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Von wegen Ersatzbank - Teil 4: Tempeh

Von wegen Ersatzbank - Teil 4: Tempeh

Sojabohnen + Edelpilz = Tempeh

Sojabohnen
Grundlage für Tempeh: ganze Sojabohnen, allerdings ohne Hülse.

Tempeh stammt aus Indonesien und blickt dort auf eine über 2.000 Jahre lange Tradition zurück. Sein Aussehen erinnert entfernt an Türkischen Honig, was mit der Besonderheit zusammenhängt, dass die verarbeiteten Sojabohnen noch komplett erhalten sind.

Die Bohnen werden bei Tempeh nicht zu Mehl verarbeitet sondern mit Hilfe von unbedenklichen Pilzkulturen "gegärt". Bei diesem Prozess entsteht in den Zwischenräumen der Sojabohnen eine feste Pilzschicht, die beispielsweise der des Camemberts nicht unähnlich ist. Tempeh ist äußerst fettarm, reich an Eiweiß und wichtigen Vitaminen.

Tempeh

Tempeh hat zwar einen nussigen Eigengeschmack, kann aber auch wie jeder andere Fleischersatz nach Belieben gewürzt oder mariniert werden. Lesen Sie hier, wie man Tempeh richtig zubereitet:

Tempeh braten


Tempeh kann wie Fleisch ganz einfach in der Pfanne mit etwas Öl angebraten werden. Für den asiatischen Geschmack kann hierbei Erdnuss- oder Sesamöl verwendet werden. Wer mag, kann Tempeh auch panieren. Dafür Tempeh in Scheiben oder Stücke schneiden, mit Mehl bestäuben und in Ei tauchen. Veganer können statt dem Ei eine Mischung aus Sojamehl und Wasser nehmen. Anschließend in Semmelbrösel wälzen und anbraten.

Tempeh backen


Ob pur, gewürzt oder mariniert ist beim Backen egal. Scheiden Sie das Tempeh in kleine Scheiben und heizen Sie den Ofen auf 180°C (Umluft) vor. Die Tempeh-Scheiben für rund 20 Minuten backen.

Tempeh frittieren


Im asiatischen Raum als Snack weit verbreitet: frittierter Tempeh. Wer keine Fritteuse im Haus hat, der kann dafür einfach Öl in einem Topf erhitzen. Tempeh in Streifen schneiden, rund 3 Minuten goldbraun frittieren und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen. Frittierter Tempeh eignet sich hervorragend als Beilage zu Salat oder als Belag für vegetarische Sandwiches.

Leckere Soßen für Ihre Tempeh-Küche

Achtung, scharf und fruchtig! Bei dieser scharfen Chili-Aprikosensauce bleibt kein Auge trocken.

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Diese pikante Paprikasauce peppt jedes Tempeh-Gericht ordentlich auf.

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Asiatische Erdnuss-Sauce mit Chili, Zitronengras und Kokosmilch.

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Mal was anderes: Für diese Kürbis-BBQ-Sauce lohnt sich das Experimentieren.

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Ein echter Hinschmecker ist diese süß-saure Mangosauce.

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Eine echt scharfe Zitronensauce! Wer es ganz vegetarisch haben möchte, der ersetzt den Geflügelfond einfach durch Gemüsebrühe.

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Eine Bohne - viele Verwendungen

Pur

Sojabohnen können, frisch oder getrocknet, einfach gekocht und wie andere Hülsenfrüchte verwendet werden, zum Beispiel für Suppen und Eintöpfe oder als Gemüsebeilage. In Japan serviert man sie als „Edamame“. Dabei handelt es sich um die jungen, noch vor der Reife gepflückten, ganzen Schoten, die mit viel Salz gekocht werden.

Sojamilch

Für Sojamilch werden, einfach gesagt, Sojabohnen eingeweicht und im Anschluss zusammen mit Wasser ausgedrückt. In Deutschland ist Sojamilch mitnichten erst seit wenigen Jahren bekannt, bereits 1914 kannte man die vegetabile Milch. Sojamilch kann wie Kuhmilch verwendet werden.

Sojasoße

Die gerösteten und gemahlenen Samen dienen als Grundlage für Sojasoße. Das Würzmittel dient aber nicht nur zum Dippen roher Fischhäppchen. Sojasoße wird auch für Marinaden und zum Würzen verschiedener Speisen verwendet.

Miso

Bei Miso handelt es sich um eine Mischung aus gegorenen Sojabohnen, Kochsalz und Getreide. Die Gewürzpaste wird vor allem als Grundlage für Suppen verwendet.

Sojaöl

Sojaöl wird hauptsächlich für Margarine oder Bratfette verwendet. Ein Nebenprodukt der Sojaölherstellung ist Sojamehl .

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