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Sesamöl

In der asiatischen Küche hat es Tradition, dient aber nicht allein dem Garen und Verfeinern unterschiedlicher Gerichte. Sogar gesundheitsfördernde und kosmetische Vorzüge besitzt Sesamöl. Zudem wählen Sie aus zwei Varianten, die ihre ganz eigenen aromatischen und kulinarischen Stärken mitbringen.

Wissenswertes über Sesamöl

Sesamöl gilt als eines der ältesten, mitunter sogar als das älteste Speiseöl der Welt. Menschen in China, Japan und Indien nutzten es bereits vor Jahrtausenden zum Kochen und Verfeinern und haben sich diese Tradition nur zu gern bewahrt. Denn auch heute wird Sesamöl zum Kochen und Braten vor allem in Asien genutzt, wenngleich es längst seinen Weg in die übrigen Teile der Erde gefunden hat. Dabei wird zwischen zwei Varianten des Öls unterschieden: Helles Sesamöl besteht aus ungerösteten Samen und schmeckt daher mild bis neutral. Für dunkles Sesamöl werden die kleinen Körner dagegen zunächst geröstet, wobei ein intensives, nussiges Aroma entsteht.

Zudem dient Sesamöl im Ayurveda nicht nur der Verwendung in der Küche, sondern gleichzeitig auch der Hautpflege, da es Feuchtigkeit spendet. Daher kommt es auch gern bei Massagen zum Einsatz. Übrigens: Sesamsamen verwenden wir auch als Basis für unser leckeres Halva, eine traditionelle Nachspeise aus dem Orient, Griechenland und Russland.

Einkaufs- und Küchentipps für Sesamöl

In der Küche finden beide Varianten völlig unterschiedliche Anwendungsgebiete. Ist Ihr Sesamöl ein natives Öl, dann nutzen Sie es zum Verfeinern. Der Grund: Natives Sesamöl ist nicht so hitzebeständig wie raffiniertes. Dafür erhalten Sie mit nur wenigen Tropfen den charakteristischen Geschmack vieler japanischer oder chinesischer Gerichte oder rühren ein besonderes Salatdressing an. Auch für die Füllung unserer Gyoza, der leckeren japanischen Teigtaschen, können Sie es verwenden. Kaltgepresstes Sesamöl wird übrigens abgefüllt, ohne zuvor erhitzt worden zu sein. So bleiben mehr Inhaltsstoffe erhalten.

Raffiniertes Sesamöl lässt sich dagegen erhitzen, der Rauchpunkt liegt bei rund 230 Grad. Deshalb eignet es sich wunderbar zum Braten und Garen, natürlich nicht nur von Wok-Gerichten. Raffinierte Varianten sind im Gegensatz zu nativen Sesamölen länger haltbar. Grundsätzlich zählt Sesamöl ohnehin zu den langlebigsten Ölen. Lagern Sie es kühl und dunkel, hält es sich rund ein Jahr. Die Samen sind wiederum Teil des Fermentierungsprozesses, beschrieben in unserem Kimchi-Rezept, mit dessen Hilfe Sie das südkoreanische Nationalgericht selbst zubereiten.