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ERNÄHRUNGS-SPECIAL TIPPS

Guter Rat ist lecker

Wer kennt die Situation nicht? Man steht in der Kantine und weiß nicht, was man essen soll. Da der Hunger riesig ist, greift man intuitiv zum deftigsten Gericht. Liegt es vielleicht daran, dass man nicht ausreichend oder das Falsche gefrühstückt hat? Oder hat man zu wenig getrunken? Und warum folgt auf das Mittagessen immer die große Müdigkeit? Wir haben einige „Fallen” aufgespürt, die im Berufsalltag in Sachen Ernährung lauern. Passende Tipps und Tricks, sie zu umgehen, haben wir selbstverständlich auch für Sie.
Gesund durch den Tag
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Frühstück
Immer wieder wird betont: Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und das zu Recht! Wer morgens ein nährstoffreiches Frühstück zu sich nimmt, ist über den Tag gesehen deutlich fitter und leistungsfähiger, leidet weniger unter Heißhungerattacken und nimmt insgesamt weniger Kalorien zu sich. Ob noch zu Hause oder im Büro – diese Mahlzeit sollten Sie also in keinem Fall auslassen. Wenn Sie noch mehr über die Vorzüge des Frühstücks erfahren wollen und welchen Lebensmitteln Sie dabei den Vorzug geben sollten, lesen Sie hier.
 
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               Hier lautet das Motto: Genügend trinken – Tag für Tag.                Ausreichend Flüssigkeit wie Wasser und Tee macht uns leistungsfähig, stärkt unsere Konzentration und beugt Müdigkeit und Kopfschmerzen vor. Wie Sie am besten Ihren Tagesbedarf von mindestens 1,5 Liter decken können und welche unterschiedlichen Wassersorten es gibt, erfahren Sie im Ernährungs-Special zu diesem Thema.
 
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Bewegung
Bewegung sollte nicht nur in Ihrer Freizeit eine große Rolle spielen. Während in vielen handwerklichen Berufen ausreichende Bewegung zum Alltag gehört, ist sie bei sitzender Tätigkeit im Büro die Ausnahme.
Dabei gilt: Unser Körper ist das wichtigste Arbeitsinstrument. Funktioniert dieser nicht oder nur mit Einschränkungen, ist häufig auch die geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Technische Innovationen vereinfachen unser Leben, nehmen uns allerdings auch immer mehr körperliche Arbeit ab. Beachten Sie daher folgende wichtige Grundsätze bei der Körperhaltung und in Ihren täglichen Bewegungsabläufen.
 
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Haltung bewahren
  • Eine richtige und bewusste Körperhaltung beugt Rücken- und Schultererkrankungen vor. Zudem stärkt eine kräftige Körperhaltung auch Ihre persönliche Ausstrahlung.
  • Stellen Sie sich zwischendurch hin, recken und strecken Sie sich, gehen Sie einige Minuten über den Flur oder vor die Tür und schnappen gemeinsam mit Ihren Kollegen frische Luft.
    Denn körperliche Bewegung bewegt auch den Geist.
  • Versuchen Sie zwischendurch zu entspannen. Nutzen Sie hierfür kleine oder größere Pausen. Entspannungsphasen helfen dabei, Stresssituationen besser zu verarbeiten.
  • Bewegen Sie sich in der Freizeit, damit Ihr Körper und Ihr Geist einen Ausgleich bekommen.
 
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Das Mittagstief
Fast jeden Tag ist es wieder da: das gefürchtete Mittagstief.
Zwischen 13 Uhr und 14 Uhr fallen wir biologisch in ein Leistungstief. Aus diesem Grund ist es so wichtig, mittags fettige Speisen zu meiden und leichte Kost zu genießen. Essen Sie ballaststoffreiche Speisen mit Vollkornprodukten, Kartoffeln und Gemüse. Zudem sollten Sie viel trinken und vor dem Weg ins Büro noch einmal frische Luft tanken. Sollte das Mittagstief Sie doch erwischt haben, helfen Süßigkeiten und Kaffee leider nur für kurze Zeit.
 
