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Meine Lieblingsrezepte

Franzbrötchen

Wenn ein süßer Zimtduft durch's Haus zieht, ist klar: Es gibt wieder Franzbrötchen!

Was ist typisch Hamburgisch? Schmuddelwetter? Nee – Franzbrötchen! Heute stelle ich euch das leckerste Rezept für selbst gemachte Franzbrötchen vor.

Franzbrötchen Liebe

Ich bin ja eine waschechte Hamburger Deern. Und als Hamburger werden einem Franzbrötchen quasi mit in die Wiege gelegt. Ihr kennt doch Franzbrötchen, oder? Diese süßen Hefeteilchen, die mit Zucker und Zimt gefüllt sind und einen sofort glücklich machen. Eigentlich gibt es Franzbrötchen nur hier im Norden. Aber in Zeiten der Globalisierung haben sich schon etliche Bäcker außerhalb Hamburgs an den süßen Teilchen versucht. Meine Tante Helga aus Münster schwört trotzdem auf das Original und lässt sich ihre Ration immer extra von meiner Mutter mitbringen. Das kann ab sofort aufhören, denn hier kommt das Rezept, mit dem ihr ganz einfach unglaublich leckere Franzbrötchen selber machen könnt. Die sind nämlich sogar noch besser als vom Bäcker!

Seid ihr auch so vernarrt in Franzbrötchen?

Zutaten für ca. 20 Franzbrötchen:

1 Würfel Frische Hefe
250 ml Milch
500 g Mehl
70 g + 150 g Butter
2 Packungen Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
200 g Zucker
5 TL Zimt

Und so werden die Franzbrötchen gemacht:

Mein Tipp:

Am nächsten Tag kurz im Ofen erwärmen!

Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung in einer Mehlmulde ca. 5 Minuten gehen lassen. Anschließend mit 70 g Butter, Vanillezucker, Ei und Salz mit einem Mixer etwa 5 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in einer großen Schüssel so lange zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Mein Tipp: Bei 50 Grad 30-40 Minuten im Backofen klappt das ziemlich gut!

In der Zwischenzeit für die Füllung die restliche Butter (150 g) schmelzen, mit Zucker und Zimt vermischen und zur Seite stellen.

Nun den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf ca. 40 x 60 cm ausrollen und großzügig mit ¾ der Butter-Zucker-Zimt-Mischung bepinseln.

Den Teig nun der Länge nach aufrollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Holzlöffel von oben auf die schmale Kante drücken – so entsteht die typische Franzbrötchen-Form. Das sieht ungebacken noch etwas komisch aus, beim Backen geht der Teig jedoch schön auf und die Franzbrötchen werden erkennbar!

Die Franzbrötchen auf den Backblechen verteilen und noch mal ca. 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit der restlichen Butter-Zucker-Zimt-Mischung bepinseln und bei 160 Grad (Umluft) 15 Minuten backen. Und dann in den Franzbrötchen-Himmel kommen!

Rezepte für süßes Gebäck

Noch mehr handliches Gebäck gefällig? Dann probiert doch mal die Schokoladen-Quark-Whoopies . Whoopies sind fluffig-weiche Doppelkekse mit einer süßen Füllung aus Marshmallow-Creme. Die sind noch süßer als Franzbrötchen, stehen ihnen optisch aber in nichts nach.

Viel kleiner als Franzbrötchen und Whoopies, aber nicht minder lecker süß sind übrigens auch meine Macarons .

Und für den nächsten Kindergeburtstag empfehle ich die (zucker)süßen Panda-Cakepops.

Egal, was ihr backt und schlemmt: Ich wünsche viel Spaß dabei!

