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Meine Lieblingsrezepte

Challenge: Macarons selber machen

Macarons - französisch, lecker, aber nicht ganz einfach...

Am 14. Juli ist französischer Nationalfeiertag. Ein super Anlass, mich der französischen Backkunst zu widmen. Meine Challenge: Macarons selber machen!

Macarons - backen wie Gott in Frankreich

Macarons sehen toll aus und lassen mich sofort an muckelige, französische Straßencafés denken. Ich wollte wissen, wie schwer es ist, die süßen Teilchen selbst zu machen und habe ein Macaron-Rezept getestet.

Macarons backen im Selbsttest

Der erste Arbeitsschritt brachte mich fast ans Limit meiner Geduld: Gemahlene Mandeln und Puderzucker müssen ganz fein gesiebt werden. Puuh, definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich blieb tapfer dabei. Die zweite Challenge des Tages: Der Teig für die „Schalen“ (Ober- und Unterteil) muss (!) die richtige Konsistenz haben, damit er gut auf’s Backblech gespritzt werden kann und die Schalen alle eine ähnliche Größe haben. Das ist mir so mittelmäßig geglückt. Aber Gott sei Dank hat der Backvorgang alles weitere erledigt: Als ich die Teig-Punkte aus dem Ofen holte, waren sie schön aufgegangen und sahen tatsächlich alle annähernd gleich aus.

Die Füllung war dann schnell angerührt und ließ sich gut verstreichen. Ein guter Abschluss für den ersten Macarons-Selbsttest.

Macarons - viel Aufwand, aber trés chic!

Übrigens habe ich die Schalen mit Rote Beete und Blaubeere lila eingefärbt. Dafür einfach das Gemüse klein schneiden, kochen, zerdrücken und den Saft mit einem Löffel durch ein Sieb seihen. Was man mit Farbe aus Lebensmitteln noch
Schönes machen kann, verrate ich euch übrigens am Mittwoch hier auf dem Blog.

Mein Fazit: Schon verrückt, dass man für 13 Macarons (bei mir wurden nur 11 wirklich ansehnlich) so lange in der Küche steht. Wenn man im Alltag (hungrige) Gäste glücklich machen will, sollte man wohl besser einen feisten Kuchen backen. Wunderhübsch, aber dafür easy-peasy gezaubert, schinden auch diese Apferosen mächtig Eindruck. Aber als schönes Geschenk oder für das i-Tüpfelchen der Kaffeetafel finde ich Macarons fantastique!

Mein Tipp

Mengenangaben akribisch einhalten

Das Rezept habe ich übrigens beim famosen Backbuben gefunden. Seine Macarons sehen noch etwas schöner aus und können hier bewundert werden.

Zutaten für ca. 13 Macarons

36 g gemahlene Mandeln
66 g Puderzucker
30 g Eiweiß (1 Ei)
10 g Kristallzucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze Lebensmittelpaste oder selbstgemachte Farbe (Reiskorngröße)
24 g Sahne
100 g weiße Schokolade

Zubereitung:

Gemahlene Mandeln und Puderzucker durch ein feinporiges Sieb in eine Schüssel sieben. Das entstandene Pulver sollte aussehen wie ganz feines Mehl.

Nun Eiweiß mit Salz schlagen. Wenn es fast steif ist, langsam den Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß so lange schlagen, bis ein Messerschnitt im Eischnee erkennbar bleibt. Dann je nach gewünschter Intensität ein wenig Lebensmittelpaste oder ganz wenig Lebensmittelsaft mit unter den Eischnee rühren. Wichtig ist, dass sich die Konsistenz des Eischnees durch Paste oder Saft nicht verändert.

Die Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig auf 3 Teile unter den Eischnee heben. Es sollte ein glatter, glänzender Teig entstehen, der schwer vom Löffel läuft.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel füllen und ca. 2-3 cm große Kreise auf das Backpapier setzen. Wenn die Kreise nicht verlaufen, ist der Teig perfekt. Anschließend mehrmals von unten gegen das Blech klopfen, um die Luft aus den Macarons zu holen.

Dann das Blech 1 Stunde stehen lassen. (So trocknen die Macarons und bekommen später ihre charakteristische Kruste.)

Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen und die Macarons 13-15 Minuten backen. Nach ca. 5 Minuten sollten sich die typischen “Füßchen” bilden. (Achtet gegen Ende der Backzeit darauf, dass die Macarons nicht braun werden.)

Nehmt das Blech aus dem Ofen und zieht die Macarons mit dem Backpapier vom Blech und lasst sie vollständig auskühlen.

Während des Auskühlens, die Sahne erwärmen und mit fein gehobelter weißer Schokolade vermischen. Dann spritzt ihr die Creme auf eine Macaron-Hälfte und drückt die andere Hälfte vorsichtig darauf. Et voilà – fertig sind die Macarons.

Schlagwörter: backen, französisch, Macarons

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