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SPARGEL-WISSEN
 
Spargelanbau – woher kommt die Farbe?
 
Die Farbe des Spargels sagt nichts über die genaue Sorte, wohl aber einiges über die Methode des Anbaus aus:
 
Der in unseren Breiten so beliebte weiße Spargel – auch als "Bleichspargel" bekannt – wird in aufgeworfenen kleinen Erdwällen, so genannten Spargeldämmen, ganz ohne Sonnenlicht gezüchtet.
 
Grüner Spargel hingegen wächst auf ebenen Beeten bei voller Lichteinwirkung heran. Das Sonnenlicht ist Grundvoraussetzung für die Photosynthese, diese wiederum für das Chlorophyll und damit die Grünfärbung der Pflanze.
 
Spargelstangen mit violetten oder grünen Spitzen stammen zumeist aus Hügelbeeten, waren aber über einen kurzen Zeitraum dem Sonnenlicht ausgesetzt.
 
Anbaugebiete in Deutschland
 
Mit wenigen Ausnahmen wird nahezu in ganz Deutschland Spargel angebaut – wirklich guter Spargel kommt zum Beispiel vom Niederrhein, aus Schwetzingen, Beelitz Schrobenhausen, Franken, der Lüneburger Heide, dem Thüringer Becken ... – also überall dort, wo eine der wesentlichen Bedingungen für die Spargelkultur erfüllt wird: ein lockerer und leichter, möglichst warmer Boden.
 
Für Sie als Kunden ist diese Vielzahl von Spargelstandorten von größtem Vorteil – Ihr EDEKA-Markt bezieht das Gemüse aus der Region, profitiert dadurch von kürzesten Transportwegen und garantiert Ihnen so optimale Qualität: erntefrischen Spargel!
 
 
Seit wann kennen wir Spargel?
 
Asparagus (lateinischer Name für Spargel) ist seit über 4.000 Jahren bekannt. Schon bei den alten Ägyptern, Griechen und auch bei den Römern wurde der Spargel angebaut.
 
Im 16. Jahrhundert hielt der Spargel in den Küchen von Königen und Fürsten Einzug. Lange Zeit war Spargel eine Delikatesse (essbares Elfenbein), die sich nur die reichen und mächtigen Menschen leisten konnten. Erst mit der Industrialisierung wurde Spargel für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich.
 
Auch medizinisch gesehen hat Spargel eine uralte Tradition. Bereits vor ca. 5.000 Jahren war er in China u. a. als Heilmittel gegen Husten bekannt.
 
 
Ernte und Erntezeit
 
Die Stangen werden vorzugsweise frühmorgens in aufwändiger Handarbeit einzeln geerntet. In Deutschland beginnt die Ernte zwischen Mitte und Ende April und endet traditionell am Johannistag, dem 24. Juni.
 
Anhand von kleinen Rissen im Erdreich weiß der Erntearbeiter, wo sich – knapp unter der Oberfläche – der austreibende Spargel verbirgt und gräbt ihn mit bloßem Fingern aus, um den geeigneten Punkt zum Abtrennen am unteren Ende des Spargels zu finden.
 
Auf das „Stechen“ (Abtrennen der Spargelstange mit einem speziellen Messer) folgt das Zudecken und behutsame Glätten des Erdlochs.
 
Spargelsaison:

Egal, ob grün oder weiß – Feinschmecker genießen die Spargel-
Saison bis zum letzten Biss. Und zwar von:

Mitte/Ende April bis zum 24. Juni, dem Johannistag
 
 
Inhaltsstoffe und Gesundheit:
 
Gesünder geht’s kaum! Im Spargel stecken wichtige Vitamine und Mineralstoffe in zum Teil beeindruckender Dosis:
Vitamin K (in besonders hoher Konzentration)
Folsäure - wichtig für die Blutbildung
Vitamin A, B1, B2, C und E
Kalium, Phosphor und Calcium.
Auch für kalorienbewusste Genießer ist Spargel bestens geeignet:
Bei nur 20 Kalorien pro 100 Gramm Spargel (er besteht zu 90 Prozent aus Wasser) lässt es sich nach Herzenslust schlemmen! Dabei wirkt er entwässernd und besonders positiv auf die Nierentätigkeit und gilt als das ideale Gemüse während der Schwangerschaft. Ob die nachgesagte aphrodisierende Wirkung stimmt, testen Sie am besten selbst.