Ihr Lieblingsmarkt

Finden Sie Ihren EDEKA-Markt

Um die Angebote und Services des EDEKA Marktes in Ihrer Nähe zu sehen, wählen Sie bitte einen Markt aus.

Knackfrisch Jede Woche Küchen-Lifestyle. Der EDEKA-Blog.
zurück zur Startseite Über mich
Startseite
0
Für euch entdeckt

NOPI das Kochbuch

NOPI - das Kochbuch verspricht Rezepte, die orientalisch, asiatisch und raffiniert sind. Bloggerin Kathi hat das Buch genau unter die Lupe genommen.

Neues Jahr, neues Küchenglück? NOPI – das Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Ramael Scully hat dafür Rezepte parat, die ihr so bestimmt noch nicht gesehen habt!

Yotam Otto... was?

Ich gestehe: Bis Mitte letzten Jahres habe ich den Namen Yotam Ottolenghi noch nie gehört. Aber dann sickerten auch zu mir Berichte aus seinem Restaurant (aha, er ist Koch!) und seinen teils abgefahrenen Kreationen durch (er ist also ein experimenteller Koch!). Mittlerweile weiß ich: Ottolenghi ist der kreative „Feingeist unter den Köchen“, der in der öffentlichen Wahrnehmung schon als Nachfolger von Jamie Oliver gehandelt wird. In Israel geboren, schmiss der Wahl-Londoner nach nur wenigen Monaten die Ausbildung an der renommierten Kochschule „Cordon Bleu“, jobbte in Restaurantküchen und eröffnete 2002 mit dem Palästinenser Sami Tamimi sein erstes Deli. In seinem jüngsten Restaurant „NOPI“ verwöhnt er gemeinsam mit seinem Küchenchef Ramael Scully seine Gäste kulinarisch mit einem raffinierten Mix aus orientalischen und asiatischen Einflüssen.

Ottolenghi hat mehrere Kochbücher geschrieben (darunter „Jerusalem“ mit Rezepten aus seiner Heimatstadt) und nun gemeinsam mit Ramael Scully quasi „das Buch zum Kultrestaurant“ veröffentlicht. Und weil das in meinen Augen so besonders ist, wollte ich es euch unbedingt vorstellen.

NOPI - das Kochbuch

Über 100 Rezepte aus der Küche des Restaurants werden in „NOPI“ präsentiert – thematisch fein säuberlich unterteilt in „Vorspeisen“, „Salate“, „Beilagen“, „Fisch“, „Fleisch“, „Vegetarisches“, „Brunch“, „Desserts“ und „Cocktails“. Dazu gibt es Menüvorschläge und es werden die teils unbekannten Zutaten ausführlich erklärt. Gerade letzteres ist sehr sinnvoll, wusste ich doch vorher nicht, was zum Beispiel Ajowansamen sind und hatte keinen blassen Schimmer, wofür man Bananenblätter oder Granatapfelsirup einsetzt.

Rein optisch ist das Kochbuch ein absolutes Highlight: mit Goldschnitt, Lesezeichen und weiteren Gold-Details auf dem Titel ausgestattet, würde es sich auch prima als Coffetable-Book machen.

Auf den Innenseiten ist die Aufmachung puristisch und aufgeräumt in schwarz-weiß, einzige Farbkleckser sind die Fotos der Rezepte.

NOPI - die Rezepte

Die Buch-Subline verrät, dass es hier „orientalisch, asiatisch, raffiniert“ zugeht. Das kann ich eindeutig bestätigen. Von scharf-würziger „Wassermelonensuppe“ über „Meerbrasse mit Mango-Papaya-Salat“, „Lammklöße mit warmem Joghurt und Mangold“ oder „Hähnchen-Pastilla“ bis hin zu einem „Sumach-Martini“ (Sumach ist dunkelrotes Gewürz mit zitronig-herbem Aroma) ist für jeden etwas dabei, das er garantiert noch nicht geschmeckt hat. Dass solche kulinarischen Explosionen nicht in 10 Minuten auf dem Tisch sind, versteht sich von selbst. Ottolenghi selbst sagt in seinem Vorwort, dass „die Gerichte etwas komplexer sind und Amateurköchen hier und da ein wenig mehr abverlangen“. Kann man wohl sagen. Meist setzen sich die Gerichte aus mehreren Bestandteilen zusammen, die getrennt voneinander vorbereitet und erst im allerletzten Moment zu einer Komposition zusammengefügt werden. Vielleicht schmecken die „Jungen Möhren und Mungobohnen mit geräuchertem Labneh und knusprigem Pitabrot“ deshalb so gut, weil man Teile des Rezeptes für 24 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen muss? So oder so: Die „Andersartigkeit“ der Rezepte habe ich in dieser Konsequenz so noch nicht gesehen.

Mein Fazit

Für den Alltag finde ich die abgefahrenen Rezepte ehrlich gesagt zu zeitaufwändig. Die „Baby-Kalmare mit Mandeltarator und Limettenrelish“ oder die „Jakobsmuscheln mit Mais-Merguez-Salsa und Sauerampfersauce“ brauche ich meinen Kindern gar nicht erst auftischen – vergebene Liebesmüh und stundenlange Rackerei in der Küche. Wenn ich allerdings mal Gäste jenseits der 30 und mit einigen Jahren kulinarischer Erfahrung auf dem Buckel geschmacklich überraschen möchte, kann ich mir gut vorstellen, mal die „Jungen Möhren mit Parmesan und Trüffelvinaigrette“ oder den „Blauschimmelkäsekuchen mit eingelegter Roter Bete und Honig“ zu kochen. Wenn ich dafür einen Tag frei habe. ;)

Was ich aber wirklich super finde, sind die 10 Cocktail-Rezepte, die natürlich auch durch die unorthodoxe Kombination von Zutaten glänzen. Ich mag ja schon die Klassiker „Moscow Mule“ und „Gin Basil Smash“ gern, weil endlich mal jemand auf die Idee kam, herzhafte Zutaten in Drinks zu verwenden. Aber Ottolenghis „Ananas-Salbei-Martini“ oder „Martini mit Ingwer und Koriander“ muss ich unbedingt testen. So ein Cocktail geht bestimmt auch schneller, als ein Ottolenghi-Gericht...

Seid ihr neugierig geworden? Oder habt ihr das Kochbuch womöglich schon im Küchenschrank? Falls nicht, findet ihr unten alle Infos.

NOPI - die Infos

Yotam Ottolenghi; Ramael Scully

NOPi – das Kochbuch

ISBN 978-3-8310-2894-8

€ 26,95

Kommentare 0

Beitrag kommentieren

Suche

EDEKA für Sie:

Ihre EDEKA Experten

Experten-Team: 0800 333 52 11*

1000 Fragen, 1000 Antworten


Rezepte


Probieren Sie doch mal ...