Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

Tipps und Wissenswertes zum Kauf von Fisch aus nachhaltiger Fischerei

Sie möchten Fisch mit gutem Gewissen genießen? Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie EDEKA-Eigenmarken mit dem blauen MSC-Siegel, Bio-Fisch oder Fisch mit dem ASC-Siegel kaufen. Wir haben darüber hinaus weiteren Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltigen Quellen im Sortiment und beraten Sie gern.

Die WWF-App, der mobile WWF Einkaufsberater
Fisch - mit gutem Gewissen genießen

Tipps zum nachhaltigen Fischeinkauf

Sie möchten Fisch mit gutem Gewissen genießen? Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie Wildfisch mit dem blauen MSC-Siegel (unter anderem auf vielen EDEKA-Eigenmarken) oder Zuchtfisch mit Bio-Siegeln oder ASC-Siegel kaufen.

Wir haben darüber hinaus weiteren Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltigen Quellen im Sortiment – die Teams an den EDEKA-Fischtheken beraten Sie gern.

In unseren EDEKA-Märkten wollen wir nur noch Fisch aus nachhaltigen Quellen anbieten und arbeiten kontinuierlich daran. Der WWF berät uns dabei.

Mit gutem Gewissen einkaufen - der Fischratgeber des WWF für Smartphones

WWF Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte

Orientierung bieten auch Einkaufsratgeber wie der des World Wide Fund For Nature (WWF). Den handlichen WWF-Einkaufsführer Fisch können Sie hier kostenfrei herunterladen. Er ist auch als App für iphone und Smartphones verfügbar. Da gedruckte Einkaufsratgeber kompakt und vereinfachend sein müssen, finden Sie unter www.wwf.de/fischratgeber auch eine differenzierte Betrachtung der wichtigsten Fischarten und ihrer Bestände.

Von bedrohten Fischarten und gut gewählten Beständen

Bei den meisten Fischarten geht es nicht um einen grundsätzlichen Verzicht, wenn auf Ware aus nachhaltigen Quellen umgestellt wird – nicht so wie zum Beispiel beim Aal, der unbestritten auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten steht und den wir nicht mehr verkaufen.

Es geht um die richtige Auswahl des Bestandes und die Berücksichtigung anderer Kriterien, zum Beispiel die Umweltauswirkungen der Fischerei auf das jeweilige Meeresgebiet. Damit kann auch der Markt in Richtung Nachhaltigkeit bewegt werden. Denn ein pauschaler Verzicht kann bedeuten, dass Fischereien Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit einstellen und die Ware in Märkten abgesetzt wird, die keine Ansprüche an eine nachhaltige Ausrichtung der Fischerei haben.

Bei der Umstellung unseres Fischsortiments und zum Beispiel der Wahl des richtigen Bestands berät uns die Naturschutzorganisation WWF. Wir stützen uns außerdem bei der Entscheidung für ein Produkt auf nach wissenschaftlich fundierten Kriterien erhobene und bewertete Daten. Diese sind zum Beispiel unter www.portal-fischerei.de , einem Portal des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Orientierung bieten auch Einkaufsratgeber wie der des World Wide Fund For Nature (WWF).

Sie haben Fragen zu diesen Fischarten?

! Aal (EDEKA führt keine Aalprodukte)!

Aal gehört zu den Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind. Daher führen wir keine Aal-Produkte mehr. Nachfolgend die Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Thema Aal.

EDEKA legt großen Wert auf Regionalität. Bei uns gibt es Aal aus heimischen Gewässern. Wieso verzichten Sie auch auf diesen regionalen Aal?

Aal gilt zwar vielerorts als regionale Spezialität, ist aber eigentlich eine weit wandernde Fischart. Der Aal pflanzt sich nur in der Sargassosee (südlich der Bermuda-Insel im Atlantik) fort und legt von den europäischen Binnengewässern bis dorthin rund 5.000 Kilometer zurück. Nach dem Ablaichen stirbt er. Da er im Übermaß befischt wurde und durch die Verbauung der Flüsse nicht mehr ungehindert in die Sargassosee zurückgelangen kann, gehört er mittlerweile zu den vom Aussterben bedrohten Fischarten.
Die Jungtiere schlüpfen als „Weidenblattlarven“ in der Sargassosee (südlich der Bermuda-Insel im Atlantik). Sie durchqueren dann den Atlantik und wandeln sich, wenn sie in europäischen Gewässern angekommen sind, zu den etwa sieben Zentimeter langen „Glasaalen“. Auf dem Weg vom Meer flussaufwärts färbt sich ihr Bauch gelb, sie werden jetzt Gelbaale genannt. In Flüssen und Seen wachsen sie bis zu zwölf Jahre bis zur Geschlechtsreife heran. Diese „Silberaale“ wandern dann, sofern die Gewässer nicht verbaut sind, die Flüsse hinab und durchschwimmen den Atlantik. In der Sargassosee, wo sie als Larven geschlüpft sind, laichen die Aale ab und sterben dann.

