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Franken Obst GmbH

Oberfranken: Igensdorf

Wer noch nie in der fränkischen Schweiz war, der sollte zwischen Mitte April und Mitte Mai zur Kirschblüte hinfahren. So weit das Auge reicht, überziehen dann rund 200.000 Kirschbäume die Mittelgebirgslandschaft mit einer weißen Blütendecke. Hier, umgeben von Kirschbäumen, liegt in der kleinen Marktgemeinde Igensdorf die Franken Obst GmbH. Sie ist in Sachen Steinobst der unangefochtene Lokalmatador: Alle fränkischen Obstbauern vermarkten durch sie ihre Kirschen, aber auch ihre Zwetschgen und Johannisbeeren.

Fränkische Kirschen von rund 800 Obstbauern

Die Obstbauern der Region sind in drei verschiedenen Genossenschaften organisiert. Die Franken Obst organisiert als Dachorganisation den Vertrieb und die Vermarktung für alle drei Genossenschaften. „Der größte Teil der fränkischen Kirschen landet bei uns“, sagt Geschäftsführer Herbert Hubmann nicht ohne Stolz, „das sind je nach Ernte bis zu 3.000 Tonnen Kirschen im Jahr“. Dazu kommen 1.500 bis 2.000 Tonnen Zwetschgen und 20 bis 30 Tonnen Beerenobst, vor allem Johannisbeeren.

Morgens am Baum, abends auf dem Teller

Der Rhythmus der Natur bestimmt auch die Arbeit der Franken Obst GmbH: Die Kirschernte beginnt in der Fränkischen Schweiz Anfang Juni und endet etwa am 20. August – später werden nirgends in Deutschland mehr keine Kirschen geerntet. Daran schließt sich nahtlos die Zwetschgenernte an, die Mitte September mit der Fränkischen Hauszwetschge ihren Höhepunkt erreicht. Die Kirschen werden mittels modernster Technik nach Größe sortiert, verpackt und schnellstmöglich auf den Weg zum Kunden gebracht – etwa in die Frischobstabteilung der EDEKA Märkte.

Schnelligkeit ist in diesem Geschäft ein Muß: „Morgens hängen die Kirschen noch am Baum, abends sind sie bereits beim Kunden“, betont Herbert Hubmann. Deshalb hat die Obstannahme des Betriebes in der Erntezeit jeden Tag geöffnet – auch am Wochenende.

Große Kirschen in den Laden, kleine in die Marmelade

„Die Kunden sind anspruchsvoller geworden, was die Größe und das Aussehen betrifft“, sagt Hubmann, „Die Kirschen von vor 30 Jahren könnte man heute nicht mehr verkaufen“. Heute haben die Kirschen, die in den Handel kommen, einen Durchmesser von 26 bis 30 Millimeter. Kleinere Kirschen werden an weiterverarbeitende Betriebe geliefert und dort zu Marmelade eingekocht oder zu Schnaps gebrannt.

In der Fränkischen Schweiz verwurzelt

Die Franken Obst GmbH ist mit der Region verflochten wie kaum ein anderer Betrieb. Da ist zunächst das Engagement für die Erzeuger: 50.000 Euro stellt das Unternehmen im Jahr für die Förderung neuer Projekte der Obstbauern zur Verfügung, etwa für geschützten Anbau oder für Tropfbewässerungsanlagen. Dazu kommt die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Imkern, da erfolgreicher Obstbau nur im Einklang mit einer intakten Natur und mit den Bienen funktioniert. Die regionale Verbundenheit zeigt sich nicht zuletzt durch die Produkte. Mit ihren kalkhaltigen Böden und einer Höhenlage von 350 bis 550 Metern über dem Meer ist die Fränkische Schweiz prädestiniert für den Anbau von Kirschen. Die Franken Obst ist hier verwurzelt – im wahrsten Sinne des Wortes.

3 Fragen an Geschäftsführer Herbert Hubmann:

Warum würden Sie ihr Obst kaufen?

Weil es auf dem kürzesten Weg vom Erzeuger zum Verbraucher gelangt. So bleibt ein gutes Produkt auch frisch.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Darauf, dass wir das größte zusammenhängende Anbaugebiet von Süßkirschen in Deutschland sind und dabei modernen Anbau und gute Qualität vereinen. Und darauf, dass unsere Technik, mit der wir die Früchte sortieren und verpacken, auf dem modernsten Stand ist.

Was wäre die Region ohne Produzenten wie Sie?

Die Fränkische Schweiz ohne die Kirschblüte im Frühling? Da würde wirklich etwas fehlen. Für mich ist das unvorstellbar.

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