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Nachhaltig leben - unsere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltig leben ist gar nicht so schwer. Mit folgenden Tipps verraten wir Ihnen, wie Sie Nachhaltigkeit in Ihren Alltag bringen – und damit der Umwelt ganz nebenbei etwas Gutes tun!

Tipp 1: Nachhaltig leben beim Einkauf: loses Obst & Gemüse ohne Tüte mitnehmen

Obst und Gemüse kommen auch ohne Plastiktüte auf dem Kassenband aus

Mehr Nachhaltigkeit können Sie schon direkt beim Einkauf leben – verzichten Sie einfach bei losem Obst und Gemüse darauf, diese in die kleinen Plastik- oder Papiertüten zu legen. Äpfel, Orangen & Co. fühlen sich auch ohne Tüte auf dem Kassenband pudelwohl, da sie durch Ihre Schale von Natur aus gut verpackt sind.

Ein weiterer Beitrag zu weniger Plastikverbrauch: In einzelnen Märkten finden sich inzwischen Artikelkennzeichnungen direkt auf der Schale, die dort per Laser eingetragen werden. Diese umweltbewusste Art der natürlichen Kennzeichnung ist gesundheitlich unbedenklich und ersetzt an vielen Stellen kleine Plastiketiketten.

Tipp 2: Tragetaschen und Tüten wiederverwenden

Tasche vergessen? Dann sind Permanent-Tragetaschen die beste Wahl

Wussten Sie schon, dass in Deutschland jährlich 6 Milliarden Plastiktüten verbraucht werden? Würde man die pro Jahr verbrauchten Plastiktüten aneinander reihen, könnte man damit 46-mal den Äquator umrunden! (Plastikmüllstatistik 2016)

Helfen Sie mit, den Tütenberg zu reduzieren. Denn nachhaltig leben im Alltag heißt auch, keine bzw. so wenig Tüten aus Plastik oder Papier zu verbrauchen. Ganz egal, ob Sie Ihren Jutebeutel, einen Rucksack oder den guten alten Einkaufskorb verwenden: Wichtig ist, dass Sie Tasche und Korb möglichst oft nutzen!

Wenn Sie bei Ihrem Einkauf mal keinen Beutel dabei haben oder nicht auf eine Einkaufstüte verzichten möchten, nutzen Sie z.B. unsere langlebige Permanent-Tragetasche, die mindestens aus 80% Recylingmaterial besteht. Diese können Sie immer wieder verwenden.

Übrigens: Wussten Sie, dass diese Mehrfachnutzung besser ist, als Plastiktüten durch Papiertüten zu ersetzen? Aber nur, wenn eine Kunststofftasche mehrfach verwendet und anschließend recycelt wird, reduziert dies ihre Auswirkungen auf die Umwelt deutlich.

Tipp 3: auf das Mehrwegzeichen achten

Achten Sie bei Flaschen und Gläsern auf das Mehrweg-Symbol

Flaschen und Gläser ohne Mehrwegzeichen? Lieber nicht! Denn schließlich können Getränkeflaschen, aber zum Beispiel auch große Joghurt-Gläser über das Pfandsystem zurückgegeben, ausgespült und anschließen neu befüllt werden.

Und das nicht nur 1-mal: Behälter aus Glas können so mehr als 50 mal, solche aus PET bis zu 25 mal wiederbefüllt werden. Das freut die Umwelt, denn dabei wird bei Rohstoffen und Energie kräftig gespart und deutlich weniger CO2 produziert - Umweltschutz spielend leicht umgesetzt.

Tipp 4: Upcycling: Gebrauchtes kreativ weiterverwerten

Aus alt mach neu: Upcycling liegt im Trend und tut der Umwelt gut

Werden Sie in Sachen Umweltschutz kreativ und basteln Sie beispielsweise aus alten Milchpackungen praktische Taschen als kleine Haushaltshelfer, schließlich liegt die Weiterverwendung von Materialien, das sogenannte „Upcycling“, voll im Trend. Nachhaltig leben heißt in diesem Fall, die Umwelt bewusst von Abfall zu befreien und durch schöne, nützliche Dinge zu bereichern.

