ERNÄHRUNG
Fisch, eine echte Herzensangelegenheit
Fett ist nicht gleich Fett!
Ganz ohne Fett kommen wir nicht aus. Schon alleine, weil Fett Träger der fettlöslichen Vitamine ist. Doch die Experten sind sich einig:
Nur rund ein Drittel unseres Energiebedarfs sollte durch Fett gedeckt werden. Oft versteckt es sich in Lebensmitteln, da heißt es also: besonders
aufpassen. Versteckte oder unsichtbare Fette finden sich vor allem in Wurst, in Kuchen und Süßwaren, herzhaftem Knabberkram und Fertiggerichten.
Generell sind pflanzliche Öle besser als die tierischen Varianten. Mit einer Ausnahme: Fisch, der die wichtigen Omega-3-Fettsäuren enthält.
Omega-3-Fettsäuren
Eine für die Ernährung wichtige Omega-3-Fettsäure ist die Alpha-Linolensäure (ALA), die etwa in Raps-, Lein- und Walnussöl zu finden
ist. Wichtig sind aber
auch Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – sie kommen vor allem in den fetteren Kaltwasserfischen vor.
Gut zu wissen:
- Omega-3-Fettsäuren können die Blutfettwerte, also den Cholesteringehalt, senken. Das macht sie so herzgesund: Durch diese Eigenschaft schützen sie vor Arterienverkalkung und damit auch vor möglichen Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
- Enthalten sind sie vor allem in fettreichen Meeresfischen wie Makrelen, Lachs und Hering. Den Genuss dieser Fische möchten wir Ihnen sehr ans Herz legen. Die Empfehlung lautet: ein- bis zweimal pro Woche eine Portion Seefisch, wobei auf Grund der wertvollen Fettsäuren gern eine fettreiche Sorte dabei sein darf.
NACHHALTIGE FISCHEREI
Wir engagieren uns.
In einer ausgewogenen Ernährung spielt Fisch eine große Rolle. Damit wir ihn auch noch morgen genießen können, müssen wir alle sorgsam mit den
Beständen umgehen, die Ressourcen schonen und Verantwortung übernehmen.Als Deutschlands größter Fischhändler will EDEKA zum Schutz der weltweiten Fischbestände beitragen und umweltschonende Fangmethoden unterstützen. Ab 2012 wollen wir ausschließlich Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei anbieten, die Umstellung unserer Sortimente läuft auf Hochtouren. Beraten werden wir dabei durch den World Wide Fund For Nature (WWF), mit dem wir eine langfristige Kooperation eingegangen sind.
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