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Erstaunliche Fakten zu Wurzelgemüse.

Erstaunliche Fakten zu Wurzelgemüse.

Wurzelgemüse wiederentdecken
Bis auf die Karotte ist Wurzelgemüse fast in Vergessenheit geraten. Schade, denn es passt in eine ausgewogene Ernährung und liefert Vitalstoffe. Was alles drinsteckt, erfahren Sie hier.

Was zählt alles zum Wurzelgemüse?

Ganz eindeutig fällt die Zuordnung nicht aus. Oft werden außer den Knollen- auch die Zwiebelgemüse hinzugezählt. Hier schauen wir uns die Knollengemüse näher an, zu denen z.B. Kartoffeln, Karotten, Knollensellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, Schwarzwurzeln, Rote Bete, Süßkartoffeln, Speiserüben, wie Mairüben und Teltower Rübchen, und Topinambur zählen.

Warum lohnt sich Wurzelgemüse?

Wurzelgemüse
Die meisten Wurzelgemüse sind reich an Vitaminen.

Viele Vertreter unter dem Wurzelgemüse sind perfekte Energiespender und Vitaminlieferanten. Im Vergleich zu besonders wasserreichen Sorten wie Tomaten oder Gurken enthält das meiste Wurzelgemüse mehr Energie in Form von Kohlenhydraten bereit. Das trägt zur Sättigung bei. Außerdem lassen sich die Gemüseknollen auf sehr unterschiedliche Art zubereiten, was sie zu echten Multitalenten in der Küche macht. Wer gesunde Abwechslung sucht, kommt also an Wurzelgemüse nicht vorbei.

Karotte

Karotte
Karotten haben einen sehr hohen Beta-Carotin-Gehalt.

Verwendung:

Die knackige, fruchtig-süße Rübe schmeckt als Rohkost im Salat sowie gekocht, gedünstet, gegrillt, glasiert oder angebraten.


Inhaltsstoffe:

Besonders von Bedeutung ist der Beta-Carotin-Gehalt, er ist einer der höchsten unter allen Gemüsesorten. Je nach Sorte und Anbaubedingungen liegt er zwischen 5 und 30 mg pro 100 g.


Saison: Von Juli bis Dezember aus heimischem Anbau.


Tipp: Möhren bewahren ihr Aroma am besten, wenn man sie ohne Grün und ungewaschen im Kühlschrank aufbewahrt, immer getrennt von Äpfeln, denn diese fördern die Bildung von Bitterstoffen in den Mohrrüben.

Knollensellerie

Knollensellerie
Kalium, Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe stecken in Knollensellerie.

Verwendung:

Die dicken, würzig schmeckenden Sprossrüben eignen sich roh, gekocht oder gebraten für Salate, als Gemüse und als Suppengewürz. Die bräunliche Knolle ist unverzichtbar im beliebten Waldorfsalat und passt hervorragend zum Pichelsteiner Eintopf.


Inhaltsstoffe:

Sellerie ist reich an Kalium und enthält Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe. Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen bewirkt den typischen Geruch und Geschmack. Das Aroma wird intensiver, je kleiner man Knollensellerie schneidet.


Saison: Mit Blättern ist Knollensellerie in der Regel von Mai bis in den Frühherbst zu haben, der größere lagerfähige Knollensellerie kommt ab September ohne Laub auf den Markt.


Tipp: Bewahren Sie Knollensellerie bei möglichst hoher Luftfeuchtigkeit und ca. 5 Grad im Kühlschrank auf, damit er sich frisch hält.

Rote Bete

Rote Bete
Rote Bete liefert Kalium, Eisen sowie Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C.

Verwendung:

Das süßlich-saure Rübengewächs verfeinert roh oder gegart viele Gerichte. Mit Essig und Öl angemacht, ist es eine tolle Vorspeise oder man macht sie selbst zum Hauptdarsteller und überbackt sie z.B. gefüllt im Ofen.


Inhaltsstoffe:

Neben Mineralstoffen wie Kalium und Eisen enthält die Rote Rübe auch Vitamine der B-Gruppe wie Folat und Vitamin C.


Saison: Die Hauptzeit reicht von Mai bis Ende Juli.


