Ihr Browser ist veraltet.

Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Komfort und die einwandfreie Nutzung dieser Website.

Auf einen S(ch)nack mit den Topathleten

Olympioniken Winterspiele 2018

EDEKA ist Partner vom Olympia Team Deutschland und begleitet die Athleten zu den Olympischen Winterspielen 2018 nach Südkorea: im Deutschen Haus in PyeongChang sorgt EDEKA für das leibliche Wohl von Athleten und Gästen. Doch wie ernähren sich unsere Sportler? Wie kamen sie zu ihrer Disziplin und wie motivieren sie sich täglich zum harten Training? EDEKA hat mit den Top-Athleten gesprochen:

Benedikt Doll Olympionik 2018
Biathlon-Weltmeister Benedikt Doll hat einen eigenen Foodblog

Vorneweg: Was macht euch an eurem Sport am meisten Spaß?

Benedikt Doll: Es wird nie langweilig. Ich hatte noch nie das Gefühl, ich würde alle Disziplinen – Schießen und Laufen – beherrschen. Aus diesem Grund gibt es auch nie den Anlass abzuheben. Wer sich eine Pause gönnt, wird überholt.

Paul Berg: Ich liebe an meinem Sport seine Unberechenbarkeit. Bei sechs Athleten, die gleichzeitig den Kurs herunterfahren, passiert viel Unerwartetes. Diese Eigenschaft lässt Snowboardcross nicht langweilig werden, bringt mich aber auch manchmal zur Weißglut.

 Natalie Geisenberger Olympionik 2018
Rennrodlerin Natalie Geisenberger gewann bereits 2014 in Sotschi zweimal Gold

Was war beim Karrierestart euer größter Traum für eure Laufbahn und was ist es heute?

Natalie Geisenberger: Ich war immer sehr kurzfristig orientiert auf die Wettkämpfe der laufenden Saison. Aber natürlich war der Gedanke an eine Olympia-Teilnahme und einen Platz auf dem Podium schon sehr früh in meinem Kopf. Heute hab ich in meiner Sportart alles erreicht, was zu erreichen ist. Gerne möchte ich in Südkorea noch ein gutes Ergebnis erzielen, aber meine Gedanken gehen natürlich auch schon in Richtung Karriere nach dem Sport.

Kevin Korona: Früher was mein größter Traum, einmal bei Olympischen Spielen dabei sein zu dürfen. Heute ist mein größter Traum, bei Olympischen Spielen ganz oben zu stehen.


Wie wird man zum Profi in eurer Disziplin?

Benedikt Doll: Biathlonsport ist in erster Linie eine Ausdauersportart, da sollte man bereits im Kindesalter regelmäßig Sport treiben, um seine Ausdauerfähigkeit zu schulen. Neben Ehrgeiz und Disziplin muss man aber auch viel Zeit investieren. Als Profi ist es ein Fulltime-Job, dass bedeutet elf Trainingseinheiten pro Woche sind Pflicht.

Paul Berg: Zuallererst sollte man den Winter und Schnee mögen. Darüber hinaus ist Neugier und Spaß an Bewegung ganz wichtig. Ehrgeiz und Disziplin kommen irgendwann von ganz alleine.

Silvia Mittermüller: Noch viel wichtiger als Talent, Ehrgeiz und Disziplin sind Leidenschaft und ein Quäntchen Glück. Vor allem Leidenschaft. Wer Snowboarden nicht wirklich liebt, schraubt bei der ersten großen Verletzung schnell zurück. So wird man aber nicht Profi. Man muss das Risiko einschätzen lernen, Rückschläge akzeptieren und verdauen und immer mit neuem Mut zurückkommen. Es braucht sehr viel Mut und Durchhaltevermögen.

Paul Berg Olympioniken 2018
Paul Berg ist Snowboarder und war schon bei den Winterpielen in Sotschi dabei

Es gibt ja bestimmt auch mal Tage, an denen ihr keine Lust auf den Sport habt - was ist euer persönlicher Antrieb für das harte Training?

Lisette Thöne: So komisch es klingt, aber ich habe einfach Bock drauf. Ich habe Lust, meine Grenzen auszutesten und zu sehen, was mein Körper im Stande ist zu leisten.

