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Entspannungstipps für zwischendurch
 
Hektik, Termine, schon vor dem Frühstück keine Zeit? Dann ist es höchste Zeit, etwas für sich selbst zu tun. Gleich morgens nach dem Aufwachen, auf dem Weg zur Arbeit, zwischen zwei Meetings oder abends vor dem Einschlafen. Wir haben ein paar Ideen für Sie, die Sie ganz einfach zwischendurch ausprobieren können.
 
Morgens
Nehmen Sie sich Zeit für den Start in den Tag. Wer sich jetzt schon unter Druck setzt, gerät leicht in Hektik und die innere Ausgeglichenheit bleibt auf der Strecke. Schauen Sie noch ein wenig verknautscht aus den Augen? Dann kann ein kleiner Trick helfen: Einfach über Nacht zwei Esslöffel in den Kühlschrank legen, morgens damit die Augen kühlen – so klingen leichte Schwellungen ab und Sie schauen frisch in den Tag! Wenn Sie mal mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden sind – eine einfache kleine Übung hilft der guten Laune auf die Sprünge: Lächeln Sie! Das kommt Ihnen komisch vor? Umso besser. Lachen Sie ruhig Ihr Spiegelbild an, probieren Sie verschiedene Varianten, wie ein Schauspieler. Es hilft, denn die Bewegung der Muskeln stimuliert das Gute-Laune-Zentrum im Gehirn und die Stimmung steigt tatsächlich.
 
Arbeitsweg
Den Kopf wieder frei bekommen – auch das gehört zur Entspannung und hilft, die Konzentration auf etwas anderes zu fördern. Schaffen Sie inneren Abstand beispielsweise zwischen Job und Familie, zwischen Budgetplanung und Hausaufgaben mit den Kindern. Kopfrechnen ist dafür eine wunderbare Methode. Steigern Sie dabei den Schwierigkeitsgrad, vom kleinen zum großen Einmaleins, wechseln Sie die Grundrechenarten, probieren Sie Dreisatz, ganz wie Sie wollen. Wichtig ist allein die Konzentration. Sie werden sehen, andere Probleme, die Sie beschäftigt haben, geraten in den Hintergrund. Und ganz nebenbei wird das Gehirn gefördert – soll auch vorbeugend gegen Alzheimer helfen.
 
Während der Arbeit
Gerade, wer viel am Bildschirm arbeitet, sollte sich immer mal wieder entspannen. Wussten Sie, dass Augen- und Nacken- bzw. Rückenmuskulatur zusammenhängen? Angestrengte Augen, die lange etwas in gleich bleibender Entfernung fixieren, können zu Rückenschmerzen führen. Also, die Augen entspannen. Und so geht´s: Schließen Sie die Augen, bewegen Sie beide Augäpfel von ganz links nach ganz rechts und zurück. Es kommt nicht auf Schnelligkeit an, sondern auf eine gleichmäßige, sorgfältige Bewegung. Führen Sie dann die Augen in einem gedachten Bogen, von links nach rechts und zurück. Dann bewegen Sie die Augen zur Decke und zum Boden. Anfänglich könnten Sie diese ungewohnten Bewegungen als unangenehm empfinden. Das gibt sich sehr schnell. Legen Sie zum Schluss die Stirn auf die übereinander gelegten Hände auf den Tisch, die Augen sind immer noch geschlossen. Schauen Sie ganz tief nach unten, durch die Hände, den Tisch... Beenden Sie die kleine Auszeit, indem Sie die Hände kräftig aneinander reiben und die warmen Handflächen für einen Moment auf die Augen legen. Dann kanns weiter gehen!
 
 
Zu Hause
Nach einem langen Tag brennen die Füße, die Beine fühlen sich schwer an? Dann nichts wie raus aus Schuhen und Strümpfen und eine Weile barfuß gehen. Versuchen Sie dabei, mit den Zehen etwas aufzuheben, das kräftigt die Fußmuskulatur und spricht auch andere Sinne an. Bei warmem Wetter erfrischt ein kühles Fußbad zusätzlich.
Geben Sie fünf Tropfen Lavendelöl und 2 Tropfen Pfefferminzöl in eine Wanne mit kaltem Wasser. Ein warmes Fußbad wirkt eher entspannend. Fügen Sie dann statt der Minze 2 Tropfen Rosmarin hinzu. Anschließend Füße eincremen – herrlich!