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Für euch entdeckt

Buchrezension: "Goodbye Zucker"

Goodbye Zucker - das neue Buch von Sarah Wilson

In 8 Wochen zu einem zuckerfreien Leben? Sarah Wilsons neues Buch verspricht ein glückliches und gesundes Leben ohne Zucker.

Goodbye Laster?

Ich gestehe: Es vergeht kein Tag, an dem ich keinen Zucker esse. Und ich meine nicht nur den versteckten Zucker in Ketchup und Müsli. Wenn ich nicht jeden Tag irgendwas schokoladiges oder keksiges esse, sinkt meine Laune. Wie praktisch, dass es das Bestseller-Buch „I quit sugar“ der australischen Bloggerin, Journalistin und Ernährungscoach Sarah Wilson nun auch auf Deutsch gibt. Für euch (und natürlich für mich!) habe ich es mal unter die Lupe genommen.

Das Buch hat es in sich

Rein optisch ist das Buch ein Knaller und ein richtiges „Mädchen-Buch“: Schöne Fotos und eine übersichtliche Aufmachung sprechen sofort an und laden dazu ein, das Buch auch wirklich „durchzuarbeiten“. Sarahs 8-Wochen-Entzuckerungsprogramm folgen 108 Rezepte, unterteilt in die Kategorien „Frühstücksideen“, „Smoothies & Co.“, „Detox-Gerichte“, „Herzhafte Snacks“, „Naschen mit Kids“, „Süßes für Zwischendurch“ sowie „Kuchen & Desserts“. Dazu gibt’s Tipps zur Küchen-Grundausstattung und ein sehr persönliches Vorwort. Wichtige Infos verpackt sie in motivierende Sätze und erhebt dabei nie den Zeigefinder – erklärtes Ziel ist nämlich nicht „Zucker für immer zu verbannen“, sondern "den Körper von Zucker zu befreien, um zu spüren, was er braucht." (Goodbye-Zucker-Mantra 3)

Schritt für Schritt zum Erfolg

Für jede der acht Wochen gibt es ein Motto, z.B. in Woche 2 „Gesunde Fette statt ungesundem Zucker“ oder „Jetzt nur nicht aufgeben“ in der 4. Woche. Sarahs kulinarisch bester Freund scheint dabei die Kokosnuss zu sein, hat sie doch in vielen Rezepten und Tipps einen wichtigen Stellenwert. So macht sie aus der exotischen Nuss zum Beispiel Kokoschips oder schlägt als schnelles Dessert vor, Obst in Kokosmilch zu dünsten. Klingt interessant, ich werde es ausprobieren.

Auch viele andere Rezeptideen sind erfrischend neu. So trösten zum Beispiel die „Bacon & Egg Cupcakes“ mit offensichtlich viel Fett lässig darüber hinweg, dass man bei den Zutaten ohne Zucker auskommen muss. Absolut testenswert ist auch der Zucchini-Käse-Kuchen mit Ricotta und frischen Frühlingszwiebeln – yummie!

Sehr gespannt bin ich allerdings, ob ich meinen Kindern als „süßen Snack für Zwischendurch“ die Süßkartoffelcreme mit Pekannüssen andrehen kann. Und für unterwegs bleibe ich dann doch wohl eher auch zukünftig bei Obst.

Mein Fazit

Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das Programm akribisch genau einzuhalten, werde ich etliche der Tipps in meinen Alltag integrieren, z.B. ca. 1 Stunde nach dem Abendessen die Zähne putzen – stillt das Verlangen nach etwas Süßem. Oder statt Balsamico-Essig (enthält 16% Zucker!) Apfel- oder Weißweinessig verwenden. Außerdem werde ich so schnell wie möglich den Frühstücksauflauf probieren und dabei sämtliche Regeln über Bord werfen, die je zum Frühstück aufgestellt wurden. Der Auflauf enthält nämlich Hack, Süßkartoffeln, Frühlingszwiebeln und Eier - sonderbar lecker!

