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Die Top 4 Zuckeralternativen

Mit Honig oder Sirup lassen sich Speisen alternativ süßen.

Es muss nicht immer Zucker sein.

Wer seinen Zuckerkonsum einschränken möchte, dem stellen wir heute einige natürliche Alternativen vor. Denn zu viel Zucker kann auch Probleme bereiten ...

Doch warum eigentlich genau? Die Antwort darauf und welche anderen Süßungsmittel am besten zu welcher Gelegenheit passen, erfahren Sie in diesem Special.

Eine Prise Zuckerwissen

Zucker sollte sparsam verwendet werden.
Zucker bewusst genießen.

Zucker, wie wir ihn im Haushalt kennen (chemisch: Saccharose), wird heute aus Zuckerrohr und Zuckerrüben hergestellt.


Ob in Backwaren, Getränken und Fertigprodukten, in Süßigkeiten und Eis, oder pur in Kaffee und Tee: Jeder Deutsche verzehrt im Jahr etwa 40 kg Zucker.

Das ist zu viel, sagen Fachleute. Weil Zucker kalorienreich ist – 100 g enthalten 405 kcal –, kann zu viel davon zu Gewichtsproblemen führen. Außerdem ist Zucker verantwortlich für Karies.

Nervennahrung

Für neue Energie lieber zum Obstsalat mit Joghurt und Getreideflocken greifen.
Für neue Energie lieber zum Obstsalat mit Joghurt und Getreideflocken greifen.

Der Mensch braucht keinen puren Zucker. Unser Stoffwechsel wandelt Kohlenhydrate in Zucker um, genauer gesagt, in Glukose – einen Einfachzucker. Allein unser Gehirn verbrennt davon täglich etwa 130 g. Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Reis, Getreide, Nudeln oder Gemüse werden langsam zu einfachen Zuckerbausteinen abgebaut, sodass der Blutzuckerspiegel nur allmählich steigt und langsam wieder abfällt. Dies führt zu einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl. Reiner Zucker lässt den Blutzuckerspiegel dagegen schnell steigen und schnell abfallen, weshalb Süßes nur noch mehr Hunger auf Süßes macht.

Aufgepasst!

Es gibt einige natürliche Möglichkeiten, Speisen zu süßen. Allerdings lässt sich Zucker nicht 1:1 austauschen. Hier gilt es, die Produkthinweise zu beachten.

Welche Alternativen aus der Natur gibt es?

Honig

Honig ist ein altbekannter Süßmacher, und er bringt je nach Sorte einen besonderen eigenen Geschmack mit. Zwar ist Honig fast ebenso kalorienreich wie Zucker, jedoch sind auch noch andere Vitalstoffe mit im Spiel.


100 g/ml Honig enthalten 306 kcal bei ca. 75 g Kohlenhydraten (Zucker). Da Honig etwas süßer schmeckt als gewöhnlicher Haushaltszucker, wird er oft in geringeren Mengen verwendet, wodurch einige Kalorien eingespart werden können. Das Ergebnis fleißiger Bienenarbeit enthält in geringen Mengen die Vitamine B und C sowie Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Einen nennenswerten Beitrag zur Vitamin- und Mineralstoffversorgung kann Honig jedoch nicht leisten. Die im Honig enthaltenen Flavonoide können als antioxidative Substanzen einen gewissen Zellschutz gegenüber freien Radikalen aufbauen.


Honig eignet sich besonders zum Süßen von Tee, Desserts und Kuchen.


Ahornsirup

Der Baumsaft ist vor allem in Kanada und den USA sehr beliebt. Gewonnen wird er im Frühjahr, wenn der Saft unter der Rinde des Ahornbaumes aufsteigt und durch kleine Zapfhähne abfließen kann. Anschließend wird der Saft durch Kochen eingedickt.


100 g/ml Ahornsirup enthalten rund 280 kcal bei ca. 67 g Kohlenhydraten (Zucker). Außerdem liefert der Sirup Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium.


Weil Ahornsirup besonders süß ist, können 100 g Sirup etwa 125 g Zucker ersetzen. Ideal einsetzen lässt sich der Sirup beim Backen, in Saucen, Dressings und Desserts und natürlich zu Pancakes bzw. Pfannkuchen.


