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LIMETTEN-VIELFALT
Eine der in den Tropen mit Sicherheit am häufigsten angebauten Zitrusfrüchte ist die Limette. Als kälteempfindlichste Vertreterin der Familie der Zitrusfrüchte ist sie ein reines Tropengewächs mit einer besonderen Vorliebe für ein feuchtwarmes Klima. Ihre Heimat vermutet man im malaiischen Archipel. Heute wird sie jedoch in ganz Südostasien angebaut. Besonders in Indien und Sri Lanka, aber auch in Mexiko und Brasilien. Weltweit wird zwar eine Vielzahl von Limettensorten gehandelt, die meisten aber sind nur von regionaler Bedeutung. Hauptsächlich, so auch bei uns, werden zwei Gruppen gehandelt: Einmal die »Echte Limette« auch Westindische, Mexikanische, Saure oder Key-Limette (Citrus aurantifolia), deren Sorten so schöne Namen wie »Palmetto« oder »Everglade« tragen. Dies sind meist kleine Früchte, von der Größe eines Tischtennis- oder Golfballs, saftig, kräftig-aromatisch und mit vielen Kernen, deren Schale in allen Schattierungen zwischen Grün und Gelb gefärbt sein kann. Zum anderen die »Gewöhnliche Limette«, auch als Tahiti-Limette oder Persische Limette bekannt (Citrus latifolia), die mittelgroß (Hühnereigröße), eher dickschalig und kernlos sind. Sie werden fast ausschließlich unreif und grün angeboten, da sie dann besonders sauer sind. Im gelben, reifen Zustand sind sie jedoch weitaus aromatischer. Beliebte Sorten sind »Bearss« und »Idamar«. |