Wieso verkauft EDEKA aber auch „Zuchtaal“ nicht mehr?

Aal lässt sich bislang in Gefangenschaft nicht vermehren. Deshalb handelt es sich nicht um „Zuchtaal“, sondern um gemästeten Aal. Die Aalmast ist deshalb abhängig vom Fang junger Aale, den sogenannten Glasaalen. Das heißt: Die Aalbestände werden auch durch sogenannte Aal-Zucht weiter reduziert, da jeder Zuchtaal als frei lebender Glasaal aus dem Meer entnommen wird und dem Wildbestand damit der dringend benötigte Nachwuchs fehlt.

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) empfiehlt seit mehreren Jahren einen Fangstopp für Aale, da die Population junger Aale auf ein Prozent ihrer einstigen Größe geschrumpft ist. Die Population erwachsener Aale ist um 95 Prozent zurückgegangen. Aal steht deswegen auch auf der Roten Liste: als eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Jeder Aal, der gegessen wird, erhöht das Risiko weiter, dass die Art ausstirbt. Auch für die Aalzucht müssen junge Aale („Glasaale“) dem Wildbestand entnommen werden. Bis jetzt ist nicht belegt, dass ausgesetzter Aal den Weg zu den Laichplätzen bei den Bermuda-Inseln findet und so zur Fortpflanzung der Aalpopulation beiträgt. Deshalb nützt es bei dieser bereits vom Aussterben bedrohten Art auch nicht viel, wenn Jungaale ausgesetzt werden, aber weiter Aal gegessen wird. Jeder einzelne Aal wird dringend gebraucht, um die Population wieder aufzubauen. Besser ist es, ganz auf Aal zu verzichten und damit eine Erholung des Aalbestands zu ermöglichen.

Rotbarsch

Der von uns geführte Rotbarsch (Sebastes marinus) – in unserer Eigenmarke (Filets) – stammt aus einer Fischerei, die nach dem Standard des MSC zertifiziert ist. Dies garantiert eine nachhaltigere Fischerei für Bestand und Umwelt. Der an der Frischfischtheke geführte Fisch stammt aus einer Fischerei, die verschiedene Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem wenig Beifang und der Schutz der Jungfische. Der Bestand ist aktuell stabil. Der WWF bewertet den Bestand deshalb als „zweite Wahl". Ein kompletter Verzicht wäre aus Sicht von EDEKA für die betroffenen Fischbestände nicht unbedingt positiv. Denn die jeweiligen Fischereien würden sich neue Absatzmärkte suchen und Verbesserungsprozesse eventuell verzögert oder gestoppt werden.

Shrimps/Garnelen

Die in Deutschland gehandelten Shrimps/Garnelen sind keine bedrohten Meeresfrüchtearten, da sie sich schnell und zahlreich vermehren. Sie stammen jedoch vielfach aus konventionellen Aquakulturen/Zuchtanlagen, die Umweltprobleme verursachen können, z.B. wenn sich wie in Thailand die Zahl der Zuchtanlagen vervielfacht. Umweltverträgliche Lösungen für Zuchtfisch/Garnelen sind noch nicht ausreichend entwickelt. Es gibt jedoch Alternativen, die EDEKA vorantreibt. So haben wir für die konventionelle Zucht die Entwicklung des ASC-Standards für Fisch und Meeresfrüchte aus Zucht, vergleichbar dem MSC-Standard für Wildfisch, unterstützt. Seit 2014 gibt es auch einen ASC-Standard für Shrimps. EDEKA unterstützt, dass sich Anbieter von Shrimps auf den neuen ASC-Standard hin entwickeln.

Bereits jetzt führt EDEKA unter der EDEKA-Eigenmarke Bio-Black-Tiger-Garnelen aus bio-zertifizierter Zucht. Sie stammen aus natürlicher Salzwasser-Poly-Aquakultur von 2.500 zertifizierten Kleinbauern in den Mangroven Sundarbans. Darüber hinaus gibt es – ebenfalls unter der EDEKA-Eigenmarke – MSC-zertifizierte Eismeer-Garnelen aus Wildfischerei.