Benedikt Doll: Ganz oben zu stehen ist ein unbeschreibliches Gefühl und dafür lohnt es sich viel zu investieren. Daneben übe ich als Biathlet einen sehr naturverbundenen Beruf aus. Ich bin bei fast jeder Trainingseinheit in der Natur unterwegs, was ich sehr genieße.


Bei aller Disziplin: Bei welchen Naschereien werdet ihr schwach?

Silvia Mittermüller: Beim Zwetschgendatschi von meiner Mama.

Lisette Thöne: Schokolade! Aber meist kann ich die Gier mit 90% Schokolade stillen und das ist dann nicht ganz so schlimm.

Silvia Mittermüller Olympionik 2018
Snowboarderin Silvia Mittermüller startet 2018 in den Freestyledisziplinen

Wie bereitet ihr euch auf die Wettkämpfe vor – körperlich und psychisch?

Benedikt Doll: Körperlich ist es besonders wichtig, gut erholt zu sein und durch das Essen genügend Energie aufgenommen zu haben. Psychisch muss ich ebenfalls erholt sein, um meine Konzentration voll und ganz auf den Wettkampf bzw. das Schießen fokussieren zu können.

Kevin Korona: Ich höre gerne Musik, um mich zu fokussieren. Körperlich macht man oft ein Auftakttraining, bei dem man nur ein bisschen die Muskeln aktiviert.

Lisa Zimmermann: Gar nicht, da diese mich eigentlich nicht wirklich interessieren. Das verschafft mir auch den Vorteil, dass ich bei den Wettkämpfen nicht nervös bin.

Lisette Thöne Olympioniken 2018
Bob-Anschieberin Lisette Thöne ist auch ausgebildete Fitnesstrainerin

Ihr wart schon bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Was ist das für ein Gefühl, bei so einem Event dabei sein zu können?

Natalie Geisenberger: (Doppel-Gold in Sotschi): Ich konnte nie nachvollziehen, wieso so viele Sportler sagen, dass man bei einem solchen Erfolg eine Zeit braucht, um das zu verarbeiten. Aber ich kann es zu 100% bestätigen. Die richtige Freude kam erst nach einigen Stunden, eigentlich erst nach einigen Tagen auf und dann war das Gefühl nur noch geil!

Paul Berg: Ich habe die Eröffnungsfeier noch zu Hause mit meinen Eltern im Fernsehen geschaut. Das Gefühl, bald selbst Teil dieses Sportfests zu sein, war toll. Ein Highlight war der Kurs in Sotschi, der bis jetzt der Beste ist, den ich je fahren durfte.

Kevin Korona: Ich denke, die Teilnahme an Olympischen Spielen ist für jeden Sportler der Traum schlechthin. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, bei der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie mit all den großen, den weltbesten Sportlern in das Stadion einzulaufen.

Lisa Zimmermann Olympioniken 2018
Wegen einer Verletzung leider nicht dabei: Freestyle-Skifahrerin Lisa Zimmermann

Welchen Stellenwert hat für euch das Thema Ernährung privat und für den Sport?

Lisette Thöne: Ernährung hat mittlerweile für mich einen hohen Stellenwert. Nahrung ist nicht nur Genuss und Essen, sondern kann auch richtig eingesetzt Medizin sein.

Natalie Geisenberger: Privat ist es ganz einfach: Ich esse lieber gut und viel als schlecht und wenig. Für den Sport – und das passt durchaus gut zusammen – sind hochwertige Lebensmittel, die möglichst eiweißhaltig und kohlenhydratarm sind, das Mittel der Wahl.

Silvia Mittermüller: Gesunde Ernährung ist bei mir extrem wichtig, um mich wohl zu fühlen, stark zu sein und trotz langen Reisen und schlechtem Wetter gesund zu bleiben. Zudem hab ich auch ethische Ansätze, die mir sehr am Herzen liegen und schon lang in meine Ernährung einfließen. Ich bin seit 2007 Vegetarierin, stark zur veganen Seite tendierend, und vermeide GMOs soweit es irgendwie möglich ist.

Kevin Korona: Ernährung ist – neben dem Training – ein sehr wichtiger Punkt, denn wenn man den Körper täglich fordert, braucht er wichtige Nährstoffe. Nicht nur für die Regeneration, sondern auch, um die leeren Energiespeicher zu füllen.


Welches Powerfrühstück braucht ihr für einen guten Start in den Tag und welcher Snack gibt euch für euer tägliches Training besonders viel Kraft?

