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Olympionikin Christina Obergföll im Interview

Chrstina Obergföll im EDEKA-Interview

Mit welchem Gefühl blicken Sie auf die Spiele in Rio?
Die Olympischen Spiele sind für uns Sportler das größte Ereignis. Die haben einfach einen höheren Stellenwert als eine WM oder EM. Weil sie nur alle vier Jahre stattfinden sind sie auch so außergewöhnlich. Ich gehe ganz anders an die Saisonplanung heran. In einem Olympia-Jahr versuche ich im Training immer, überall nochmal zwei, drei Prozent mehr herauszukitzeln.


Es sind Ihre vierten Olympischen Spiele - was ist für Sie persönlich das Besondere an Rio?
Prinzipiell waren meine ersten Olympischen Spiele für mich am aufregendsten und spannendsten. Aber die Spiele in Rio sind meine Letzten – das ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. In Rio ist das Lebensgefühl natürlich ein ganz Spezielles: Brasilien, Copacabana – da erscheinen mir jetzt schon Bilder vor Augen, bei denen ich sage: Da will ich noch einmal dabei und richtig gut sein. Das ist momentan mein größter Wunsch.


Wie fühlen Sie sich kurz vor Wettkämpfen? Sind Sie trotz Ihrer Erfahrung aufgeregt?
Es ist vielleicht vergleichbar mit einer Abschlussprüfung. Keiner liebt die letzten Tage davor, in denen man einfach nur noch die Stunden bis zum Tag X zählt. Aber der Moment, wenn man dann im Stadion steht, ist unglaublich. Ich erinnere mich an Peking, als ich aus den Katakomben ins Stadion einmarschiert bin. Da dachte ich nur: „Das hier ist Olympia und du bist eine der weltbesten Athletinnen. Du kämpfst hier um eine Medaille.“ Wenn einem das bewusst wird, ist das Gänsehaut pur. Und wenn man es tatsächlich aufs Treppchen schafft, ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit und den Fleiß. Davon kann man sehr lange zehren. Denn es kommen auch Phasen, in denen es nicht so läuft. Dann muss man sich sagen: Es lohnt sich!


Haben Sie neben dem Leistungssport noch andere Hobbys? Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Also wenn ich keinen Sport mache, steht die Familie an erster Stelle. Wenn ich frei habe, verbringe ich möglichst viel Zeit mit ihr. Wir haben auch einen Hund und sind viel draußen unterwegs, ob nun mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Ich fahre gerne Inlineskates oder Ski, diesen Winter habe ich das wegen den Spielen natürlich etwas zurückgefahren – wäre ja schade, wenn man sich dann bei so etwas verletzt.


Haben Sie zu Hause einen besonderen Platz für die Medaillen?
Eine Schublade im Büro. Mein Mann und gleichzeitig mein Trainer war auch Speerwerfer und hat ein paar Medaillen, aber wir mögen es nicht, sie in unserem Haus zu präsentieren. Das ist nicht unser Ding. Vielleicht mal in 20 oder 30 Jahren, wenn wir Enkelkinder haben. Dann sage ich: „Guckt mal, was die Oma alles erreicht hat!“


Wie sieht Ihr Ernährungsplan aus?
Für mich ist es wichtig, mich nachhaltig gut zu ernähren. Während der Trainingszeit achte ich natürlich auf meine Eiweiße, gute Kohlenhydratquellen und Ballaststoffe. Aber ich lege allgemein einen großen Wert auf gute Lebensmittel. Ich esse viel Fisch und gutes, fettarmes Fleisch sowie jede Menge Obst und Gemüse. Denn wenn ich mich gut ernähre, bin ich kaum krank oder verletzt und brauche kaum Zusatzernährung. Kurz vor Wettkämpfen esse ich ehrlich gesagt nur das, was ich vor Aufregung gerade noch so runterbekomme. Im Gegensatz zu Sportarten wie z.B. Hochsprung ist bei uns Speerwerfern der strenge Ernährungsplan aber auch nicht so entscheidend.


Welche Stimmung herrscht im Deutschen Haus während der Spiele?
Zu Beginn der Spiele ist es recht ruhig. Alle sind sehr konzentriert. Gegen Ende wird es natürlich lebendiger, weil immer mehr Athleten ihren Wettkampf abgeschlossen haben und in Feierlaune sind. Man freut sich mit anderen und verfolgt gemeinsam im Deutschen Haus die Spiele und Veranstaltungen, wenn man keine Tickets mehr ergattert hat.


Was sind Ihre persönlichen Treiber, jeden Tag dieses harte Training durchzuziehen?
Das klingt jetzt total abgedroschen - aber es macht einfach unheimlich viel Spaß. Und die Erfolge motivieren mich natürlich. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und finde es unheimlich toll, dass ich mit meiner Begabung Geld verdienen kann.


Wie hoch rechnen Sie sich die Chancen auf eine Medaille aus?
Schwierig zu sagen. Ich habe vor zwei Jahren ein Kind bekommen und eine Babypause gemacht. Die Situation im Leistungssport ist einfach eine neue, wenn man eine Familie hat. Aber ich glaube schon, dass ich nochmal in Medaillenform komme. Gold ist auf jeden Fall der große Traum.


EDEKA ist ab sofort Partner der Deutschen Olympiamannschaft für ausgewogene Ernährung. Wieso passen die Partner so gut zusammen?
Leistungssportler müssen sich gut ernähren. Und wenn ich EDEKA höre, dann denke ich an gute Lebensmittel und eine gute Qualität. Und diese Qualität produzieren auch wiederum wir Leistungssportler. Insofern gibt es sehr viele Schnittstellen. Außerdem kommt mir bei EDEKA immer sofort „Wir lieben Lebensmittel“ in den Kopf. Wir lieben halt unseren Sport, und wenn man etwas mit Liebe betreibt, dann kommt meistens auch etwas Gutes dabei raus.

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Ausgewogene Ernährung ist mit der Ernährungspyramide ganz einfach. Sie zeigt Ihnen die Auswahl an Lebensmitteln, die sie täglich essen sollten. Eine konkrete Orientierung für jede Mahlzeit gibt Ihnen der EDEKA-Mix-Teller. Er erfüllt die Empfehlungen der Pyramide mit 3-5 Mahlzeiten am Tag.

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