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Konserven richtig lagern und verbrauchen

Konserven richtig lagern: egal ob Hering, Bohnen oder Corned Beef. Einige Tipps für die richtige Lagerung und den sorgfältigen Verzehr sollten Sie beachten.

Glas- und Dosenkonserven richtig lagern

Lebensmittelkonserven erfreuen sich seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit. Gemüse, wie Mais oder Erbsen, Obst, etwa Tortenpfirsiche oder Beeren, sowie Fleisch oder Fisch werden durch die Konservierung länger haltbar gemacht.

Durch Erhitzen und hermetisches Verschließen der Lebensmittel in einer Konserve, werden verderbliche Lebensmittel fast unbegrenzt haltbar, wenn sie unter 40 Grad Celsius aufbewahrt werden: egal ob Hering, Bohnen oder Corned Beef. Einige Tipps für die richtige Lagerung und den sorgfältigen Verzehr sollten jedoch beachtet werden.

Konserven wo und wie lagern?

Konserven lagern Sie am besten im Vorratsraum oder im Keller. Besonders bei Glasbehältern bietet sich ein dunkler, kühler Raum an, da Licht und Wärme die Qualität der Lebensmittel beeinflussen können. Besonders Vitamine fühlen sich in vollständiger Dunkelheit wohl. Eine Lagerung in der Küche sollte nur bei Platzmangel vorgenommen werden, da die Raumtemperatur der Küche beim Kochen oder Backen ansteigt.

Konserven sind sehr lange, aber nicht unbegrenzt haltbar. Bei größeren Vorräten sollten Sie neue Konserven stets nach hinten und ältere sichtbar nach vorne stellen, so verschwenden Sie keine Lebensmittel.

Wohin mit den Resten? Umfüllen!

Sollten Sie nicht den ganzen Inhalt einer Konserve verbrauchen, stellen Sie die Dose nicht einfach zurück in den Kühlschrank. Füllen Sie die Reste lieber in einen Kunststoff- oder Glasbehälter um und stellen Sie diesen kalt. So können die Nahrungsmittel noch etwa zwei bis drei Tage aufbewahrt werden, in denen sie verzehrt werden sollten.

Zum einen sind offene Dosen nicht luftdicht verschlossen, so verderben die Reste in diesen schneller. Zum anderen kann die geöffnete, "belüftete" Dose mit den Lebensmittelresten reagieren. Insbesondere bei sauren Inhalten, etwa bei Tomaten oder sauren Obstsorten, kann so der Geschmack und die Qualität durch die Aufbewahrung in der offenen Dose beeinflusst werden.

Verdorbenes Erkennen

Finger weg bei Dosen mit gewölbtem Deckel oder Boden sowie bei ungeöffneten Gläsern, deren Deckel eingedrückt werden kann. Aufgeblähte Dosen weisen auf gefährliche Keime hin, die bereits Gase an den Inhalt der Dose abgegeben haben. Gläser, die Luft gezogen haben, können ebenfalls ein Hinweis für verdorbene Ware sein.

Sollte eine Dose, etwa durch Runterfallen, verbeult sein, sollten Sie den Inhalt vor Verbrauch überprüfen. Kleine Schäden in der Beschichtung der Dose können zu einer Beeinträchtigung des Geschmacks oder der Qualität des Lebensmittels führen. Hier bietet sich eine Geruchs- und Geschmacksprobe an. Im Zweifelsfall entsorgen Sie den Inhalt der Dose.

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