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10 Kräuter, die Sie kennen sollten!

Kräutergarten

Neues aus dem Kräutergarten

Sind Sie auch auf der Suche nach Kräutern, mit denen Sie Ihre Gerichte aufpeppen und verfeinern können? Lesen Sie, mit welchen ausgefallenen Küchen-Stars Sie Ihre Gäste beeindrucken können.

Beifuß

Beifuß Pflanze im Topf
Die Beifuß-Erntezeit reicht von Juli bis Oktober.

Herkunft

Beifuß ist auf der gesamten nördlichen Halbkugel ein weitverbreitetes Kraut. Man nimmt an, dass es ursprünglich in Mittel- und Nordeuropa heimisch war und sich von hieraus weiter verbreitet hat.

Geschmack

Beifuß hat einen leicht bitteren, aber aromatisch würzigen Geschmack und ist aufgrund der Bitterstoffe besonders dafür geeignet, fettreiche Gerichte verdaulicher zu machen. Viele werden es vom weihnachtlichen Gänsebraten kennen. Nicht umsonst trägt der Beifuß seinen Zweitnamen „Gänsekraut“.

Verwendung

Verwendung in der Küche finden in der Regel die gerebelten Blütenrispen, die wesentlich milder im Geschmack sind als die Blätter. Die Blätter schmecken sehr bitter und erinnern an den Geschmack von Wermut, weshalb sie in der Küche wenig Verwendung finden. Junge Blätter und Triebe schmecken wesentlich milder.

Currykraut

Currykraut gemahlen
Das Currykraut ist recht intensiv im Geschmack mit einer angenehm bitteren Note.

Herkunft

Das Currykraut, auch als Immortelle bekannt, wird bei uns noch nicht allzu lange verwendet. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute in wilder Form vor allem in südeuropäischen Ländern, der Türkei, in Zypern sowie einigen Ländern Nordwest-Afrikas heimisch.

Geschmack

Die silbrig grauen Blätter des kleinen Strauchs, die an Rosmarinnadeln erinnern, duften und schmecken wie Curry. Doch mit der Gewürzmischung Curry hat das Kraut keinerlei Verbindung. Der Geschmack ist dennoch verhältnismäßig ähnlich, allerdings kommen auch Noten von Salbei hinzu.

Verwendung

Currykraut passt zu vielen Gerichten, besonders zu Reis. Aber auch Nudelgerichte, Paella , Gemüsegerichte, Suppen und Fleischgerichte (u.a. Lamm und Hühnchen), die mit Currykraut gewürzt sind, bekommen eine aufregende Note und sind im Handel meist getrocknet und gerebelt erhältlich. Wenn Sie Currykraut, z.B. auf dem Wochenmarkt, frisch einkaufen, können Sie die schönen gelben Blüten als essbare Dekoration verwenden.

Kaffir-Limettenblätter

Kaffir-Limettenblätter
Kaffir-Limettenblätter haben ein reines und ausgeprägtes Zitronenaroma.

Herkunft

Der Zitronenbaum ist in Asien, vor allem in Thailand und Kambodscha, beheimatet und seine Blätter werden gern für die typischen Landesgerichte verwendet. Bei uns sind die getrockneten Blätter noch gar nicht so lange im Handel.

Geschmack

Der frische, leicht herbe Geschmack passt gut zu dem Aroma süßer Kokosmilch.

Verwendung

Das Gewürz gehört zur typischen Thai-Küche wie Thai-Curry oder Tom Yam. Doch die getrockneten Blätter, die, ähnlich wie Lorbeerblätter, einem Gericht im Ganzen zugefügt werden, passen zu allen Speisen, die auch sonst mit Zitrusaroma harmonieren. Sie können während des gesamten Kochvorgangs zugefügt werden. Vor dem Servieren sollten die großen Blätter wieder entfernt werden.

Koriander

Koriander Saatkapseln
Von der Korianderpflanze werden die Saatkapseln und das frische Grün verwendet.

Herkunft

Koriander stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wird heute aber weltweit angebaut. Er wird in vielen Küchen Asiens, aber auch in China, Lateinamerika und in der orientalischen Küche häufig verwendet.

Geschmack

Die Körner schmecken herb-würzig und haben einen süßlichen Nachgeschmack. Das Grün duftet zitronig-pfeffrig und schmeckt säuerlich-scharf.

