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Meine Lieblingsrezepte

Yummy: Quittengelee selber machen

Lecker auf Brot, aber auch zu herzhaften Gerichten absolut köstlich: Kathis selbstgemachtes Quittengelee

Quitten suchte man auf meinem Speiseplan bisher vergebens. Bis ich dieses leckere Quittengelee-Rezept ausprobiert habe. Nun heißt es: Quitte? Ja, bitte!

Ich gestehe: Bis vor drei Jahren hätte ich Quitten im Supermarkt nicht einmal erkannt. Liegt wohl daran, dass die in Deutschland wachsenden Quitten durch die enthaltenen Gerbstoffe sehr bitter sind und sich nicht zum Rohverzehr eignen. Und so habe ich eben keine Obstpause mit „Quittenschnitzen“ gemacht und hatte die gelbe Frucht nie auf dem Zettel.

Quitten können was!

Wie ich heute weiß, kann man aus Quitten aber leckeres Gelee, Kompott, Mus, Saft oder Alkoholika machen. Lecker sind sie auch wie bei meiner Schwiegermutter gebacken als Beilage zu Fleisch. Und wenn ihr das nächste Mal in Spanien oder Portugal seid, probiert auf jeden Fall das „Dulce de membrillo“ aus – ein verbreitetes, traditionelles und sehr süßes Winterdessert, das vor allem aus Quitten und Zucker besteht.

Für den Anfang empfehle ich euch aber dieses Quittengelee: eine herrliche Mischung aus süß (Quitten, Zucker) und scharf (Ingwer, Pfeffer) – perfekt auf Brot oder zum Beispiel als Dip für Ofengemüse. I love it!

Zutaten für ca. 8 kleine Weckgläser:

1,5 kg Quitten, schön reif und gelb
100 g Ingwer
2 Zitronen
500 g Gelierzucker 1:2
900 ml Wasser
Nach Belieben Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung:

Etwa 1,5 kg reife Quitten von ihrem feinen Flaum befreien. Das funktioniert ganz gut mit einem Tuch. Anschließend die Früchte entstielen und die Kerngehäuse herausschneiden. Die Quitten samt Schale in mittelgroße Würfel schneiden. Das ergibt eine Nettofruchtmenge von etwa 1 kg.

Da Quitten aufgeschnitten schnell braun werden (das liegt daran, dass dabei Substanzen austreten, die an der Luft oxidieren, der Geschmack wird dadurch nicht beeinträchtigt), die gewürfelten Früchte schnell in einen Topf geben und (immer wieder) mit Wasser bedecken – so dass die Quitten stets gerade bedeckt sind. Der Topf bleibt dabei zugedeckt. Langsam aufkochen lassen und so lange köcheln, bis die Quitten weich sind (ca. 45-60 Minuten).

Nun ein Sieb mit einem Leinentuch auslegen, das Wasser samt den gekochten Früchten in einen anderen Topf durchlaufen lassen, und zum Schluss noch die gekochten Fruchtstückchen mit dem Leinentuch auspressen. Das ergibt ungefähr 1 Liter Saft, der nun ein wenig abkühlen sollte.

In der Zwischenzeit Zitronen auspressen, bis etwa 150 ml frischer Saft beisammen ist. Den Ingwer schälen und fein hacken.

Zum leicht erkalteten Quittenfond werden nun Zitronensaft, Ingwerwürfelchen und 500 g Gelierzucker gegeben. Alles unter ständigem Rühren langsam aufkochen. Um das Aroma der Quitten zu unterstreichen, kommt zum Schluss noch eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hinzu.

Unter ständigem Rühren noch etwa 5 Minuten weiter kochen. Dann in die vorbereiteten Gläschen abfüllen und gut verschließen (Twist-off-Gläser eignen sich noch besser zum Haltbarmachen, diese einfach nach dem Schließen 15 Minuten auf den Kopf stellen). Bis zum vollständigen Auskühlen die Gläser in ein großes Handtuch oder eine Decke hüllen – fertig!

Mögt ihr Quitte ? Wie esst ihr sie noch? Freue mich über sämtliche Zubereitungstipps! :)