Thunfisch

Thunfisch – mit Verantwortung gefischt! Es gibt verschiedene Arten von Thunfisch, die alle zu einer Familie gehören, aber sehr unterschiedlich sind, auch im Hinblick auf den Grad ihrer Bedrohung durch Überfischung.

Die vom Aussterben bedrohte Thunfischart Roter Thun (Blauflossenthun/Thunnus thynnus) war bereits bislang nicht Bestandteil unserer Sortimentsliste. Bei unseren Eigenmarken achten wir darauf, Thunfischarten bzw. -bestände zu verwenden, die unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gut abschneiden und aus umweltschonend arbeitenden Fischereien stammen. So werden die EDEKA Thunfisch-Konservenprodukte aus umweltschonenden, mit Angelruten arbeitenden IPNLF-Fischereien bezogen und sind zusätzlich MSC-zertifiziert. Bei den tiefgekühlten EDEKA Thunfisch-Steaks stammt der Fisch aus schonendem Handleinenfang.

Zusammen mit dem WWF hat EDEKA seit 2009 den Dialog mit Lieferanten geführt, um die nachhaltige Ausrichtung von Thunfisch-Fischereien zu fördern. EDEKA hat außerdem verschiedene WWF-Meeresschutzprojekte zur Förderung nachhaltiger Thunfisch-Fischereien unterstützt, mit Zielsetzungen wie Nutzung von umweltschonendem Fanggerät oder die langfristige Sicherung der Thunfisch-Bestände durch Erforschung und Schutz der Laichgebiete.

Tilapia

Tilapia stammt üblicherweise aus Aquakultur. Seit 2012 gibt es Tilapia aus Zuchten, die das ASC-Siegel des Aquaculture Stewardship Council für verantwortungsvolle Fischzuchten tragen.

Viktoriabarsch

Die Einführung des Viktoriabarschs hat die Fauna und die Fischereistruktur am afrikanischen Viktoriasee gravierend und unumkehrbar verändert. Für viele Bewohner dieser Region bildet der Viktoriabarsch mittlerweile ganz oder zumindest teilweise die Lebensgrundlage. Allerdings ist zum aktuellen Zeitpunkt der Bestand im Viktoriasee bei steigendem Fischereiaufwand massiv überfischt, so dass es dringend notwendig ist, ein entsprechendes Fischereimanagement zu etablieren. Mit dem Viktoriabarsch von Naturland gibt es aktuell auch einen von Seiten des WWF nach WWF-Datenbank grün bewerteten Bezug.

Wir beobachten die weitere Entwicklung aufmerksam und werden, auf Basis der fachlich fundierten Beratung durch unseren Kooperationspartner WWF, bei veränderten Rahmenbedingungen entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Ziele für Umwelt und Kunden

  • Umweltfreundliche Verpackungen

    EDEKA und WWF arbeiten im Rahmen ihrer Partnerschaft daran, den ökologischen Fußabdruck von EDEKA bei Verpackungen der Eigenmarken zu reduzieren.

    Verpackungen
  • Holz/Papier/Tissue

    Bis Ende 2015 für EDEKA-Eigenmarken-Produkte (inklusive Verpackung) zu 100 Prozent Umstellung auf nachhaltigere Alternativen wie Recycling oder FSC®.

    Mehr zum Thema Holz/Papier/Tissue
  • Palmöl/Palmkernöl

    Bis Ende 2013 für EDEKA-Eigenmarken-Produkte Bezug zu 100 Prozent aus nachhaltigeren Quellen.

    Zum Projekt Palmöl/Palmkernöl
  • Soja

    Für EDEKA-Eigenmarken-Produkte Umstellung auf heimische Futtermittel oder zertifiziert verantwortungsvolleres, gentechnikfreies Soja angestrebt.

    Weitere Informationen zu Soja
  • Klima

    Erfassung der EDEKA-Treibhausgas-Emissionen, um Einsparmöglichkeiten festzustellen und umzusetzen; bei ausgewählten EDEKA-Eigenmarken-Produkten Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen über den Lebenszyklus hinweg, um Reduzierungsziele ableiten zu können.

    Alles zum Schutz des Klimas
  • Süßwasser

    Analyse und Reduzierung des Wasseraufwands bei ausgewählten Produkten oder Produktgruppen.

    Mehr zum Projekt Süßwasser