Verwendung

Die ganzen Saatkapseln passen zu Eintöpfen, Fisch, Fleisch und Geflügel. Die gemahlenen Körner gehören in jede Currymischung und verfeinern Salat, Würstchen, Saucen, Chutney und Gebäck, vor allem Weihnachtsgebäck. Die Saatkörner, auch gemahlen, überstehen selbst lange Garzeiten und können von Anfang an beim Kochen eines Gerichts zugegeben werden. Sie sollten vor der Verwendung in der Pfanne ohne Fett angeröstet und dann gemahlen werden, damit sie ihr eigentliches Aroma entfalten können. Das zarte Grün sollte nicht zerhackt, sondern nur gezupft und erst zum Schluss des Kochvorgangs einem Gericht zugefügt werden.

Knoblauch-Schnittlauch

Knoblauch-Schnittlauch
Er wird in deutschen Kochbüchern oft als Thai Soi oder Buchu bezeichnet.

Herkunft

Dieses Lauchgewächs stammt vermutlich aus Asien, wird heute aber weltweit angebaut. Die Pflanze erinnert stark an Schnittlauch, ist insgesamt jedoch ein bisschen größer.

Geschmack

Da dieser Schnittlauch ähnliche Inhaltsstoffe wie seine Verwandten Schnittlauch und Knoblauch enthält, vereint er auch beide Geschmacksrichtungen. Der Geschmack ist dem des Bärlauchs ähnlich.

Verwendung

In unserer Küche wird der Knoblauch-Schnittlauch meist wie Schnittlauch verwendet. Was viele Verwender schätzen: Es fehlt ihm der für Knoblauch übliche Nachgeruch. Er ergänzt geschmacklich hervorragend Salate, Suppen, Eintöpfe, Eierspeisen oder Kräuterbutter . Durch Kochen verliert er jedoch schnell sein Aroma und sollte daher immer erst zum Schluss in heiße Speisen gegeben werden.

Noch mehr Kräuter-Vielfalt:

Marokkanische Minze

Herkunft

Wie der Name schon sagt, stammt diese Minzart aus Marokko, lässt sich aber fast überall anbauen, auch im heimischen Garten.

Geschmack

Der Geschmack der Marokkanischen Minze ist viel milder als der anderer Minzsorten, da sie weniger Menthol enthält.

Verwendung

Die frischen Blätter der Marokkanischen Minze können Mineralwasser aufpeppen, Salate verfeinern, gehören zu vielen Speisen der nordafrikanischen Küche und sind in Cocktails, etwa dem Mojito, sehr beliebt. Für den traditionellen marokkanischen Tee kommen die Blätter – gern noch am Stängel – in den schwarzen Tee und sorgen so für einen erfrischenden Geschmack.

Bärlauch

Herkunft

Bärlauch war bei uns schon immer heimisch und wächst wild vor allem in schattigen Waldgebieten. Heute wird er überall angebaut. Erntezeit ist im Frühjahr.

Geschmack

Die breiten Blätter des Bärlauchs erinnern an den Geschmack von Knoblauch, haben aber nicht dessen intensiven Nachgeschmack. Im Vergleich zum herkömmlichen Knoblauch schmeckt Bärlauch weitaus milder und leichter.

Verwendung

Bärlauch lässt sich nicht trocknen bzw. verliert dadurch sehr an Geschmack – ebenso durch Kochen. Die gehackten Blätter deshalb erst zum Schluss einem warmen Gericht beigeben oder kalt verwenden. Der Bärlauch passt gut zu Suppen, Salaten oder auch zu Quark und Eierspeisen. Auch Marinaden gibt er einen aromatischen Kick.

Salbei

Herkunft

Diese Pflanze ist außer in Australien auf allen Kontinenten zu Hause. Er wächst wild, z.B. im Mittelmeerraum, kann aber überall problemlos angebaut werden.

Geschmack

Salbei schmeckt würzig herb mit einer leichten bitteren Note.

Verwendung

Die Blätter können frisch oder getrocknet verarbeitet werden. Aus Salbei wird häufig Tee zubereitet, da ihm eine desinfizierende Wirkung nachgesagt wird. Ansonsten wird er überwiegend für die mediterrane Küche verwendet und passt zu Lamm und auch in deftige Eintöpfe. Da der Geschmack sehr intensiv ist, empfiehlt es sich, Salbei sparsam zu dosieren.