Kommentare 10

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Mads Sonntag, 10. April 2016, 20:12 Uhr
-- Fortsetzung 2 -- [...] natürlich besonders engmaschig überwachen, um ein Verbrennen zu vermeiden, was, gerade im "ordentlich" vorgeheizten Ofen, fix gehen kann. Vielleicht könnte ja jemand, der/die mit geringerer Temperatur gebacken hat, posten, wie das Ergebnis geworden ist. Allgemein: Guten Appetit und Geschmack! Und danke für das Rezept, das ich hoffentlich demnächst mal ausprobieren werde, allerdings "veganisiert". Wobei, ist Hefe eigentlich vegan ;-)? Ja, wenigstens was!
Kathi
Hallo Mads, danke für deine ausführliche und interessante Meinung! Ich habe beide Varianten ausprobiert: bei hoher Temperatur kürzer gebacken und bei niedrigerer etwas länger (und hier im Artikel leider beides etwas durcheinander gebracht... ;)). Ich favorisiere die längere Backzeit bei 160 Grad, aber wahrscheinlich sollte man - wie so oft beim Backen - den Vorgang immer mal wieder kontrollieren und Optik und Geschmack individuell entscheiden lassen. Bin gespannt, wie die Franzbrötchen dir schmecken (und für wie viel Grad du dich entscheidest ;)). Liebe Grüße! Kathi
Mads Sonntag, 10. April 2016, 20:11 Uhr
-- Fortsetzung -- Allerdings dürfte dann auch die Bräunung durch die sog. Maillard-Reaktion leiden, was Einfluss auf den (guten) Geschmack haben könnte. Möglicherweise könnte die Acrylamid-Bildung durch das "Vorbacken" bei geringerer Temperatur und späte "Hochschalten" [oder kein Vorheizen, sowieso Energieverschwendung ;-)] verringert werden. Vielleicht weiß da eine Fachfrau oder ein Fachmann mehr? Insgesamt sollte man beim Backen mit hohen Temperaturen den Backvorgang [....] Fortsetzung folgt
Mads Sonntag, 10. April 2016, 20:09 Uhr
Moin! Hoffentlich ist der Bericht von "Urmele" über den "vollendeten" ("schwarze Klumpen") Back-Misserfolg bei 250 Grad Umluft nur hypothetisch, und als Kritik an der genannten hohen Temperatur zu sehen? Wie dem auch sei, deshalb, aber auch aufgrund der Gefahr der höheren Entstehung von Acrylamid bei höheren Temperaturen beim Backen (sowie Frittieren etc.), würde ich eine geringere Temperatur - mit dann etwas längerer Backzeit empfehlen. --- Zu wenig Zeichen! Fortsetzung folgt ---
Helli Sonntag, 10. April 2016, 18:34 Uhr
Hallo Kathi, das ist ja wirklich der Super-Tipp für mich! Werde ich umgehend ausprobieren. Dann brauche ich nicht mehr auf meinen nächsten Hamburg-Besuch zu warten, bis ich endlich wieder die soooo leckeren Franzbrötchen essen kann, oder auf lieben Besuch, der mir welche mitbringt! Liebe Grüße Helli
Kathi Montag, 11. April 2016, 16:30 Uhr
Hallo Helli, ganz genau, warum auf die leckeren Zimt-Leckereien so lange warten :) Liebe Grüße, Kathi
Viebi Sonntag, 10. April 2016, 11:49 Uhr
250°C??? Schlechter Scherz!!! Die sind total verbrannt und vertrocknet! Das kann sich ja wohl nur um einen Schreibfehler gehandelt haben?! In anderen Rezepten steht was von 150°C! Hab mich leider drauf verlassen - jetzt sind die Brötchen versaut und der Sonntag - vielen Dank!
Kathi
Hallo Viebi, ohjeee, das tut mir leid! Ich glaube ich habe da etwas verdaddelt. Ich habe sie bei 250 Grad gebacken, aber kürzer. Die längere Backzeit bekommt ihnen besser, dann aber wirklich lieber bei 160 Grad. Ich ändere das gleich im Rezept - und hoffe du hast Lust es noch mal zu probieren!? Sorry und liebe Grüße, Kathi
Bäckerlehrling Freitag, 08. April 2016, 15:41 Uhr
Unglaublich! Ich hätte nie gedacht, dass es gelingen könnte, die leckeren Teilchen im eigenen Backofen selbst zu backen. Und es klappt!!! Und vor allem: sie sind unglaublich lecker!!!
Kathi Montag, 11. April 2016, 16:28 Uhr
Hallo Bäckerlehrling, ja, ist das nicht großartig? Ich dachte auch immer, es sei komplizierter, aber es ist doch einfacher, als gedacht! Freut mich, dass sie dir geschmeckt haben. Liebe Grüße, Kathi
coolcat Donnerstag, 07. April 2016, 15:02 Uhr
Habe gerade die Franzbrötchen gebacken, Sau-lecker!!!
Kathi Freitag, 08. April 2016, 11:32 Uhr
Hallo coolcat, suuuper, freut mich, dass sie dir geschmeckt haben! :) Liebe Grüße, Kathi
Urmele Donnerstag, 07. April 2016, 12:23 Uhr
Bei 250 Grad kommen bei mir nur noch schwarze Klumpen aus dem Backofen! Klasse! :-(
Kathi Freitag, 08. April 2016, 11:33 Uhr
Hallo Urmele, oh nein, das klingt ja nicht gut. Ich habe leider auch etwas durcheinander gebracht, sorry! Bei 250 Grad ist die Backzeit kürzer, ich empfehle aber die lange Backzeit (also 15 Minuten) - aber bei 160 Grad! Ich hoffe, beim nächsten Mal geht alles glatt. Liebe Grüße, Kathi
Lea Mittwoch, 06. April 2016, 22:11 Uhr
Ich liebe Franzbrötchen! Werde ich mal ausprobieren!
Kathi Donnerstag, 07. April 2016, 10:56 Uhr
Hallo Lea, super, berichte doch gern, wie sie dir gelungen sind! Liebe Grüße, Kathi
Franky Mittwoch, 06. April 2016, 21:31 Uhr
Richtig lecker
Kathi
Danke, Franky - finde ich auch #nomnomnom! ;) Liebe Grüße, Kathi

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