Tipp 5: Kaufen Sie bio, saisonal und regional

Obst und Gemüse: am besten saisonal, regional und bio genießen

Nachhaltig leben mit einem Plus für Sie und Ihre Umwelt: Mit dem Dreiklang "bio, saisonal und regional" liegen Sie beim Einkaufen richtig. Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf regionale Produkte der Saison, denn das bedeutet kürzere Transportwege und weniger Ressourcenverbrauch. Wer dann noch ins Bio-Regal greift, hilft zusätzlich, die Umwelt zu entlasten, denn bei diesen Produkten wird ganz auf chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Gentechnik verzichtet.

Tipp 6: Müll richtig trennen

Tipp 6: Müll richtig trennen

Kommt die Bananenschale in den Rest- oder Biomüll? Müll trennen klingt selbstverständlich, doch für viele bestehen noch Unsicherheiten, welcher Müll in welchen Behälter gehört. Wir haben die wichtigsten Regeln für Sie kurz und bündig zusammengefasst.

  • Braune Tonne: Bioabfall. Hinein kommt: Gemüse- und Obstabfälle, trockene Lebensmittel, feste Speisereste, Eierschalen, Schnittblumen, Topfpflanzen, Kaffee- und Teesud mit Papierfilter, Grasschnitt, Laub und Äste
  • Graue Tonne: Restmüll. Hinein kommt: Asche (kalt), Blumentöpfe, Bürsten, CD's, Damenhygieneartikel, Eimer aus Kunststoff und Metall, Spiegel, Geschirr, Fensterglas, Glühbirnen, Kehrricht, Kleintiermist, Katzenstreu, Kleinmetalle, Werkzeug, Knochen, Leder, verschmutzes Papier, Spielzeug, Staubsaugerbeutel, Tapeten, Windeln
  • Blaue Tonne: Papier. Hinein kommt: Alle Verpackungen aus Papier und Karton, aber auch Zeitungen, Prospekte, Kataloge usw.
  • Gelbe Tonne/Gelber Sack: Leichtverpackungen. Hinein kommt: Alle Verpackungen aus Kunst- und Verbundstoff, textilem Material, Keramik, Styropor, Holz und Materialien auf biologischer Basis, z. B. Flaschen, Becher, Folien, Säcke, Vakuumverpackungen, Tiefkühlverpackungen, Getränkekartons, Einweggeschirr

Tipp 7: Nachhaltig leben zu Hause: bewusst mit Wasser umgehen

Verbessern Sie Ihren "Wasserfußabdruck" mit unseren Wasserspar-Tipps

Wussten Sie schon, dass jeder von uns den sogenannten "Wasserfußabdruck" hinterlässt? Damit ist der direkten Verbrauch, zum Beispiel beim Duschen, aber auch der "virtuelle Wasserverbrauch" im Alltag gemeint. Letzterer umschreibt die gesamte Menge an Süßwasser, die zur Herstellung eines Produktes genutzt wurde. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass bei der Herstellung aller Komponenten eines Burgers ca. 2.474 Liter Wasser verbraucht werden?

Dennoch kann jeder mit folgenden einfachen Tricks in seinem Alltag dazu beitragen, nachhaltig zu leben und sorgsam mit der Ressource Wasser umzugehen:

  • Regional einkaufen: Heimisches Obst und Gemüse benötigt im Anbau weniger Wasser als in weniger regenreichen Regionen wie zum Beispiel Kalifornien oder Südafrika
  • Richtig spülen: Ein energieeffizienter Geschirrspüler verbraucht weniger Wasser als das Spülen per Hand. Schalten Sie ihn erst ein, wenn er voll ist und nutzen Sie das Sparprogramm bei niedriger Temperatur.
  • Wasser auffangen: Das Wasser, das Sie z.B. zum Gemüse waschen laufen lassen, können Sie problemlos in einem extra Gefäß im Waschbecken auffangen, um es anschließend zum Pflanzengießen zu Benutzen.
  • Wasser stopp!: Ob beim Zähneputzen, Duschen oder Händewaschen - legen Sie ruhig mal eine Wasserpause ein und stellen Sie wenn möglich zwischendurch das Wasser ab.