Agavensirup

Aus dem Saft der Agaven-Kakteen entsteht durch Einkochen Agavensirup. Der Pflanzensirup besteht im Wesentlichen aus zwei Zuckersorten, nämlich Fructose und Glukose. Der Fructoseanteil ist dabei mit bis zu 90 % besonders hoch, was bei vielen Menschen zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen kann.


100 g/ml Agavensirup enthalten rund 300 kcal bei 76 g Kohlenhydraten (Zucker). Der Mineralstoffgehalt ist mengenmäßig nicht bedeutsam.


Agavensirup eignet sich für warme und kalte Getränke und Speisen sowie für Backwaren, Desserts, Müslis. 100 g Sirup ersetzen etwa 125-150 g Zucker.


Stevia

Viel süßer als Zucker und zudem ohne jede Kalorie: Stevia, erst seit Dezember 2011 als Süßungsmittel in der EU zugelassen, wurde zunächst als Wundermittel gefeiert. Unter der Kennzeichnung E960 (Steviolglycosid) findet es sich heute in vielen Lebensmitteln, als täglicher Zuckerersatz konnte es sich nicht durchsetzen.

Stevia schmeckt anders als Zucker: Für manche etwas bitter, andere mögen den leichten Beigeschmack. Es gibt mittlerweile jedoch auch bitterfreie Stevia-Produkte zu kaufen.


Zum Backen eignet sich reines Stevia-Pulver weniger, da das Volumen des Zuckers fehlt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Produkte zum Backen, bei denen Stevia und Zucker zusammen enthalten sind oder Stevia mit einem anderen Trägerstoff gemischt wird. Sie sind dann zwar nicht mehr kalorienfrei, dennoch lassen sich durch die höhere Süßkraft von Stevia ein paar Kalorien einsparen. Achten Sie auf die Dosierangaben auf der Verpackung.


Stevia eignet sich gut für Desserts, kalte und warme Getränke sowie Joghurtspeisen.


  • Möhren-Birnen-Drink

    Möhren-Birnen-Drink

    Hier sorgt Honig für die fein-aromatische Süße im Gemüse-Obst-Drink. Mit Vollkorntoast ein ausgewogener Snack mit vielen Vitalstoffen.

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  • Gefüllte Hirsepaprika

    Gefüllte Hirsepaprika

    Hier werden Paprika mit der Füllung aus Hirse, Tomaten und Champignons in einer Sauce auf Basis von Gemüsebrühe mit Honig gegart. Auch für Vegetarier lecker!

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  • Wintersalat

    Wintersalat

    Feldsalat, Chicorée, dazu Früchte wie Apfel und Kiwi lassen Wintertage vergessen. Das Dressing aus Joghurt erhält durch den Ahornsirup eine besondere Note.

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Süße zum Backen

Zucker bringt beim Backen nicht nur Süße, sondern auch Volumen.

Zucker bringt beim Backen nicht nur Süße, sondern auch Volumen und Konsistenz, was nicht so einfach zu ersetzen ist. Wer gerne backt, sollte nach speziellen Rezepten suchen oder mit jenen beginnen, die nur sehr wenig Zucker enthalten, sodass der Austausch einfacher ist.

Inhaltsangaben lesen

  • Wer Zucker einsparen möchte, sollte vor allem bei Getränken und Fertigprodukten auf die Zutatenliste schauen. Stoffe, die auf „-ose“ enden, sind in der Regel Zuckerarten. Auch der Blick auf die Kohlenhydrate in der Nährwerttabelle hilft weiter, denn hier ist meist der Anteil von Zucker angegeben.

Weniger ist mehr

Am besten spart man Zucker ein, indem man weniger Süßes isst. Zur Überbrückung helfen auch süßes Obst oder auch Trockenfrüchte. Dennoch ist das Naschen ab und an erlaubt – es kommt wie immer auf das Maß an. Der EDEKA-Mix-Teller dient Ihnen bei jeder Mahlzeit als Orientierung.

Zum Mix-Teller-Konzept

Rohrzucker

  • Vollrohrzucker und Rohrohrzucker werden aus Zuckerrohr hergestellt.

    Der Rohrohrzucker wird im Laufe des Verarbeitungsprozesses noch raffiniert. Wie Haushaltszucker handelt es sich dabei um Saccharose.