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Mineralstoffe: Warum sie so wichtig sind

Mineralstoffe dienen bei Jung und Alt im Körper als Bau- und Wirkstoffe

Mineralstoffe dienen im Körper als Bau- und Wirkstoffe. Calcium und Phosphor sind beispielsweise für den Aufbau von Knochen und Zähnen notwendig. Jod ist ein wichtiger Bestandteil des Schilddrüsenhormons.

Mineralstoffe – klein, aber oho!

Mineralstoffe sind reichlich in Vollkornprodukten und Obst enthalten
Mineralstoffe sind reichlich in Vollkornprodukten und Obst enthalten

Vorkommen:

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung versorgt den Körper in der Regel ausreichend mit Mineralstoffen.

Sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel enthalten zum Beispiel Eisen – allerdings wird Eisen aus Fleisch vom Körper besser aufgenommen als aus Getreide oder Gemüse.
Wer bei seiner Ernährung ganz auf Fleisch verzichtet, sollte daher besonders auf seinen Eisenhaushalt achten.


Wissenswertes für Vegetarier:

Vegetarier brauchen bei geeigneter Lebensmittelkombination keinen Eisenmangel zu befürchten. Pflanzliches Eisen wird in Kombination mit Vitamin C gut aufgenommen. Empfehlenswert ist somit zum Beispiel ein Vollkorngetreideprodukt und dazu Orangensaft.

Mineralstoffe im Überblick

Natriumchlorid (Kochsalz)

Vorkommen:

Wurst, Käse, Würzmittel, Brot, Salzgebäck, Fischkonserven

Aufgaben:

Gewebespannung erhalten, Wasserhaushalt regulieren; Chlorid ist Bestandteil der Salzsäure im Magen, Natrium aktiviert Enzyme

Mangelerscheinungen:

Mangel ist äußerst selten, Anzeichen: niedriger Blutdruck, Muskelkrämpfe; eher Gefahr einer Überversorgung, diese kann bei entsprechender Veranlagung zu Bluthochdruck führen

Kalium

Vorkommen:

Bananen, Kartoffeln, Trockenobst, Spinat, Champignons

Aufgaben:

Gewebespannung, Reizweiterleitung, Regulation Wasserhaushalt

Mangelerscheinungen:

Muskelschwäche, Darmlähmung, Funktionsstörungen des Herzens

Calcium

Vorkommen:

Milch und Milchprodukte, Gemüse (Grünkohl, Fenchel, Brokkoli, Lauch), Hülsenfrüchte, Nüsse, einige Mineralwasser

Aufgaben:

Bausteine für Zähne und Knochen, beteiligt an Blutgerinnung und Reizweiterleitung im Nervensystem

Mangelerscheinungen:

Minderwuchs, Entkalkung von Knochen (im Alter kann es zu Osteoporose kommen), Übererregbarkeit der Muskeln und Nerven (Krämpfe)

Phosphor

Vorkommen:

Leber, Fleisch, Brot, Milch, Eier sowie als Zusatzstoff in der Lebensmittelverarbeitung

Aufgaben:

Mit Calcium am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt; Zellbaustein zur Energiebereitstellung, hält den pH-Wert konstant

Mangelerscheinungen:

Mangel tritt in unseren Breiten nicht auf; Mangel führt zu körperlicher Schwäche

Magnesium

Vorkommen:

Unter anderem in Vollkorngetreideprodukten, Milch und Milchprodukten, Leber, Geflügel, Fisch, vielen Gemüsearten, Kartoffeln

Aufgaben:

Aktivierung von Enzymen, Erregbarkeit der Muskulatur, Förderung der Knochenmineralisierung

Mangelerscheinungen:

Funktionsstörungen der Herz- und Skelettmuskulatur, Krämpfe

Eisen

Vorkommen:

Fleisch, Brot, Wurstwaren, Gemüse

Aufgaben:

Baustein des roten Blutfarbstoffs, Sauerstofftransport, Blutbildung, Bestandteil von Enzymen

Mangelerscheinungen:

Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Blutarmut (Anämie), Störung der Wärmeregulation des Körpers, erhöhte Infektanfälligkeit

Jod

Vorkommen:

Seefisch, jodiertes Speisesalz und damit hergestellte Lebensmittel (Brot, Wurst, Käse), Milch und Eier (bei entsprechender Fütterung)

Aufgaben:

Beeinflusst als Bestandteil der Schilddrüsenhormone den Energieumsatz, das Wachstum und die Wärmeregulation

Mangelerscheinungen:

Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf), während der Schwangerschaft: Kretinismus (Schwachsinn und Kleinwuchs) bei Neugeborenen

Fluorid

Vorkommen:

Schwarztee, bestimmte Fischarten

Aufgaben:

Festigt die Knochenstruktur, härtet den Zahnschmelz, beugt Karies vor

Mangelerscheinungen:

Mangel verhindert im Kindesalter eine ausreichende Zahnhärte, Zähne werden kariesanfällig

Zink

Vorkommen:

Fleisch, Eier, Milch, Käse, Hülsenfrüchte, Vollkornerzeugnisse

Aufgaben:

Bestandteil oder Aktivator zahlreicher Enzyme und Hormone

Mangelerscheinungen:

Wachstumsverzögerungen, Appetitlosigkeit, entzündliche Veränderungen der Haut, beeinträchtigt Geschmacksempfinden, Infektabwehr und Wundheilung

Selen

Vorkommen:

Fleisch, Fisch, Eier, Linsen, Spargel

Aufgaben:

Schutz vor zellschädigenden Substanzen (antioxidative Wirkung), fördert den Aufbau von Schilddrüsenhormonen

Mangelerscheinungen:

Mangel tritt selten auf, führt zu Störungen der Muskel- und Herzfunktionen

Kupfer

Vorkommen:

Getreideprodukte, Innereien (Leber), Fisch, Schalentiere, Nüsse, Kakao, Kaffee, Tee, grüne Gemüsesorten

Aufgaben:

Bestandteil von Enzymen, Beteiligung am Eisenstoffwechsel

Mangelerscheinungen:

Blutarmut (Anämie), erhöhte Knochenbrüchigkeit

Mangan

Vorkommen:

Tee, Lauch, Kopfsalat, Spinat, Erdbeeren, Haferflocken

Aufgaben:

Aufbau und Erhalt von Knorpel und Knochen, Bestandteil vieler Enzyme

Mangelerscheinungen:

Mangel ist äußerst selten, bei Tieren wurden Wachstumsstörungen, Schäden des Skeletts, Unfruchtbarkeit und Nervenerkrankungen beobachtet

Chrom

Vorkommen:

Fleisch, Leber, Eier, Haferflocken, Tomaten, Kopfsalat, Kakao, Pilze

Aufgaben:

Wichtige Funktion im Kohlenhydratstoffwechsel

Mangelerscheinungen:

Störung der Zuckerverwertung (Glucosetoleranz)

Molybdän

Vorkommen:

Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen), Getreide

Aufgaben:

Bestandteil von Enzymen

Mangelerscheinungen:

Wurden bisher nur bei künstlicher Ernährung beobachtet, Funktionsstörungen an Nerven und Gehirn

Zu den weiteren Nährstoffthemen

Mineralstoffe als Tabelle