Tipp: Der rote Naturfarbstoff, das Betanin, ist ein gern genutztes Färbemittel für Lebensmittel. Der Saft lässt sich auch ausgezeichnet zum Färben von selbst gemachter Pasta verwenden.

Pastinake

Pastinake
Pastinaken enthalten neben anderen wertvollen Inhaltstsoffen auch Inulin.

Verwendung:

Geschmacklich ähnelt die knollenförmige Wurzel mit ihrem süßen Aroma der Möhre. Sie lässt sich roh genießen, gedünstet oder gekocht – in Salaten, Suppen, Eintöpfen, als Püree, als Beilage oder als Hauptgericht in Scheiben geschnitten und paniert. Entdecken Sie gleich unsere leckeren Pastinaken-Rezepte !


Inhaltsstoffe:

Die wesentlichen Inhaltsstoffe sind Kalium, B-Vitamine wie etwa Folat und Vitamin C. Die Pastinake enthält darüber hinaus nennenswerte Mengen des Ballaststoffs Inulin. Inulin (nicht zu verwechseln mit dem Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin) ist ein unverdaulicher Vielfachzucker und kann in der Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Stärkeersatz dienen, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.


Saison: Von lokalen Anbauern werden Pastinaken ab Ende Oktober bis Mai auf dem Markt angeboten. Sie sind allerdings ganzjährig durch Importe aus England, Holland und Ungarn bei uns erhältlich.


Tipp: Greifen Sie gezielt zu kleinen Pastinaken. Sie haben ein feineres Aroma als große Exemplare, die teilweise leicht holzig schmecken.

Teltower Rübchen

Teltower Rübchen
Die kleinen Rübchen haben einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen.

Verwendung:

Die Teltower Rübchen sind relativ kräftig im Geschmack und werden meist gekocht als Beilage zu Fleischgerichten gereicht, können aber auch als Gratin zubereitet oder roh in Salaten verwendet werden. Der Geschmack des Teltower Rübchens ist würzig süß mit einer leicht scharfen Note. Das Fleisch ist mehlig, wie bei einer Kartoffel.


Inhaltsstoffe:

Wegen des hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Inhaltsstoffen sind die kleinen Rübchen sehr gesund.Teltower Rübchen enthalten vor allem B-Vitamine und Mineralstoffe, hier vor allem Kalium.


Saison: Teltower Rübchen werden von Mai bis August und von Oktober bis Dezember auf dem Markt angeboten. Die Rübchen können bis zu den ersten Frösten geerntet werden.


Tipp: Zu Hause können die Teltower Rübchen im Gemüsefach im Kühlschrank bis zu fünf Tagen aufbewahrt werden, jedoch leidet der Geschmack mit jedem Lagertag zusehends.

Schwarzwurzeln

Schwarzwurzeln
Schwarzwurzeln haben einen sehr hohen Ballaststoffgehalt.

Verwendung:

Die Schwarzwurzel ist ein sehr zartes Gemüse, das sich vielfältig verwenden lässt. Im Allgemeinen kann man die Schwarzwurzeln ähnlich wie Spargel zubereiten. Sie schmecken nussig. Unter der dunklen Wurzelhülle verbirgt sich ein zartweißes Gemüse, das zu Suppen und Eintöpfen passt, aber auch püriert oder überbacken eine delikate Beilage ergibt. Meist werden Schwarzwurzeln als Kochgemüse verarbeitet. Man kann sie aber auch roh, gerieben mit etwas Zitronensaft und Mayonnaise als Salat zubereiten. Schwarzwurzeln harmonieren mit Wild, Äpfeln, Nüssen, Möhren und Muskatnuss.


Inhaltsstoffe:

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind neben 74 % Wasser die Mineralstoffe Kalium und Eisen, die Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin E. Besonders erwähnenswert ist der hohe Ballaststoffgehalt. In 100 g der Wurzel stecken bereits 18 g, das entspricht etwa 60 % der täglich empfohlenen Zufuhr an Ballaststoffen. Darunter findet sich vor allem Inulin.


Saison: Wenn die Blätter der Schwarzwurzeln im Oktober welk werden und absterben, beginnt die Erntezeit. Sie reicht bis in den April des nächsten Jahres hinein.


