es geht natürlich ohne Füllung – legen Sie einfach frische Kräuter oder Knoblauchzehen in die Bauchhöhle. Garantiert ein Genuss!


Geflügel gekonnt zerlegen

Wichtigste Voraussetzung - ein scharfes Messer!


  • Legen Sie das Geflügel auf den Rücken.
  • Lösen Sie nun die Keulen, indem Sie zunächst diese leicht vom Körper wegdrücken und dann mit einem scharfen Messer bis zum Gelenk schneiden, das Gelenk zur Seite biegen und durchtrennen.
  • Bei größerem Geflügel können Sie auch noch Ober- und Unterkeule im Gelenk voneinander trennen.
  • Die Flügel ebenso im Gelenk vom Körper schneiden.
  • Nun lösen Sie die Brustfilets. Schneiden Sie in der Mitte längs bis aufs Brustbein hinunter und fahren Sie dann auf beiden Seiten am Brustbein entlang, um die Brustfilets zu lösen.


Tipp: Legen Sie das Schneidebrett in ein Backblech, so wird der austretende Bratensaft aufgefangen.


Lagerung

Frisches Geflügelfleisch ist sehr empfindlich und sollte daher durchgehend gut gekühlt werden. Bei 0 bis 4° C hält es sich im Kühlschrank etwa 2 Tage. Weil es leicht verderben kann, finden Sie bei abgepacktem Frischgeflügel auf der Verpackung ein Verbrauchsdatum „zu verbrauchen bis ...“ mit Hinweisen zur optimalen Lagertemperatur. Anders als beim Mindesthaltbarkeitsdatum ist das Lebensmittel nach dem Ablauf des Verbrauchsdatums nicht mehr zum Verzehr geeignet. Es sollte entsorgt werden.


Tiefgefrorenes, abgepacktes Geflügelfleisch ist länger haltbar und trägt – im Gegensatz zum Frischgeflügel – ein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Putengeschnetzeltes Rezepte

EDEKA Kochstudio

Die schönste Zeit des Jahres ganz entspannt genießen - mit festlichen Rezeptideen, Schritt für Schritt mit Phasenfotos erklärt und ganz einfach nachzukochen

Zu den Rezepten