Schlagwörter: gesund, Buchrezension, zuckerfrei

Kommentare 5

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Mittwoch, 26. August 2015, 14:39 Uhr
Vielen Dank für den tollen Einblick in das Buch! Ich bin schon lange riesen Fan von Sarah Wilson und freu mich bald die Deutsche Ausgabe in den Händen halten zu dürfen. Ich verzichte bereits seit 5 Jahren auf Haushaltszucker und ernähre mich fructosereduziert. Mir geht es besser denn je und ich hätte mir nie erträumen lassen was für einen riesen Unterschied der Verzicht auf Zucker macht. Ich kann nur jedem ans Herz legen es zumindest einmal auszuprobieren!
Kathi
Hallo, freue mich, das zu lesen! Ähnliche Erfahrungen habe ich mittlerweile von Vielen gehört. Ich glaube ich sollte mich echt mehr disziplinieren und zumindest mal mit einer konsequenten Zucker-freien Woche anfangen. Danach ist es ja bestimmt einfacher, auf das "weiße Gold" zu verzichten bzw. es streng zu reglementieren....
Freitag, 14. August 2015, 16:08 Uhr
Nachdem ich bei Verwendung von Haushaltszucker Probleme mit Sodbrennen habe, verwende ich ihn schon seit dem Beginn des Jahrhunderts nicht mehr. Leichter Diabetes liegt ebenfalls vor. Fructose macht mir keine Probleme. Zur Zeit kommt je ein Pfirsich ins Muesli, einige Sultaninen, ein gehäufter TL zuckerfreies Kakaopulver dämpft die weiteren Gelüste auf Schokolade und mehr. Kuchen ist eine seltene Ausnahme. Es schmeckt mir so, wie es ist.
Kathi
Hallo Sebastian, die Idee mit dem Kakaopulver finde ich super - muss ich ausprobieren! Liebe Grüße, Kathi
Freitag, 14. August 2015, 10:00 Uhr
Ergänzung, da hier ja immer nur so ein paar Zeichen zugelassen werden: Wenn bei Zucker-Junkies der Fettstoffwechsel funktioniert, können sie ohne weiteres ab und an Ausnahmetage machen. Ich kann auch schonmal alle 1-2 Wochen ein Dessert essen o.ä., weil ich nach dem Insulinschub eine funktionierende Gluconeogenese habe und nicht im Unterzucker lande. Meiner Meinung nach der einzige Weg heraus aus der Zuckerspirale... Viel Erfolg jedem Leidensgenossen, das ist eine mächtige Sucht.
Kathi
Hallo Mel, puh, das klingt ja nach einem langen Weg... Danke für deinen persönlichen Kommentar! Bin gespannt, wie gut ich aus der Spirale komme... Liebe Grüße, Kathi
Freitag, 14. August 2015, 09:58 Uhr
Ich lebe selbst auch schon etliche Jahre ohne Zucker. Ich war ein richtiger Zucker-Junkie und habe ständig zwischen Zuckerrausch und Unterzucker gelebt. Wer selber keinen maßvollen Umgang damit hinbekommt, dem ich kann ich nur raten, diesen Weg zu gehen. Reaktive Hyperglykämie nennt man das, was ich habe und weitgehend zuckerfreie (Zucker und Getreide, ganz wichtig) Ernährung hilft enorm, ich esse größtenteils ketogen.
Sonntag, 09. August 2015, 19:24 Uhr
hallo kathi, hi kathi, da ich auch ein zucker-junkie bin, ist es natürlich nicht uninteressant für mich. bevor ich jedoch zuschlage und mir das buch bestelle, habe ich im vorfeld noch eine entscheidende frage: bedeutet diese nahrungsumstellung weg vom zucker auch den verzicht auf obst? oder bezieht es sich ausschließlich auf industriezucker, wie er in süßigkeiten/fertiggerichten/konserven enthalten ist? vielen dank und viele grüße, jay
Kathi
Hallo Jay, damit der Körper sich umstellen kann, soll man im ersten Schritt tatsächlich komplett auf Zucker verzichten (also auch auf Obst, Honig oder Agavendicksaft). Danach werden Alternativen zu weißem Zucker wieder eingeführt und auch Obst ist erlaubt. Ein kleiner Trost, oder? :) Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren! Kathi

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