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Meine Lieblingsrezepte

Holundersirup selber machen

Holundersirup - toll als leckeres Herbst-Präsent

Meine Freundin Sonja hat in ihrem Garten einen riesigen Holunderbeerenstrauch – da sie die leckeren Beeren nicht verarbeiten möchte, habe ich mich zur Ernte angemeldet.

Mit Gartenschere, Eimer und Handschuhen habe ich mich dann an die Arbeit gemacht und die Holunderbeeren, die auch als Fliederbeeren bekannt sind, zusammen mit den Dolden vom Strauch geschnitten. Die einzelnen Beeren streift man am besten mit einer Gabel und einem breitzahnigem Kamm von den Stängeln. Das ist zwar aufwendig, aber die Methode hat sich am besten bewährt. Anschließend habe ich meine Auslese nochmal verlesen, grüne Beeren und Blätter entfernt und alles vorsichtig unter fließend kaltem Wasser abgespült.

Es gibt verschiedene Zubereitungsmethoden, um Holundersirup herzustellen. Ich habe eine Weile im Netz gesucht, bis ich auf diese Variante gestoßen bin. Als Anfängerin schien sie mir am besten geeignet, zumal ich keinen Entsafter habe. So habe ich es also gemacht:

Zutaten

1,5 kg Holunderbeeren
40 g Zitronensäure
1,5 l kochendes Wasser
1 kg Zucker

Zubereitung

Die Zitronensäure über die Holunderbeeren träufeln und mit 1,5 l kochendem Wasser übergießen. Alles zusammen 24 Stunden ziehen lassen. Am nächsten Tag die Masse durch ein Sieb abseihen. Ich habe noch etwas nachgeholfen und die Holunderbeeren vorsichtig mit einer Gabel durch das Sieb gedrückt.

Dann die 1:1-Methode anwenden: auf 1 l Flüssigkeit 1 kg Zucker geben, aufkochen – und anschließend den Holundersirup in vorbereitete Flaschen abfüllen.

Den Sirup kann man wunderbar für Säfte und Tees verwenden. Gerade jetzt in der Erkältungszeit bin ich froh, wenn ich meiner Familie etwas Gutes tun kann. Holunderbeeren enthalten viel Vitamin C, was die Abwehrkräfte stärkt. Deshalb gibt es den Sirup jetzt zu jeder Gelegenheit - natürlich in Maßen, denn in dem Rezept steckt ja auch eine gute Portion Zucker. Auch meine Oma hat früher schon auf Holunder als Hausmittel geschworen und daraus alles Mögliche wie Saft und Suppe hergestellt.

Danke nochmal Sonja, dafür, dass ich deine Büsche abernten durfte!

Wer übrigens von diesem ganzen Einkochen nicht genug bekommen an (ich finde, es hat so was herrlich Nostalgisches!): Weitere super-leckere Einkochrezepte sind zum Beispiel mein feiner Quittengelee oder das herrliche Tomaten-Kürbis-Chutney .

Kommentare 3

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röschen Donnerstag, 03. März 2016, 08:54 Uhr
Bei Holunderbeeren niemals die grünen, noch unreifen Beeren verwenden, da diese giftig sind. Wir machen das seit Jahren. Viel besser, als mit einer Gabel, geht das Abstreifen der Beeren mit den Händen, dabei kann man zuerst die grünen entfernen. Wir machen das so: gepfückte Dolden ca 3 x abwaschen, abtropfen lassen, dann mit den Händen abbeeren, mit wenig Wasser im geschlossenen Topf köcheln - mehrfach umrühren -noch etwas stehen lassen, durch ein Sieb rühren
Kathi
Hallo Röschen, danke für deinen Tipp! Das werde ich das nächste Mal auch so machen! Liebe Grüße, Kathi
Joannes Sonntag, 04. Oktober 2015, 14:39 Uhr
Liebe Kathi, das Rezept sagt;"Am nächsten Tag die Masse durch ein Sieb abseihen." Im Text (Foto) lese/sehe ich dass die Hollunderbeeren gepresst werden sollen. Also nicht nur die Flüssigkeit aber auch das Saft von den Hollunderbeeren sieben. Dann mit das 1 zu1 weitermachen. Ist dass richtig, oder....... Bitte Ihre Rat und mit freundliche Grüsse, Joannes » Mehr erfahren auf: http://www.edeka.de/blog/details/holundersirup-selber-machen.jsp
Kathi Montag, 05. Oktober 2015, 13:32 Uhr
Lieber Joannes, ich habe die Holunderbeeren zusätzlich etwas ausgepresst, damit auch der letzte Saft raus kommt - und es schneller geht… ;) Es geht aber auch ohne Pressen. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen Kathi
Myrtenfee Sonntag, 04. Oktober 2015, 13:04 Uhr
Dann die 1:1-Methode anwenden: auf 1 l Flüssigkeit 1 kg Zucker geben – anschließend den Holundersirup in vorbereitete Flaschen abfüllen. Wird die Flüssigkeit mit dem Zucker noch einmal aufgekocht?
Kathi Montag, 05. Oktober 2015, 13:37 Uhr
Liebe Myrtenfee, ja, ich habe die Flüssigkeit mit dem Zucker noch aufgekocht, damit sich der Zucker gut auflöst. Liebe Grüße und guten Appetit (I love it! ;)! Kathi

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