Tipp: Zu Hause eignet sich das Gemüsefach im Kühlschrank, um die Schwarzwurzeln einige Tage frisch zu halten. Im Allgemeinen sollten sie aber möglichst zügig verarbeitet werden. Wer einen Garten hat, kann auf eine alternative Lagermethode zurückgreifen und die langen Wurzeln im Freien an einer geschützten Stelle mit Erde bedecken.

Topinambur

Topinambur
Die Topinambur-Knolle enthält ebenfalls reichlich Inulin.

Verwendung:

Obwohl die Topinambur-Knollen Kartoffeln sehr ähnlich sind, sind sie nicht wie diese zu verarbeiten. Kocht man die Knollen wie Kartoffeln, verlieren sie stark an Aroma. Die Topinambur-Knolle kann mit Schale verzehrt werden. Wie gut, denn die Schale lässt sich ohnehin nur schwer von der gewundenen Knolle entfernen. Es genügt, die Knolle unter fließendem Wasser abzubürsten und von Schmutz und Erdresten zu befreien. Roh schmeckt Topinambur gehobelt oder geraspelt mit Zitronensaft. Die Säure des Zitronensafts verhindert das Braunwerden z.B. in Salaten. Gegart entwickelt die Knolle ein nussartiges, süßes Aroma, das bei hellschaligen Früchten stärker ausgeprägt ist als bei dunkelschaligen. Die Knolle lässt sich dünsten, braten oder auch backen.


Inhaltsstoffe:

Die Topinambur-Knolle enthält Kalium, Eisen und B-Vitamine. Besonders zu erwähnen ist der mit bis zu 16 % hohe Anteil an Inulin. Unser Verdauungstrakt kann Inulin, das aus vielen Fruktose-Bausteinen aufgebaut ist, nicht zerlegen. Es wirkt somit als Ballaststoff und hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Diese Eigenschaft gab der Topinambur-Knolle auch den Namen „Diabetikerkartoffel“.


Saison: Topinambur-Knollen sind von Oktober bis Mai verfügbar.


Tipp: Die Knollen verlieren aufgrund ihrer dünnen Haut bei der Lagerung viel Feuchtigkeit. So werden sie schnell schrumpelig. Ist eine Knolle doch etwas zu lange gelagert worden, kann man sie für einige Zeit in kaltes Wasser legen und ihr so ein wenig von ihrer alten Frische wiedergeben. Weitere Infos zu Wurzelgemüse und anderen Produkten finden Sie in unserer Warenkunde.

Mix-Teller-Rezepte

Was hat Saison?

Gibt es die Mairübchen wirklich nur im Mai und woher kommen Pastinaken im Januar? Der Saisonkalender gibt Auskunft, auch zu allen anderen Obst- und Gemüsesorten. Wer gern regional und saisonal kauft, findet hier eine gute Orientierung.

Zum Saisonkalender

Mit Handschuhen arbeiten

  • Wer Rote Bete oder Schwarzwurzeln zubereitet, sollte mit dünnen Einmalhandschuhen arbeiten, da sich die Hände ansonsten verfärben können. Im Notfall hilft Zitronensaft, die violetten Hautverfärbungen von Roten Beten zu entfernen.

Urgemüse

  • Bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren sammelten und aßen viele der heute noch bekannten Wurzeln und Knollen. Für sie bildeten Möhren, Pastinaken und Co. eine wichtige Nahrungsgrundlage. Schön, dass die Wurzeln auch heute wieder gern gegessen werden.

Einfrieren oder nicht?

  • Gut geeignet zum Einfrieren sind ...

    Rote Bete, Knollensellerie, Pastinaken, Schwarzwurzel (nur vorgekocht) und Topinambur.

  • Weniger zum Einfrieren geeignet sind ...

    wasserreiche Gemüsearten wie Karotten, Steckrüben oder Sellerie, da sich das Wasser durch das Einfrieren ausdehnt und so die Zellwände beschädigen kann. Dadurch gehen Farbe, Konsistenz und Volumen verloren, außerdem sind die Früchte so sehr schwer zu schälen.