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SPARGEL-TIPPS
 
 
Handelsklassen

Qualität lässt sich messen ... und hat ihren Preis! EU-weit hat man drei Handels- oder Güteklassen für Spargel festgelegt, die sich preislich erheblich voneinander unterscheiden:
 
  • EXTRA
Dieser Spargel zeichnet sich durch geschlossene Köpfe (nur in der weißen Variante) und regelmäßig geformte, gerade Stangen aus (weiß mind. 12 mm Durchmesser – grün/violett: mind. 10 mm). Er darf nur minimal Rost haben, darf nicht holzig sein und weder gespaltene noch hohle Stangen aufweisen.
  • HK I
Hier müssen die Stangen nicht ganz ebenmäßig, die Köpfe allerdings fest geschlossen sein (weiß). Leichte Verfärbungen und wenig Rost sind noch zulässig. (weiß mind. 10 mm Durchmesser – grün/violett mind. 6 mm).
  • HK II
Die Spargelstangen dieser Handelsklasse sind weniger ebenmäßig geformt, die Köpfe weniger fest geschlossen. Zudem dürfen auch stärkere Verfärbungen und Rost auftreten. Sogar leicht holzig darf der Spargel sein (weiß mind. 8 mm Durchmesser – grün/violett mind. 6 mm). Außerdem können Sie häufig preiswerten Bruchspargel erwerben, der sich zum Beispiel hervorragend für eine köstliche Suppe eignet.
 
Achtung:

Die Handelsklassen bedeuten nur, dass gewisse Anfor-
derungen an das Aussehen des Spargels gestellt werden.
Über Geschmack oder Frische geben sie keinerlei Aus-
kunft!
 
 
Der Frische-Check
  • Der Kopf muss geschlossen sein.
  • Die Spargelstange glänzt, ist prall und knackig.
  • Die Spargelstangen quietschen leicht, wenn man sie aneinander reibt.
  • Angenehm frischer, aromatischer Geruch, wenn man die Stange an der Schnittstelle zusammendrückt
  • Die Schnittstellen sollten feucht und saftig sein.
  • Kaufen Sie, falls Sie die Wahl haben sollten, losen Spargel, möglichst groß und gleichmäßig dick.
 
Ältere Stangen lassen sich so besser erkennen und gleich aussortieren.
 
 
Aufbewahrung

Sie haben in Ihrem EDEKA-Markt so fantastischen Spargel gesehen, dass Sie gleich einen ganzen Vorrat eingekauft haben?

Überhaupt kein Problem: Befeuchten Sie ein Küchentuch mit kaltem Wasser und wickeln dann die Spargelstangen darin ein. Auf diese Weise halten sie sich im Kühlschrank bis zu vier Tagen.

Keine gute Idee: in Küchenfolie aufheben. Darin schwitzt der Spargel nur und fängt – im ungünstigsten Fall – an zu faulen!

Spargel lässt sich auch ganz ausgezeichnet einfrieren. Allerdings sollte er dann schon geschält, aber auf keinen Fall blanchiert sein. Frieren Sie den Spargel am besten auf einem Tablett in der Tiefkühltruhe vor, damit die einzelnen Stangen nicht aneinander kleben, dann erst verpacken Sie sie portionsweise in Gefrierbeutel. Der Vorteil dieser Methode: weniger Eiskristalle, mehr ursprünglicher Geschmack. Zum Garen legen Sie die gefrorenen Stangen dann einfach ins kochende Wasser - et voilà!