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Essen in der Kantine
Für viele Menschen gehört der mittägliche Gang in die Firmen­kantine zum Arbeitsalltag. Beim gemeinsamen Essen mit netten Kollegen sind anregende Gespräche eine willkommene Ablenkung. Doch wer hier nicht aufpasst, ernährt sich schnell unausgewogen, zu kalorienreich und leistungsmindernd.
 
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Alternativen auf dem Teller
  • Salate sind natürlich immer eine gute Mittagsmahlzeit.
    Sie sind frisch, stecken voller Vitamine und Nährstoffe.
    Hier sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Salatsaucen Ihnen den Spaß daran nicht verderben, denn durch sie können selbst leichte Speisen zu wahren Kalorienbomben werden. Fragen Sie in der Küche nach, wie die Saucen zubereitet sind.
    Sollten Sie zweifeln, greifen Sie lieber zu Essig und Öl oder einem Balsamico-Dressing.
  • Meiden Sie frittierte Speisen. Sie haben immer einen hohen Fettgehalt, machen träge und liegen schwer im Magen. Gelegentliche Ausnahmen sind natürlich erlaubt.
  • Essen Sie zu Ihren Hauptgerichten immer einen kleinen Salat, so haben Sie schnell und einfach eine sättigende, vitaminreiche Beilage und eine Gemüseportion.
  • Essen Sie statt Pommes oder Bratkartoffeln lieber Salz oder Pellkartoffeln.
  • Haben Sie beispielsweise mal Lust auf ein paniertes Schnitzel, kombinieren Sie es mit leichten Beilagen wie Gemüse.
  • Versuchen Sie, langsam zu essen und gut zu kauen.
    Schnelles Essen bereitet nur unangenehmes Völlegefühl.
    Außerdem erreichen Sie beim langsamen Essen mit weniger Kalorien den Sättigungspunkt.
  • Greifen Sie bei Desserts lieber zu Obstsalaten und Joghurt- oder Quarkspeisen.
 
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            Sollte Ihnen keine Kantine oder eine nahe gelegene Restaurantmeile zur Verfügung stehen, ist das kein Problem. Nehmen Sie Ihre Mittagspause genauso wichtig wie einen beruflichen Termin. Ungeplante Mittagspausen enden oft im nächsten Fast-Food-Restaurant oder im Imbiss um die Ecke. Wenn Sie sich Essen mitnehmen, überlegen Sie sich, worauf Sie Lust haben und was Sie gerne mögen. Bereiten Sie Speisen z.B am Wochenende einfach in größeren Mengen zu und frieren sie ein, oder stellen Sie sich z.B. einen leckeren Salat am Vorabend zusammen. Nehmen Sie sich für den Tag genügend Essen mit, um in kein „Hungerloch“ zu fallen. Besonders geeignet sind Rohkost, Obst und kleine Salate.
 
Info:
Tolle und schnelle Rezepte finden Sie in unserer Rezeptsuche.
 
Aber auch hier ist
Vorsicht geboten:
Die meisten dieser Snacks (z.B. Nüsse, Avocados) sollten nur in kleinen Mengen genossen werden, da die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren zwar positiv für unseren Körper sind – aber auch einige Kalorien liefern.
Immer wieder liest man von dem sogenannten Brainfood. Aber was steckt dahinter? Brauchen wir so etwas und wirkt es überhaupt? 20 % unserer aufgenommenen Energie werden nur für unser Gehirn benötigt. Wer viel Kopfarbeit leisten muss, verbraucht entsprechend mehr. Mit Brainfood sind zumeist kleine Snacks gemeint, die unsere Leistungsfähigkeit im Nu steigern. Sie machen uns nicht klüger, sondern können uns schnell fehlende Konzentrationsfähigkeit zurückgeben.

In diesem Zusammenhang werden häufig Nüsse, Trockenfrüchte, Blaubeeren und Avocados genannt. Sie schmecken lecker und sind wahre Energielieferanten für unser Gehirn.

Diese Lebensmittel sind allerdings keine Wunderwaffen – sie ersetzen weder Schlaf noch bauen Sie Stress ab. Brainfood ist vitamin- und nährstoffreich und kann in bestimmten Situationen das kleine Mittagstief überbrücken.