Lisette Thöne: Ich mische mir mein Müsli immer selbst zusammen. Das ist eine Mischung aus: Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Kürbiskerne, Kakao Nibs, Leinsamen und Kokosflocken. Dazu gibt es Joghurt und frisches, meist saisonales, Obst. Am liebsten mag ich Beeren.

Benedikt Doll: Für eine lange Ausdauereinheit ist mir Brot manchmal zu kurzatmig, darum esse ich hauptsächlich ein Müsli mit verschiedenen Flocken, manchmal auch als Porridge gekocht. Dazu gibt es frisches Obst, als sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiß und Fettanteile.

Natalie Geisenberger: Ich muss gestehen, dass ich das Frühstück ab und zu etwas vernachlässige. Wenn ich mir dafür aber die Zeit nehme, dann liebe ich mein Porridge.

Kevin Korona Olympioniken 2018
Bob-Anschieber Kevin Korona war bereits bei den Spielen 2014 in Sotschi dabei.

Und fernab von Weltcups und Olympischen Spielen, was macht ihr am liebsten, wenn ihr mal nicht trainiert?

Lisette Thöne: Ich genieße die Zeit abseits vom Training und den Wettkämpfen sehr. Denn ich brauche auch mal Zeit, um abzuschalten. Ich lese gern, nähe viel, aber auch Malen und Kochen bringen mich auf andere Gedanken.

Natalie Geisenberger: Mein Hobby hat vier Beine und heißt Bounty. Sie ist ein Eurasier-Huskie-Border-Collie-Mischling und beschäftigt mich in meiner Freizeit rund um die Uhr.

EDEKA Olympia Logo
Seit 2016 ist EDEKA Partner vom Olympia Team Deutschland.

Was könnt ihr jungen Sportlern, die gerade am Anfang stehen, mit auf den Weg geben?

Benedikt Doll: Besonders wichtig ist es, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken, wenn es einmal nicht so läuft. Ich selbst hatte auch zwei Jahre, in denen ich zwar fleißig trainiert habe, aber die Erfolge ausblieben. Dann hält sich der Spaß in Grenzen, aber ich habe mich dennoch durchgebissen.

Kevin Korona: Einen langen Atem zu haben, denn es ist noch nie ein Profi vom Himmel gefallen. Schritt für Schritt, ein Zwischenziel nach dem anderen erreichen und sich dann den großen Traum von Olympischen Spielen zu erfüllen.

Lisa Zimmermann: Vergesst niemals, wieso ihr das liebt, was ihr macht und woher eure Motivation kommt.

Paul Berg: Bleibt offen für andere Bewegungsformen und Sportarten, die vielleicht auch gar nichts mit eurer eigenen zu tun haben. Ich habe glaube ich sehr davon profitiert, dass ich bis ich Sechzehn war verschiedenste Sportarten von Judo bis Tennis machen konnte. Jede neue Bewegungserfahrung bringt dich auch beim Snowboarden weiter.

Spezielle Ernährung für Sportler
Die richtige Ernährung beim Sport

Wer Sport treibt, ist viel in Bewegung und muss auf eine ausgewogene Ernährung achten. Hier erfahren Sie, was dazu gehört.

Zu den Tipps
Fitnessübungen
Fit wie bei Olympia

Bob-Anschieberin Lisette Thöne und Snowboarder Paul Berg vom Olympia Team Deutschland präsentieren ihre liebsten Fitnessübungen.

Zu den Fitnessübungen

Die EDEKA Ernährungspyramide

Ausgewogene Ernährung ist mit der Ernährungspyramide ganz einfach. Sie zeigt Ihnen die Auswahl an Lebensmitteln, die sie täglich essen sollten. Eine konkrete Orientierung für jede Mahlzeit gibt Ihnen der EDEKA-Mix-Teller. Er erfüllt die Empfehlungen der Pyramide mit 3-5 Mahlzeiten am Tag.

EDEKA Ernährungspyramide
EDEKA Ernährungsexpertin Birthe Wulf
Die EDEKA Ernährungsexpertin

Ökotrophologin Birthe Wulf weiß, was für eine ausgewogene Ernährung wichtig ist. Sie gibt Tipps, zeigt Trends auf und räumt mit Ernährungsmythen auf.

Zum Expertenbereich