Kommentare 13

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elisabecki Donnerstag, 19. November 2015, 10:14 Uhr
hallo,Quittengelee mache ich schon lange aber heuer waren diese recht trocken mangels wasser im Sommerund so hab ich rechtwenig raus bekommen und viel Brei blieb übrig,so erinnerte ich mich an Rezepte wo Kürbismuß verwendet wird diese habe ich durch Quittenbrei ersetzt(den ich dann auch nachbed.Portionsweise einfrohr) da fand ich im PC einen Kürbisskuchen sehr fein,der schmeckte mit Quitten so saftig und gut das mich der Rest den ich wegwarf reute,
Kathi
Hallo elisabecki, Kürbis- bzw. Quittenkuchen klingt auch super! Hab ich noch nie ausprobiert, muss ich aber wohl dringend nachholen... ;) Liebe Grüße und danke für deinen Tipp! Kathi
Novalia Montag, 02. November 2015, 00:54 Uhr
Bratquitten Quitten wie Bratäpfel im Backofen zubereiten. Dazu die vom Kerngehäuse befreiten und evtl. mit Marzipan, Rosinen, gehackten Nüssen ... gefüllten Quitten in eine hitzefeste Schale setzen, die fingerhoch mit Apfelsaft gefüllt ist. Während des Bratens die Quitten mehrmals mit dem Saft übergießen. 150° C Umluft, ca. 1-1,5 h, je nach Größe der Früchte Pur, mit Vanillesauce oder Schlagsahne heiß servieren. Schmecken aber auch kalt ...
Kathi
Hallo Novalia, das klingt ja super! Und mit Marzipan, Rosinen und Nüssen auch so schön weihnachtlich... Ich! brauche! Quitten! ;) Danke für deinen Tipp und liebe Grüße, Kathi
Novalia Montag, 02. November 2015, 00:48 Uhr
Selbstverständlich kann man Quitten auch roh essen, z.B. gerieben im Müsli. Denn das Problem ist, dass sie sehr fest sind. Aber sie haben eben auch roh ein unvergleichliches Aroma, sind reif auch nicht so sehr sauer.
Kathi
Hallo Novalia, muss ich dann wohl auch mal ausprobieren. Bleibt nur noch die Challenge, sie beim exakten Reifegrad aufzuschneiden... ;) Danke für den Tipp! Liebe Grüße, Kathi
meino Montag, 26. Oktober 2015, 13:56 Uhr
Quittensaft 1:1 gemischt mit Orangensaft, verarbeitet zu Quitten-Orangen-Gelee hat in unserer Familie vom jahrelang heißgeliebten puren Quittengelee den Rang des beliebtesten Fruchtaufstrichs übernommen.
Kathi
Hallo Meino, das klingt auch lecker, ist bestimmt schön fruchtig-frisch!? Ich brauche ganz dringend einen neuen Quitten-Vorrat... :) Liebe Grüße, Kathi
Küchenduft und Backgenuss Sonntag, 25. Oktober 2015, 18:02 Uhr
Liebe Kathi, da meine Mama seit letzten Jahr von Quittengelee schwärmt, muss ich es wohl nun doch auch mal machen - denn ich habe 2 Gläser bekommen und es ist echt lecker ;) Dank deines Beitrags weiß ich jetzt wenigstens, wie die Früchte aussehen und dass man vor ihnen keine Angst zu haben braucht... daher habe ich das Gelee auch meinen Lesern im Saisonkalender Oktober weiterempfohlen: https://kuechenduftundbackgenuss.wordpress.com/2015/10/25/saisonkalender-oktober/ Viele Grüße, Katharina
Kathi
Hallo Katharina, man lernt doch nie aus... ;) Dein Blog gefällt mir, vor allem die Rezepte beim "halben Vegetarier" finde ich super! Daraus werde ich auch mal etwas kochen! Liebe Grüße, Kathi
Supermaus Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:15 Uhr
Hallöchen Ihr Quittenfans, ich habe am Wochenende 10 kg Quitten zu Gelee und Mus verarbeitet, die Rezepte von euch hätte ich gerne vorher gehabt...aber jetzt bin ich fertig , macht ja auch Arbeit. Ich liebe eingekochte Früchte und esse nur selber eingekochte Marmeladen. Danke für die vielen Tipps.
Kathi
Hallo Supermaus, 10 kg? Und alles verarbeitet? Wow - Hut ab! Liebe Grüße, Kathi
Marianne Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:31 Uhr
ich püriere den übrig gebliebene Fruchtbrei der Quitte und drücke ihn durch ein Sieb, wiegen und mit der gleichen Menge an Zucker vorsichtig aufkochen damit der dicke Brei nicht anbrennt, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und im Oven bei 50° trocknen, Heißluft mit Türe leicht geöffnet damit der Dampf entweichen kann 4Stunden dauert das schon bis er fest und trocken ist. in Rauten schneiden und in Zucker wälzen, wunderbare Fruchtgelees.
Kathi
Hallo Marianne, klingt super lecker und scheint ziemlich populär zu sein (siehe Marions Tipp). MUSS ich unbedingt ausprobieren! Vielen Dank und liebe Grüße, Kathi
