ERNÄHRUNG
Fisch-Tipps
 
Was gibt es beim Kauf und der Zubereitung von Fisch zu beachten? Wer mehr darüber weiß, wird mit einem herrlichen Genuss-Erlebnis belohnt. Mit unseren Tipps kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
 
Einkauf – So erkennen Sie frischen Fisch
 
Dank einer ununterbrochenen Kühlkette erhalten Sie Fisch in der Fischtheke wie "fangfrisch". Doch natürlich ist Fischkauf Vertrauenssache. Es gibt aber eindeutige Merkmale, die Ihnen verraten, wie frisch der angebotene Fisch tatsächlich ist.
 
Der Geruch
Trauen Sie Ihrer Nase, schnuppern Sie, am besten an der Bauchhöhle oder den Kiemendeckeln. Frischer Fisch riecht angenehm und nur nach Meer.
 
Die Augen
Die Augen sollten klar und glänzend sein, schön rund und prall nach außen gewölbt.
 
Die Kiemen
Die innen liegenden Kiemenblätter sollten leuchtend rot aussehen. Weisen sie Schleim auf, sind gräulich oder gelblich, lassen Sie besser die Finger davon.
 
Die Bauchhöhle
Eventuell darin verbliebene, leuchtend rote Blutreste sind ein eindeutiges Zeichen für Frische.
 
Die Haut
Schimmert sie feucht und silbrig, ist alles in Ordnung. Je blasser der Fisch wirkt, umso älter ist er.
 
Das Fleisch
Bei einem leichten Druck auf den Fischkörper bildet sich die Druckstelle umgehend zurück.
 
 
Vielfältige Zubereitung:
Nutzen Sie den Spielraum
schonender Verfahren
Fisch und Meeresfrüchte mögen es gerne zart in der Zubereitung. Dennoch sind der Fantasie und den persönlichen Vorlieben kaum Grenzen gesetzt. Braten, Grillen, Dünsten ... hier verraten wir Ihnen, welche Zubereitungsmethoden sich besonders gut eignen, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren.
 
Dämpfen
Ein schonendes Garverfahren, bei dem die Lebensmittel mit Wasserdampf zubereitet werden. Generell einsetzbar für wasserreiche Lebensmittel und ideal für mageren Fisch und Fischfilets.
Ob im asiatischen Bambuskörbchen oder im Topf mit Siebeinsatz, man kommt auch mit einfachen Mitteln zum Erfolg.
 
 
Dünsten
Die Zubereitung mit nur wenig Wasser oder Fett. Der Fisch gart im eigenen Saft bei einer Temperatur von um die 100 °C. So gehen Vitamine und Mineralstoffe kaum verloren, das Aroma kann sich intensiv entwickeln. Eignet sich für die meisten Fischarten.
 
 
Grillen
Das Grillgut sollte nie direkt dem Feuer ausgesetzt werden, sondern in Alufolie oder Grillschalen. Fisch am besten im Ganzen grillen. Vom Lachs sollten natürlich die Steaks auf den Rost kommen. Bei zu großer Hitze verbrennt Fisch schnell, wird hart und trocken. Also Abstand halten und die Uhr im Blick behalten. Je nach Dicke des Fisches beträgt die Garzeit 6-15 Minuten. Rundherum sparsam eingeölt, lässt sich der Leckerbissen auch problemlos aus Folie oder Schale befreien.
Garen im Backofen mit Pergamentpapier
Das Papier mit Butter einfetten. Den Fisch mit Gemüse, Kräutern und Gewürzen darauflegen und in das Pergamentpapier einschlagen.
Tipp: Mit Büroklammern lässt sich das Ganze gut verschließen.
 
Bei 180 °C entwickelt sich ein aromatischer Dampf, der den Fisch in ca. 20 Minuten gleichmäßig garen lässt. Die dabei entstehende Flüssigkeit kann als leckerer Fond verwendet werden.
Fettarmes Braten
Versuchen Sie es mal mit Backpapier: Einige Tropfen Öl in die Pfanne, die anschließend mit einem passend zurechtgeschnittenen Stück Backpapier ausgelegt wird. Pfanne erhitzen und das Filet ohne Fett auf dem Papier braten. Der Fisch wird schön braun und schmeckt überhaupt nicht fettig.
 
 
 
 
 
 
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