Thai-Basilikum

Herkunft

Genau genommen stecken hinter diesem Begriff drei Basilikum-Arten, die ursprünglich aus Asien stammen, aber inzwischen überall kultiviert werden.

Geschmack

Die drei Arten schmecken recht unterschiedlich: Das süße Thai-Basilikum schmeckt nach Anis und Lakritze und duftet schon bei Berührung so. Das Zitronen-Basilikum riecht und schmeckt aromatisch-mild nach Zitrone. Das Holy Basil schmeckt leicht erwärmt nach Nelken und Piment.

Verwendung
Die süße Variante gehört zum Green oder Red Curry dazu, zu Thai-Suppen und Saucen. Es wird nicht mitgekocht, sondern am Ende der Garzeit zum Gericht gegeben. Das Zitronen-Basilikum wird gern für Fischgerichte und Suppen verwendet. Es wird ebenfalls gegen Ende des Garens dazugegeben. Das Holy Basil gibt vor allem Wok-Gerichten ein besonderes Aroma. Es darf also auch kurz erhitzt werden.

Tipp: Entdecken Sie thailändische Rezepte !

Zitronen-Thymian

Herkunft

Diese eigenständige Sorte der Thymianpflanze wächst wild in den wärmeren Zonen Mitteleuropas, wird aber mittlerweile ebenfalls häufig angebaut.

Geschmack

Wie der Name es vermuten lässt, duften und schmecken die Blättchen herrlich mediterran nach Zitrone, ohne aufdringlich zu sein.

Verwendung

Dieser Thymian kann frisch und getrocknet verarbeitet werden. Frische Blätter werden abgezupft und je nach Größe gehackt. Er schmeckt zu kalten und warmen Speisen, zu Fleisch und Desserts, ein echter Allrounder eben. Ganz besonders gut schmeckt Zitronen-Thymian allerdings zu Fisch, Meeresfrüchten, hellem Geflügel sowie in grünem Salat, Kartoffelsalat, Kräutersaucen und zu Gemüse.

  • Serviervorschlag Couscous-Salat

    Couscous-Salat

    Hier sorgen neben reichlich frischem Gemüse Petersilie und Basilikum für intensives Aroma. Ein herrlicher Sommersalat mit mediterraner Note.

    Zum Rezept
  • Serviervorschlag Ziegenkäse-Risotto

    Ziegenkäse-Risotto

    Bei diesem raffinierten Reisgericht geben Lorbeer, Salbei, Oregano und Petersilie die richtige Würze dazu. Das schmeckt nach Sonne, Sommer und Urlaub.

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  • Serviervorschlag Garnelen mit Kokosmilch

    Garnelen mit Kokosmilch

    Currykraut, Chili und Petersilie geben den Ton an und sorgen gemeinsam mit Kokosmilch für die feine exotische Note. Ein Highlight für Fans von Meeresfrüchten.

    Zum Rezept

Frische Kräuter im Topf

Frische Kräuter im Topf selber Pflanzen

Viele Kräuter gibt es frisch im Topf zu kaufen und meist fühlen sie sich im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank wohl. Die mediterranen oder ursprünglich asiatischen Pflanzen mögen Sonne, sollten aber nie ganz austrocknen. Gerade in der warmen Zeit also regelmäßig gießen.

Abschneiden oder abzupfen?

Frische Kräuter abschneiden oder abzupfen?

Schnittlauch und Bärlauch werden kurz über der Erde abgeschnitten, anschließend gehackt. Auch kleinblättrige Kräutersorten können meist am Stängel abgeschnitten und die Blätter dann abgezupft werden. Beim Basilikum lediglich die Blätter abkneifen, dann wächst der Stängel mit neuen Blättern weiter.

Kräuter einfrieren oder trocknen

  • Wer ein ganzes Bund frischer Kräuter gekauft hat und nur wenig davon braucht, hackt den Rest am besten und friert ihn portionsweise mit etwas Wasser in Eiswürfelbehältern ein.

    Je dicker und robuster ein Kraut ist, wie etwa Rosmarin oder Salbei, umso einfacher lässt es sich an der Luft trocknen.

Wie wird ein Kräutermantel gemacht?

Serviervorschlag Roastbeef mit Kräutermantel

Damit die Kräuter gut am Fisch oder Fleisch haften, werden sie mit Öl, je nach Rezept, mit Pfeffer und Salz gemischt und mit Paniermehl gebunden. Dies sorgt für eine breiige Konsistenz und gute Haftung der Kräutermischung.