purewoman Montag, 19. Oktober 2015, 12:08 Uhr
Ich koche meine Quitten geviertelt mit (!) dem Kerngehäuse im Schnellkochtopf und lasse das Ganze über Nacht stehen - so entsteht eine wunderbare fast rote Farbe beim Gelee. Nach dem Auspressen durch eine Stoffwindel wird 1 l Saft mit 1 kg ganz normalem Zucker aufgekocht - und das so lange, bis das Gelee fest ist. Von diesen 2:1 oder Gelierzucker-Varianten halte ich überhaupt nichts. Und unser Gelee hat eine tolle Konsistenz und schmeckt nach Quitte, genau so wie es sein soll...
Kathi
Hallo purewoman, auch eine tolle Variante, danke! Ich glaube ich muss demnächst echt einen Haufen Quitten kaufen und mich durch die Rezepte probieren... Liebe Grüße, Kathi
Peti Dienstag, 13. Oktober 2015, 22:19 Uhr
Ich habe gerade Quittengelee mit Sternanis gekocht. Mal was anderes, Echt lecker. Außerdem habe ich wieder Quittenlikör angesetzt. Quitten hierfür abreiben, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke ( ca 200g)schneiden. Die Quitten in ein grosses Einweckglas füllen, dazu 175 gr Kluntjes(großen Kandies) geben und ca. 0,75 l Korn bis die Quitten gut bedeckt sind. Gläser gut verschließen und mind. 6 Wochen im dunklen Keller ruhen lassen. Danach absehien und man hat ein tolles Weihnachtsgeschenk:)
Kathi
... Ich glaube du hast gerade meine Weihnachtsgeschenk-Idee geboren, liebe Peti. ;) Quittenlikör klingt ja mega lecker! Hab ich so auch noch nie gehört. Toll - danke! Liebe Grüße, Kathi
Marion J. Montag, 12. Oktober 2015, 15:30 Uhr
Man kann das Gelee auch auf ein Backblech streichen, ca 6 mm; ganz soft im Ofen trocknen 150 Grad, bis es fest wird. Dann in Rauten schneiden und in Zucker wälzen. In trockenem Gefäß aufbewahren. Das war früher oft die einzige Süßigkeit, die es gab! -> gib das deiner Mama oder Oma, und du erweckst jede Menge Geschichten von früher ;0) Marion J.
Kathi
Hallo Marion, gute Idee! Irgendwie kommen mir diese Rauten auch bekannt vor... Und vielleicht kann ich meinen Kindern so ja auch Quitten schmackhaft machen?! Liebe Grüße, Kathi
Marion J. Montag, 12. Oktober 2015, 15:22 Uhr
Die Quitten schäle ich grob, entsteinen. Mit je nach gewollter Süße 2er oder 3er Marmeladenzucker einkochen, bis die Quitten weich sind. Ca 45 - 60 Minuten. Anschließend grob pürieren, es sollten noch kleine Fruchtstückchen vorhanden sein. In ausgekochte Gläser füllen - je größer die Menge, desto mehr zum Genie- ßen! Ich liebe Quittenmarmelade und könnte sie täglich essen. Deswegen mache ich den Act mit einer größeren Menge und einer Freundin. Viel Spaß beim Nachkochen! Marion J.
Kathi
Hallo Marion, klingt auch sehr lecker und ist vermutlich noch süßer als meine Variante. Und die Idee mit der Freundin ist genial! Man muss ja nicht immer essen gehen - man kann ja auch mal Essen herstellen! :) Liebe Grüße, Kathi
Quitten vom Rittergut Montag, 12. Oktober 2015, 14:52 Uhr
Ich experimentiere schon seit Jahren mit Quitten da ich in unserem Hofgarten 5 Quittenbäume habe. In alten Kochbüchern und in der meditteranen Küche habe ich viele Rezepte entdeckt und diese Gerichte auf unsere Bedürfnisse abgeändert, apfelförmige Quitten haben ein intensieveres Aroma, Birnenförmige sind als Nachspeise oder zum Dekorieren von Torten optisch schöner. In Wein mit Honig gekocht und als Nachtisch mit Sahne serviert, oder im Wildragout zum Schluß mitgekocht einfach köstli
Kathi
5 Bäume? Da wird man wohl echt experimentierfreudig. Danke für die Tipps! Es gibt nur ein Problem: Jetzt habe ich Hungerauf Ragout mit Quitte. ;) Liebe Grüße, Kathi
Uli Sonntag, 11. Oktober 2015, 21:27 Uhr
Das muß ich gleich testen,sobald ich Quitten auftreiben kann.Die Kombi mit Ingwer kann nur gut sein.Ich habe mir für Quittengelee extra einen Entsafter zugelegt,das ist doch etwas einfacher wie mit dem Leinentuch.
Kathi
Hallo Uli, du hast einen Entsafter? Toll, hätte ich auch gern! Und macht das Auspressen tatsächlich um einiges einfacher... ;) Viel Spaß und Erfolg und berichte gern, wie dir das Gelee geschmeckt hat! Liebe Grüße, Kathi

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